04.06.2015 – Azamara Club Cruises genießen unter den Passagieren von Boutique-Line-Kreuzfahrtschiffen einen hervorragenden Ruf. Die beiden Nobel-Schiffe der zur Royal Caribbean-Gruppe gehörenden Kreuzfahrtmarke bieten ihren Gästen neben einer sehr guten Schiffs-Hardware im Reisepreis inkludierte, hochwertige „AzAmazing Evenings“ genannte Landprogramme.

Dazu zählen Ballettbesuche in St. Petersburg, Opernaufführungen in Italien oder der Besuch von renommierten Weingütern in Spanien. Die internationalen Gäste danken es der Gesellschaft mit in der Geschichte des Unternehmens noch nie dagewesenen Wiederholungsbuchungen. Im Laufe der letzten fünf Jahre sollen die durchschnittlichen Passage Preise der Azamara-Schiffe um 70 Prozent gestiegen sein

Der Wettbewerb im hart umkämpften Genre der Luxus-Kreuzfahrten ist jedoch schonungslos. Auch hier gilt, „wer rastet, der rostet“. Oceania Cruises nimmt im Frühjahr 2016 ein sechstes Kreuzfahrtschiff in Betrieb. Der Newcomer Viking Ocean Cruises taufte im Mai das erste Schiff und will bis 2020 zehn Schiffe auf den Markt werfen, von anderen Reedereien ganz zu schweigen. Sie alle möchten vom Honig naschen.

Azamara Quest auf der Elbe vor Hamburg

Azamaras mittelgroße, im Jahr 2000 gebauten Schiffe gelten im Vergleich zu den Wettbewerbern trotz bester Voraussetzungen als etwas angejahrt. Seit einiger Zeit werden immer wieder Gerüchte lanciert, denen zufolge Azamara Club Cruises plant, den Schiffspark auszuweiten. Selbst der President und CEO des Unternehmens, Larry Pimentel, äußerte sich nach US-Medienberichten geheimnisvoll, dass es zu diesem Thema in nicht allzu ferner Zukunft Neuigkeiten geben könnte.

Azamaras neuer Kabinen-LookFoto: © Azamara Club Cruises

Wie dem auch sei. Fakt ist, dass die Azamara Journey im Januar 2016 auf den Bahamas und die Azamara Quest im April 2016 in Singapur bei Trockendockaufenthalten für die Zukunft fit gemacht werden. Laut Larry Pimentel sollen beide Schiffe nach den Trockendocks ein neues Aussehen aufweisen sowie mit glänzendem, zeitgemäßen Ambiente daherkommen. Alles wird neu gestaltet. Die öffentlich zugänglichen Orte, die Kabinen und Suiten, das von Steiner betriebene Sanctum Spa, die Pool-Zonen, die Restaurants und die Show-Bereiche der für 686 Passagiere ausgelegten Schiffe erfahren tiefgehende Veränderungen. Larry Pimentel verspricht Schiffe, „die im April 2016 im Wesentlichen brandneu sind“. Nähere Einzelheiten den Umbau betreffend werden zwischen Juli und September 2015 bekannt gegeben.

Autor: Karl W. P. Beyer
Redakteur