AIDA Cruises goes Far East


06.11.2015 – Seit dem 13. Oktober 2015 wissen wir, dass AIDA Cruises entschlossen ist, vom Frühjahr 2017 an den noch recht jungen chinesischen Kreuzfahrtmarkt zu erschließen. Unklar war bislang, welches Schiff für dieses Experiment vorgesehen ist. Nun wissen wir es: the Winner is AIDAbella.

AIDA Cruises operiert unter dem Dach der italienischen Costa Crociere. Was die Mutter seit 2006 in China tut, dass traut sich auch das Rostocker Unternehmen zu. Der seit Kurzem im Amt befindliche AIDA Präsident Felix Eichhorn ist sehr optimistisch. „AIDA wäre heute nicht so erfolgreich, wenn wir in den 20 Jahren seit der Indienststellung unseres ersten Neubaus nicht immer wieder Neuland betreten hätten. Nun gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt und exportieren mit AIDAbella unser erfolgreiches Konzept - Made in Germany - nach China, dem wachstumsstärksten Kreuzfahrtmarkt der Welt. Mit unserem Lifestyle-orientierten und innovativen Produkt werden wir dem aufstrebenden chinesischen Urlaubsmarkt weitere wichtige Impulse geben und ganz neue Gästegruppen begeistern“.

AIDAbella im Hafen von Palma de MallorcaAIDAbella im Hafen von Palma de Mallorca

Bislang wurde noch ein Geheimnis um die Frage gemacht, welches der derzeit 10 Schiffe auf dem chinesischen Markt schaulaufen darf. Nun muss die Gemeinde der AIDA-Freunde nicht mehr längere rätseln. Es ist die AIDAbella, die vom Frühjahr 2017 an nach einem vorangehenden Werftaufenthalt AIDA’s Farben vom neuen Basishafen Shanghai aus im asiatischen Raum präsentieren wird.

Die Reederei tut, was alle anderen Kreuzfahrt-Reedereien mit China-Interessen zurzeit auch tun. Das bislang auf den deutschsprachigen Gast ausgerichtete Angebot an Bord des Schiffes wird zukünftig auf die Ansprüche und Wünsche chinesischer Reisender ausgerichtet werden. Zwar soll der Kern des Produktes, gemeint ist, wofür AIDA steht, erhalten bleiben. Präsident Eichhorn führt zur Strategie aus: „Wir haben uns sehr genau angesehen, was der asiatische Gast mit Deutschland verbindet. Welche Premiumprodukte bevorzugt er? Auf welche kulturellen Unterschiede, auch hinsichtlich der Konsumgewohnheiten, müssen wir Rücksicht nehmen?“ Und was den Rest, nämlich Knowhow, Vertrieb und HR anbelangt, vertraut man auf die Unterstützung von Costa.

Die Shops sollen zukünftig deutsche und internationale Premiummarken führen, in den Restaurants trifft „Asian Cuisine“ auf deutsche „Spitzengastronomie“ und die jüngeren Passagiere werden im Kids Club und im Teens Bereich ebenfalls umsorgt.

 

 

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