Hapag-Lloyd Cruises lässt Expeditions-Kreuzfahrtschiffe bauen


26.08.2016 – Hapag-Lloyd Cruises setzen auf Wachstum. Zu diesem Zweck wurden bei der norwegischen Vard Holdings Limited, einem Beteiligungsunternehmen der italienischen Fincantieri-Werftengruppe, zwei Neubauten bestellt. Die Schiffe sollen im Frühjahr und Herbst 2019 in Dienst gehen.

Bereits vor Monaten war bekannt geworden, dass die Vard-Werft von einem unbekannten Auftraggeber die Order zum Bau von zwei Expeditions-Kreuzfahrtschiffen erhalten hätte. Heute wurde der Besteller offiziell bekannt gegeben. Die 138 Meter langen und 22 Meter breiten Schiffe sind jeweils mit 16.100 BRZ vermessen.

Hapag-Lloyd Cruises gehören zum weltweit führenden Touristikkonzern TUI Group. Sebastian Ebel, Mitglied des Vorstands der TUI Group und verantwortlich für Kreuzfahrten führt zu der Investitionsentscheidung aus: „Das Kreuzfahrtgeschäft bildet einen Schwerpunkt der TUI-Wachstumsstrategie. Die Investition in die beiden neuen Schiffe der Hapag-Lloyd Cruises unterstreicht unsere Ambitionen. Das Luxus- und Expeditionssegment von Hapag-Lloyd Cruises setzt weltweit Standards.“

Hapag Lloyd - MS Europa 2 vor Samos/Griechenland

Hapag Lloyd - MS Europa 2 vor Samos/Griechenland

Hapag-Lloyd Cruises feiern den vormaligen Hapag-Direktor Albert Ballin als Erfinder der modernen Kreuzfahrt. Seitdem sind 125 Jahre vergangen. Die Reederei betreibt derzeit mit der MS Europa und der MS Europa 2 zwei Kreuzfahrtschiffe im 5-Sterne-Segment, die international höchstes Ansehen genießen. Außerdem werden mit der MS Hanseatic und der MS Bremen schon zwei Expeditions-Kreuzfahrtschiffe unterhalten. Mit der Neuanschaffung sollen die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Im Expeditionsbereich sieht die Reederei noch Wachstumspotenzial für 5-Sterne-Kreuzfahrtschiffe.

Hapag Lloyd - Neubau eines Expeditions-Kreuzfahrtschiffs

Hapag Lloyd - Neubau eines Expeditions-Kreuzfahrtschiffs©Hapag-Lloyd Cruises

Die baugleichen Schiffe erhalten mit PC6 die auf Passagierschiffen höchstmögliche Eisklasse. Auf sieben Passagierdecks bieten beide Schiffe Raum für 120 Kabinen und Suiten (maximal 240 Passagiere). Die Quote der Balkonkabinen wird mit „hoch“ angegeben. Bis zu 170 Crewmitglieder sorgen für das Wohl der Gäste. Drei Restaurants und ein Fitness- und Wellnessbereich stehen den Gästen zur Verfügung. Die Schiffe sind mit modernster Technik und Umwelttechnik ausgestattet.

Ein Neubau soll im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich und Schweiz) vermarktet werden. Das andere Schiff wird neben den deutschsprachigen Märkten auch UK, Belgien, Niederlande und die USA bedienen. Beide Schiffe eignen sich für den Einsatz in arktischen und antarktischen Regionen. Zudem können sie auch in Warmwasserregionen wie dem Amazonas verwendet werden. Für Wassersportaktivitäten sind bordeigene Zodiacs und eine Marina verfügbar. 

 

 

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