Vulkane, Regenwald und Traumstrände – die Inseln der Komoren als Reiseziel

Vulkane, Regenwald und Traumstrände – die Inseln der Komoren als Reiseziel

Wer ein noch vom Massentourismus verschontes Reiseziel mit ganzjährig tropischem Klima sucht, findet auf den Inseln der Komoren sein Paradies. Rund 25 Grad Celsius herrschen hier das ganze Jahr über, denn die Lage an der afrikanischen Ostküste sorgt für Tropenfeeling.

Naturliebhaber kommen auf ihre Kosten: meilenweite Traumstrände, gigantische Vulkane, Korallenriffs und tropische Regenwälder bieten Entdeckungspotenzial pur. Wir stellen die schönen Inseln der Komoren vor und verraten, was es bei einem Urlaub zu beachten gibt.

Beschauliches Fischerdorf


Vier Hauptinseln der Komoren laden zu einem Urlaub ein

Die Komoren bestehen aus vier großen Hauptinseln, die jeweils von einer Anzahl kleinerer Inselchen umgeben sind. Alle Inseln entstanden durch vulkanische Aktivitäten. Jede Insel hat ihren eigenen Charme und bringt spezielle Besonderheiten mit sich. Wir beschreiben die Hauptinseln in Kurzform.

Grande Comore

Die nördlichste der vier Inseln ist die größte und politisch bedeutsamste des Archipels. Sie beeindruckt mit ihrem aktiven Vulkan Mount Karthala, der heute noch gelegentlich Feuer speit.

Mohéli – die kleinste der Hauptinseln

Die westlichst gelegene Hauptinsel ist mit 290 Quadratkilometern Fläche die kleinste unter den vier Großen. Sie ist vor allem für den Mohéli Marine Park bekannt. Er beherbergt eine reichhaltige Biodiversität. Schnorchler und Taucher kommen hier auf ihre Kosten, aber auch Naturliebhaber an Land sind auf Mohéli in guter Gesellschaft.

Die Naturinsel Anjouan

Anjouan setzt als Naturinsel auf wirtschaftliches Wachstum. Über die Inselgrenzen hinaus ist die Online Casino Lizenz bekannt, die von großer Bedeutung für die Weiterentwicklung der Wirtschaftsstruktur ist. Paula Winkler, die als Expertin von Kryptocasinos.com einen Einblick in die Szene hat, weist auf die Bedeutsamkeit der Anjouan Casinos für Inseleinwohner, aber auch Touristen hin. Da der Massentourismus auf den Inseln bisher nicht eingesetzt hat, braucht es andere Wirtschaftszweige, um das Land weiterzuentwickeln. Das wiederum hat dann stärkere Touristenströme und damit verbundene Einnahmen zur Folge. Anjouan liegt im Osten des Archipels.

Mayotte – das französische Übersee-Departement

Mayotte, die vierte Insel zählt lediglich geografisch zu den Komoren. Offiziell ist die südlichste Insel der Komoren ein französisches Übersee-Department. Auch hier sind Wassersportler willkommen, denn die gigantischen Lagunen und Korallenriffe laden zu einem Erlebnis unter Wasser ein. Rund um das Archipel gibt es weitere Felsengruppen und kleine Inseln, die jedoch touristisch kaum von Bedeutung sind. Tagesausflüge mit dem Boot sind dennoch eine spannende Erfahrung. Und wichtig: Mayotte ist eine Kreuzfahrt-Destination. Namhafte Reedereien wie Holland America, Hapag Lloyd, Oceania, Regent und Seabourn haben für 2024 und 2025 Schiffsbesuche angemeldet.

Einreise nur mit Visum möglich

Um auf die Komoren zu reisen, benötigten deutsche Touristen ein Visum. Gegen Vorlage eines gültigen Rückflugtickets und Nachweis von ausreichend Geld für die Verpflegung wird das Visum für rund 30 Euro auf Grande Comore am internationalen Flughafen ausgestellt. Einreisen dürfen sowohl Geschäftstouristen als auch Privaturlauber. Das ausgestellte Visum hat eine Gültigkeit von 45 Tagen, bei Bedarf kann es anschließend verlängert werden. Für eine Urlaubsreise ist das in der Regel ausreichend, da kaum jemand länger als drei Wochen auf den Inseln bleibt.

Die schönsten Erlebnisse auf den Komoren – Abwechslung und Natur pur (Ü2)

Am Strand liegen, die Natur erkunden oder einen Tauchgang planen. Auf den Komoren gibt es eine Vielzahl an Beschäftigungsmöglichkeiten. Hier einige der Top-Erlebnisse, die jeder Urlauber einmal unternehmen sollte.

