18.12.2014 – Gestern wurde im italienischen Savona das dritte Schiff der Costa neoCollection, die Costa neoClassica, vorgestellt. Das mit circa 53.000 BRZ vermessene Kreuzfahrtschiff hat 654 Kabinen. Die Umbaukosten werden mit rund 22,5 Millionen Euro beziffert. Heute bricht das 221 Meter lange Schiff zu seiner ersten „Slow Cruise“ in den Indischen Ozean auf.

Am 17. Dezember 1991 ging die vormalige, bei Fincantieri gebaute Costa Classica auf Jungfernfahrt. Sie ist baugleich mit der Costa neoRomantica. Der Umbau wurde von der San Giorgio del Porto Werft in Genua durchgeführt. Die zur Holding Genova Industrie Navali gehörende Werft ist einer der international führenden Schiffsreparatur und –umbaubetriebe. Zur Hebung des Standards an Bord des Schiffes hat Costa 22,5 Millionen Euro aufgewendet.

Die Gästebereiche und Kabinen wurden komplett neu gestaltet. Sie sind nun in freundlichen, hellen Farben gehalten. Das Beispiel von TUI Cruises, die Kabinen mit Nespresso-Kaffeemaschinen auszustatten, machte offenbar Schule. Auf der Costa neoClassica stehen den Gästen Illy-Kaffeemaschinen zur Verfügung.

Costa Clasica vor Kefalonia/Griechenland

Das Tivoli-Restaurant wurde nun mit Tischen für zwei oder vier Personen ausgestattet. Zum Abendessen gelten flexible Tischzeiten. Das Al Fresco Café wurde mit vielen Pflanzen und kleinen Bäumen zur kleinen, grünen Oase umgestaltet. Der Außenbereich soll den Eindruck eines Balkons auf See vermitteln. Weitere Bars sind die Bar Foyer und die Kaffeebar Dolce Amore. Das renovierte Freideck ist im Lounge-Stil gehalten.

Das hinter den Costa Slow Cruises stehende Konzept verträgt sich nicht mit dem Gedanken eines Familienschiffs. Vom Slow-Cruise-Konzept sollen sich vor allem Paare angesprochen fühlen. Denen wird exzellenter Service und beste Qualität versprochen. Dies gilt im Besonderen für den Wellnessbereich, der zu diesem Zwecke umgebaut wurde und noch mehr Komfort als zuvor bietet. Wie alle Schiffe der neoCollection bietet auch die Costa neoClassica einen Concierge-Service. Das Foto zeigt die Costa Classica vor ihrem Umbau nahe Argostoli/Kefalonia.

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Autor: Karl W. P. Beyer
Redakteur