09.02.2015 – In den letzten Tagen wurde in einigen Medien über die Zukunft von Azamara Club Cruises spekuliert. Das in Miami/Fl. ansässige Unternehmen steht seit 2007 für die Luxussparte innerhalb des Kreuzfahrtkonzerns Royal Caribbean Cruises Ltd. Derzeit sind zwei Kreuzfahrtschiffe mittlerer Größe, die Azamara Journey und die Azamara Quest, auf den Weltmeeren unterwegs.

Gemutmaßt wurde sowohl über die Einstellung der Marke als auch über Neuerwerbungen zur Abrundung des Reedereiportfolios. Im Namen der deutschen Niederlassung des zweitgrößten Kreuzfahrt-Unternehmens der Welt erklärt heute die beauftragte PR-Agentur kurz und bündig das Folgende.

Dr. Jörg Rudolph, General Manager RCL Cruises Ltd., stellt klar, dass das Unternehmen an der Marke Azamara Club Cruises festhält. Jedoch sind aktuell weder weitere Schiffe bestellt, noch in Planung.  Die Entscheidung, wie die Marke gestärkt werden soll, wird die Konzern-Zentrale in Miami bekanntgeben, sobald diese getroffen ist“.

Azamara Quest auf der Elbe vor Hamburg

Diese Ausführungen sorgen nicht unbedingt für endgültige Klärung. Es wäre zu bedauern, wenn das Azamara-Konzept Schaden nähme. Beide Schiffe punkten bei der internationalen, gehobenen Klientel mit außergewöhnlichem Service, erstklassigen Speisen und Weinen sowie guten Fitness- und Spa-Angeboten. Diverse inkludierte Leistungen runden das Angebot ab. Als Highlight einzelner Reisen gilt ein im Reisepreis enthaltener exklusiver abendlicher Landausflug, der sogenannte AzAmazing Evenig. Wünschenswert wäre es, wenn die Marke durch weitere Schiffe gestärkt würde. Wie es sich auf einem der 180 Meter-Schiffe der Reederei anfühlt, lesen Sie unter Azamara Quest.

Autor: Karl W. P. Beyer
Redakteur