Bremerhaven
Bremerhavens Columbuskaje ist oftmals Ausgangs- und/oder Endpunkt von Kreuzfahrten. Einst war die Stadt der deutsche Auswandererhafen schlechthin. Später, mit der Zunahme des sich ausweitenden Passgierverkehrs über den Atlantik, wandelte sich die Stadt zum Passagierschiffhafen und Werftenstandort.
Im September des Jahres 1944 wurde die Stadt bei alliierten Bombenangriffen weitgehend zerstört. Durch ihre bevorzugte Lage an der Unterweser entwickelte sich die Stadt nach Kriegsende aber rasch zum amerikanischen Nachschubhafen. Später, im Jahr 1947, wurde die Stadt unter ihrem jetzigen Namen Teil des neuen Bundeslandes Bremen.
Seither hat die Stadt vielfältige Veränderungen erfahren. Sie setzt seit längerem auf den Ausbau wissenschaftlicher Forschungskapazitäten, die Förderung neuer Technologien, vor allem im Klimaschutz und auf die Entwicklung des Tourismus. Verschiedene Attraktionen, wie das Deutsche Auswandererhaus, dienen Letzterem.
Die Stadt Bremerhaven punktet nicht mit schönen, alten Fassaden. Das gewisse Etwas fehlt ihr. Dennoch ist es schon beachtlich, was hier seit dem Kriegsende geschaffen wurde. Dies sollten wir bedenken, wenn wir in Bremerhaven aus dem Zug oder dem Auto steigen, um unser Kreuzfahrtschiff zu erreichen.
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