Geiranger Sehenswertes
Viel ist schon über Geiranger und den nach ihm benannten Fjord zu lesen gewesen. Kurz und bündig: Der Geirangerfjord und die ihn umgebende Landschaft sollen zu den schönsten Landschaften Norwegens zählen. Das wollen wir nicht bezweifeln. Wir kennen nicht viel von Norwegen und sind sehr gespannt.
Was wir Kreuzfahrer dann nach dem Technischen Stopover in Hellesylt zu sehen bekommen, das beeindruckt uns sehr. Diesmal geht es nicht um gotische Rathäuser oder barocke Kirchen, hier geht es ausschließlich um eine gigantische Landschaft, die seit Juli 2005 auf der Liste des UNESCO-Weltnaturerbes steht.
Bald nach Einfahrt in den 15 km langen Geirangerfjord sehen wir den ersten der berühmten Wasserfälle, die sieben Schwestern. Ihnen gegenüber liegen der sich nach den sieben Schwestern verzehrende Freier und der Brautschleier. Hoch oben auf den Felsen erkennen wir Bergbauernhöfe, die teilweise nur über Leitern zu erreichen waren. Wir hören, dass die Bauern ihre Kinder mit Seilen sichern mussten, um sie vor Abstürzen zu bewahren.
Geiranger soll außerhalb der Touristensaison nur von 300 Menschen bewohnt sein. Im Sommer können dann ganz schnell auch 2.000 Menschen hier leben. Hinzu kommen die Touristen, die in einem der guten Hotels des Ortes Unterkunft finden. Auch der norwegische König soll dann und wann unter ihnen sein. Was also bietet uns dieser Ort?
- Das Freilichtmuseum, das über das Leben der Menschen in der Region berichtet.
- Der auf 550 Meter Höhe liegende und 30 Meter in die Tiefe stürzende Wasserfall Storseterfossen, hinter dem man vorbei gehen kann.
- Die Adlerstraße (Ørnevegen) mit ihren 11 Serpentinen und dem Aussichtspunkt Ørnesvingen. Wir fahren die Straße hinauf und sehen tief unter uns den Ort und das Schiff liegen. Danach geht es weiter hinauf zum stillen Eidsvatnetsee, der in einer gigantischen Berglandschaft liegt.
- Der 1038 Meter über dem Meer liegende Dalsnibba-Pass mit dem Djupvatnet-See und der Berghütte Djupvasshytta. Die von Geiranger hinaufführende insgesamt 24 km lange Geirangerstraße wurde im Jahr 1900 bei der Weltausstellung in Paris als Meisterwerk gekrönt. So bescheiden ging es damals noch bei Weltausstellungen zu. - Die Berghütte liegt 17 km von Geiranger entfernt. Hier zweigt die private Mautstraße hinauf zum Dalsnibba Aussichtspunkt ab, vorausgesetzt, die Straße ist schneefrei. Wir haben kein Glück. Die Straße und der vor uns liegende See sind noch eingeschneit.
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