14.07.2015 – Im Oktober 2015 stellt Norwegian Cruise Line (NCL) ein neues Schiff der Breakaway-Plus-Klasse in Dienst. Es wird auf den Namen Norwegian Escape getauft und verspricht noch vielseitiger und aufregender als die Vorgängermodelle Norwegian Breakaway und Norwegian Getaway auszufallen.

Für NCL scheint mit der Einführung des neuesten und größten Schiffs der Reederei der richtige Zeitpunkt gekommen zu sein, um ein neues Preismodell in den Spezialitätenrestaurants anzukündigen. Heute wurde bekannt gegeben, dass eine Vielzahl dieser Restaurants von einem festen Aufschlag pro Gast auf À-la-carte-Preise umgestellt wird. Argumentiert wird, dass damit Kreuzfahrern die Freiheit gegeben wird, eine große Anzahl an Geschmackserlebnissen und Gourmet-Gerichten zu genießen und gleichzeitig flexibel zu entscheiden, aus wieviel Gängen sich ihr Menü zusammensetzt.

Norwegian Escape - Entwurfszeichnung
Norwegian Escape©NCL/Norwegian Cruise Line

Gäste, die ohne Spezialitätenrestaurants auskommen, wählen an Bord der Norwegian Escape zwischen elf im Reisepreis inkludierten Dining Optionen. In den Spezialitätenrestaurants La Cucina, Le Bistro, Cagney’s Steakhouse und dem neuen Bayamo des als besten Küchenchef der Region Mid-Atlantic ausgezeichneten Starkochs Jose Garces werden zukünftig jedoch erweiterte Menüs mit Preisen pro Gericht angeboten. Beispielhaft nennt NCL Preise für das Cagney’s Steakhouse. Die Vorspeisen werden dort nach dem neuen Preismodell zwischen 4,99 und 7,95 US-Dollar liegen. Die Hauptgerichte sollen mit 19,95 bis 29,95 US-Dollar zu Buche schlagen.

Jene Gäste, die ein Paket für die Spezialitätenrestaurants gebucht haben, werden im La Cucina, Le Bistro und dem Cagney’s ohne Zuzahlung verköstigt. Im Bayamo zahlen sie dagegen eine zusätzliche Gebühr von 15 US-Dollar.

Norwegian Escape - La Cucina Restaurant
Norwegian Escape©NCL/Norwegian Cruise Line

Das neue Preismodell übernehmen ab dem 3. Oktober 2015 auch die Ocean Blue Restaurants auf der Norwegian Breakaway und der Norwegian Getaway. Flottenweit werden die Preise dann zum 1. Januar 2016 eingeführt. Anzumerken ist, dass die Entertainment-basierten Angebote wie Cirque-Dreams & Dinner oder das Illusionarium weiterhin mit festen Aufpreisen arbeiten. Die Zusatzgebühren werden den Bordkonten der Gäste belastet.

Autor: Karl W. P. Beyer
Redakteur