Holland America Line sorgt sich um die Umwelt


05.11.2014 – Die Holland America Line (HAL), eine der Top-Marken des Carnival-Konzerns, und das Marine Conservation Institute, beide in Seattle, haben gemeinsam ein neues Programm zum Schutz der Meeresgebiete präsentiert. Im Rahmen von Veranstaltungen an Bord der HAL-Kreuzfahrtschiffe werden den Schiffsgästen und den Besatzungsmitgliedern Informationen zu geschützten Meeresgebieten gegeben. Gleichzeitig wird ausgeführt, welche Maßnahmen bei Besuchen der schützenswerten Regionen ergriffen werden, um den speziellen Lebensräumen und dem dortigen Tierleben keinen Schaden zuzufügen.

Holland America Line - Nieuw Amsterdam in Istanbul

Ziel der Aktivitäten ist es, gefährdete Meeresgebiete in allen Teilen der Welt zu bewahren. Speziell wird dabei an jene Regionen gedacht, die von dem Holland-America-Schiffen frequentiert werden. Das Marine Conservation Institute und die Reederei fühlen sich beide verantwortlich für den Schutz der Ozeane. Das Unternehmen und die Meeres-Organisation wollen gemeinsam die Gäste und die Crewmitglieder über diese speziellen, schützenswerten Orte unterrichten.

Im Karibischen Raum liegt der Fokus auf dem Meeresleben und der Vielfalt der tropischen Ökosysteme. Beispielsweise dürfen in Key West, Florida, Gäste im Bereich des Florida Keys National Marine-Schutzgebiets Schnorchel-Ausflüge unternehmen. Bei diesen Exkursionen werden sie über die wundervollen Korallenriffe informiert.

Florida Keys - Segler vor Key West

In San Juan, Puerto Rico, können Gäste an einmaligen, nächtlichen Kajak-Touren in der Laguna Grande von Fajardo teilnehmen. Sie erfahren dort, welche Wasserorganismen für die Lumineszenz des Wassers bei Nacht verantwortlich sind.

Puerto Rico - La Fortaleza

Auch auf der anderen Seite der Erdkugel, in Neuseeland, werden im Rahmen regionaler Programme Beobachtungen von Hector’s Delfinen im Akaroa-Marine-Schutzgebiet vor Neuseeland ermöglicht.

Die Experten des Marine Conservation Institute sprechen von 6.600 über den Globus verteilten Meeresschutzgebieten. Die Ansprüche an die Schutzregionen sind jedoch unterschiedlich. In einigen der Gebiete muss dem Menschen der Zugang verwehrt werden. Dort aber, wo menschlicher Zutritt gestattet wird, variieren die zugelassenen Aktivitäten in Abhängigkeit vom vorher festgelegten Grad des Umweltschutzes. Auf diesem Gebiet sieht das Marine Conservation Institute seine Hauptaufgabe, die wohl noch bis ins Jahr 2030 andauern wird. Die Einrichtung wurde 1996 als US-Non-Profit-Organisation mit Standorten in Seattle, in der Nähe von San Francisco und in Washington DC gegründet.

 

 

 

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