10.09.2013 – Regelmäßig informierte AIDA Cruises die interessierte Öffentlichkeit in der Vergangenheit über die Bemühungen, die Abgasemissionen ihrer Schiffe im Hamburger Hafen zu reduzieren. Maßnahmen dazu setzten allerdings voraus, dass die Hansestadt ein Konzept zur alternativen Energieversorgung von Kreuzfahrtschiffen im Hamburger Hafen beschließen musste.

Am heutigen Tag hat der Hamburger Senat entsprechende Maßnahmen festgelegt. Der Senat folgt dabei der Einsicht, dass die Stadt in hohem Maße vom Boom der Kreuzfahrtschiffsindustrie profitiert. Hamburg veranschlagt die Wertschöpfung aus Kreuzfahrten mit über 200 Millionen Euro und mehr als 1.400 Arbeitsplätze hängen von der Branche ab. – Negativ wirken sich dagegen die Emissionen von Kreuzfahrtschiffen während der Liegezeiten im Hafen aus. Diese gilt des deutlich zu reduzieren.

 Hamburg - Cruise Center Altona
Deshalb wurde nun beschlossen, am Kreuzfahrtterminal Altona eine stationäre Landstromanlage zu errichten. Am Terminal HafenCity wird die Stromversorgung von Kreuzfahrtschiffen mittels privater Power-Bargen ermöglicht.

Hamburg  - Terminal HafenCity
Die Investitionen betragen 8,85 Millionen Euro. Fixe Betriebskosten werden bis zu einem Betrag von 24.000 Euro jährlich von der Hansestadt übernommen, wenn die Deckungsbeiträge zu gering sein sollten. Ziel bleibt es, dass sich derartige Maßnahmen langfristig selbst tragen. Die Umsetzung der energetischen Versorgungs-Maßnahmen wird bezüglich der Barge in der HafenCity für das 3. Quartal 2014 erwartet. Die Landstromanlage in Altona ist für das 3. Quartal 2015 geplant.

 

Autor: Karl W. P. Beyer
Redakteur