16.02.2017 – Norwegian Cruise Line Holding (NCL) informierte heute, dass mit der Fincantieri S.p.A. der Bau von vier Kreuzfahrtschiffen der nächsten Schiffsgeneration vereinbart wurde. Die Schiffe sollen zwischen 2022 und 2025 geliefert werden.

„And the winner is … Fincantieri“. Jedes der vier mit jeweils 140.000 Bruttoregistertonnen vermessenen Schiffe ist für circa 3.300 Gäste ausgelegt. Die Reederei bestätigt, dass pro Schiff etwa 800 Millionen Euro aufzuwenden sind. Exportfinanzierungen in Höhe von 80 Prozent des Vertragspreises wurden bereits gewährt.

Die neue Schiffsklasse nimmt das Konzept der Breakaway Plus-Klasse auf. Den Gästen wird eine Vielzahl innovativer Designelemente versprochen. Sehr wichtig ist der in Miami/Fl. ansässigen Reederei die Energieeffizienz. Ziel ist es, den Kraftstoffverbrauch zu optimieren und die Umweltbelastung zu reduzieren. Zu einem späteren Zeitpunkt werden Details der zahlreichen innovativen und erstmalig auf einem Kreuzfahrtschiff angebotenen Bordeinrichtungen bekanntgegeben.

Norwegian Escape in der Nordsee

Norwegian Escape - Ein Schiff der Breakaway Plus-Klasse©NCL


Frank del Rio, President & CEO von Norwegian Cruise Line Holdings stellt fest: „Dieser Auftrag unterstreicht unser optimal aufgestelltes Neubauprogramm, erweitert unsere Wachstumsstrategie weit in die Zukunft, verbessert unser bereits attraktives Ertragsprofil und erhöht die erwarteten Langzeitrenditen für unsere Aktionäre.“

Und Giuseppe Bono, CEO von Fincantieri S.p.A. fügt artig hinzu: „Wir sind sehr stolz auf das innovative Design der Schiffe und möchten die verschiedenen Partner innerhalb der Exportkette würdigen, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dieses Ziel zu erreichen. Der beträchtliche Auftragswert bringt erhebliche wirtschaftliche Vorteile durch die Erweiterung des Beschäftigungshorizontes unserer Werften mit sich und wir fühlen uns geehrt, dadurch das Wirtschaftswachstum unseres Landes zu unterstützen.“

Über die Festbestellung hinaus wurde eine Option auf zwei weitere Neubauten mit Auslieferung in den Jahren 2026 und 2027 vereinbart.