Hapag-Lloyd Cruises - Namen der Neubauten stehen fest

08.03.2017 – Die Hannoveraner TUI Group investiert in zwei 5-Sterne-Expeditionsschiffe ihrer Hamburger Tochtergesellschaft Hapag-Lloyd Cruises. Die für 2019 geplanten baugleichen Schiffe hören auf die Namen HANSEATIC nature und HANSEATIC inspiration. Die auf Vard-Werften gebauten Schiffe können maximal 230 Passagiere aufnehmen.

Die Namen und weitere Details der zukünftigen Flottenmitglieder wurden heute im Rahmen einer Pressekonferenz auf der ITB in Berlin bekannt gegeben. Die jeweils 138 Meter langen und 22 Meter breiten Expeditionsschiffe sind baugleich. Es ist geplant, die mit 15.540 BRZ vermessenen Schiffe im April und Oktober 2019 in Dienst zu stellen. Gebaut werden sie von der norwegischen Vard Holdings Limited, einem Beteiligungsunternehmen der italienischen Fincantieri-Gruppe.

Die Schiffe werden über die höchste Eisklasse für Passagierschiffe PC6 verfügen. Die ermöglicht Expeditionsfahrten bis weit in die polaren Gewässer hinein. Auf dem Programm stehen außerdem Warmwasser-Destinationen wie die Südsee und der Amazonas.

Zu den Design-Highlights an Bord der Schiffe zählen die beiden ausfahrbaren gläsernen Balkone. Die bieten den Gästen das einmalige Gefühl, über dem Ozean zu schweben. Auf dem Vorschiff wird ein Decks-Umlauf eingerichtet, der die Passagiere ganz nah ins Geschehen versetzt.

Hapag-Lloyd Cruises - Neue Expeditionsschiffe

Hapag-Lloyd Cruises - Neue Expeditionsschiffe©Hapag-Lloyd Cruises


Die Kreuzfahrtschiffe werden in gefährdeten Ökogebieten im Einsatz sein. Es versteht sich, dass sie mit moderner Schiffs- und Umwelttechnik ausgestattet sind. Die Schiffsrümpfe sind so optimiert, dass eine maximal mögliche Treibstoff-Reduktion für den Antrieb erreicht wird. Mittels SCR-Katalysatoren wird der Stickoxid-Ausstoß um 95 Prozent reduziert. Zum Einsatz kommen auch IR-Eisdetektoren, die nachts und bei Nebel die Brücke über die jeweilige Eislage informieren. Weiterhin ist die Nutzung von Landstrom vorgesehen. Sechzehn bordeigene Zodiacs und E-Zodiacs mit Elektroantrieb kommen für Exkursionen zum Einsatz.

Beide Expeditionsschiffe verfügen auf sieben Passagierdecks über 120 Kabinen und Suiten. Daraus ergibt sich die maximale Passagierzahl von 230 Gästen. Bei Antarktis-Expeditionen reduziert sich die die Gästezahl auf absolut 199. Um das Wohl der Gäste kümmern sich 170 Besatzungsmitglieder. Gegessen wird in drei Restaurants. An Bord gibt es zwei Bars und Lounges. 

 

 

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