Besuch in Moroni

Sie ist die größte Komorenstadt und bietet beeindruckende Sehenswürdigkeiten und den wichtigsten Handelshafen der Region. Das Abdallah-Mausoleum, das Parlamentsgebäude und der Volo-Volo-Markt sind echte Highlights.

Wasserfälle auf Anjouan

Die Naturinsel Anjouan bietet nicht nur Strandvergnügen, sondern auch beeindruckende Wasserfälle und eine üppige Vegetation. Wanderungen am Strand entlang, Ausflüge in den Regenwald – hier sind vor allem Naturfans gefragt.

Wale beim Tauchen entdecken

Die Niumashuwa-Bucht ist für Tauchfans ein Must-See. Hier gibt es nicht nur Wale zu beobachten, sondern auch die berühmten Riesenschildkröten, die überall rund um die Komoren beheimatet sind. Die größten Lagunen finden sich auf Mayotte, Tauchgänge lohnen sich aber auch auf allen anderen Inseln.

riesenschildkroeten

Riesenschildkröten


Wanderungen auf dem Vulkan

Karthala ist der Vulkan der größten Komoreninsel, und er bricht bis heute noch hin und wieder aus. Zwei- bis dreitägige Wanderungen werden von erfahrenen Führern angeboten, sind aber auch im Alleingang möglich. In der Caldera gibt es eindrucksvolle Steinformationen und aufregende Wege zu entdecken.

Verhaltensweisen auf den Komoren – strenge Regeln sind zu beachten

Die natürliche Schönheit und die üppige Vegetation machen die Komoren zu einem echten Paradies für Natururlauber. Wer auf der Suche nach Partystränden und Club-Trubel ist, hat sich hier das falsche Reiseziel ausgesucht. Das Land ist streng muslimisch geprägt, entsprechend anspruchsvoll sind die sittlichen Vorschriften.

Alkohol in der Öffentlichkeit, tief ausgeschnittene Kleider und badende Frauen während der Ramadan-Zeit sind Tabus. Solche Faktoren gilt es bei der Reiseplanung zu berücksichtigen. In den Hotels geht es etwas lockerer zu. Dort bekommen Touristen Bier ausgeschenkt, ein großes Portfolio an Alkoholika gibt es aber auch dort nicht.

Vielleicht ist das einer der Gründe, warum die wunderschönen Komoren bis jetzt nicht vom Massentourismus erobert wurden. Es gibt keine betrunkenen Gäste, die nach einer durchzechten Nacht die Natur am Strand verschandeln. Stattdessen werden vor allem die zu den Hotels gehörenden Strandabschnitte sehr sorgfältig gepflegt.

Wichtig: Ab 23:00 Uhr herrscht auf den Komoren Ausweispflicht. Wer jetzt noch in Bars, Lokalitäten oder auch am Foodstand unterwegs ist, muss mit Kontrollen rechnen. Der Reisepass ist ausreichend.

Die Inseln entdecken – die Infrastruktur ist solide

Anjouan und Grande Comore liegen eingebettet in Küstenstraßen und lassen sich daher gut mit dem Auto entdecken. In der Hauptstadt Moroni auf Grande Comore werden Mietwagen verliehen. Um als Deutscher vor Ort zu fahren, braucht es den internationalen Führerschein. Wer ohne eigenes Fahrzeug unterwegs ist, findet vor allem in den touristisch erschlossenen Regionen Sammeltaxis. Sie fahren unter der Woche häufig, an den Wochenenden oft nur bis 15 Uhr.

Um die Inseln zu erkunden, gibt es einen regelmäßigen Fährbetrieb. Darüber hinaus werden an den Stränden Kanus, Segel- und Motorboote verliehen. Urlauber auf Mohéli sind darauf angewiesen, da die ausgebauten Straßen mangelhaft sind und es kaum Busse zur Fortbewegung gibt. Gelegentlich gibt es Flugverbindungen zwischen den Inseln, die Abflugzeiten sind aber eher eine Prognose und keine Garantie.

Küstenlinie

Küstenlinie

Fazit: Komoren als Reiseziel – respektvolle Eroberung einer unerschlossenen Welt

Aufgrund der einzigartigen Lage sind die Komoren als unerschlossenes Reiseziel ein echter Traum für Abenteurer. Wer anreist, muss sich bewusst machen, dass es hier andere Verhaltensregeln als auf Mallorca gibt. Generell herrscht auf den Inseln eine herzliche Gastfreundschaft, und man versucht in Hotels und Unterkünften auf die Bedürfnisse der Touristen einzugehen. Mit gegenseitigem Respekt wird der Komorenurlaub zu einem echten Abenteuer.


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