Madeira
Portugals Außenposten, Madeira, liegt 950 km südwestlich von Lissabon im Atlantischen Ozean. Mehrere Inseln bilden die Autonome Region Madeira. Uns interessiert nur die größte Insel der Gruppe, Madeira mit der Hauptstadt Funchal.
Reisende, die sich mit dem Kreuzfahrtschiff der Insel annähern, erkennen schnell den alpinen Charakter der Insel. Zum Meer steil abfallend ragen die Berge der Vulkaninsel im Zentrum der Insel bis zu 1.862 Meter auf.
Das Madeira umgebende Meer ist bis zu 4.000 Meter tief. Hier möchte man ungern in Seenot geraten. Wer täglich puren Sonnenschein erwartet, wird enttäuscht. Das Inselklima ist wechselhaft. Es regnet regelmäßig und reichlich. Sonne und Regen wechseln sich dabei ab. Selbst im Hochsommer, klettern die Durchschnittstemperaturen nicht über 26 Grad Celsius.
Diesen gemäßigten klimatischen Bedingungen ist es zu danken, dass Madeira wie ein großer, grüner und fruchtbarer Garten aussieht. Neben den Pflanzen schätzen auch jährlich mehr als eine Million Touristen das Klima und die wilde Schönheit der Insel.
Der Tourismus stellt die Haupteinnahmequelle der Region dar. Bettenburgen entstanden vor allem in Funchal und in Caniço.
Täglich legen Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Funchal an. Vier oder fünf Schiffe an einem Tag sind keine Seltenheit. Der Fußweg vom Hafen bis ins Zentrum von Funchal ist angenehm und abwechslungsreich. Er nimmt nicht einmal eine halbe Stunde in Anspruch. Danach sieht der Gast sehr viel Sehenswertes.

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