Port of Aarhus: AIDAmar nutzt erstmals Landstrom

Port of Aarhus: AIDAmar nutzt erstmals Landstrom


20. Juni 2023 – Als deutscher Betriebsteil der Carnival Corporation & plc ist AIDA Cruises im Wort, den klimaneutralen Schiffsbetrieb seiner Flotte bis 2050 voranzutreiben. Zu dieser Aussage passt eine Meldung vom heutigen Tag. Das Kreuzfahrtschiff AIDAmar wurde im dänischen Hafen von Aarhus erstmals erfolgreich im Regelbetrieb mit Energie von Land versorgt.

Nach den deutschen Kreuzfahrthäfen Hamburg, Kiel und Rostock-Warnemünde, dem umweltbewussten Norwegen sowie Großbritannien, ist Dänemark das vierte europäische Land, in dem AIDA-Schiffe Landstrom beziehen. Die Emissionen der Schiffe tendieren während der Liegezeit gegen nahezu null. Heute, am 20. Juni 2023, feierte AIDA Cruises im Port of Aarhus die Eröffnung der ersten Landstromanlage für Kreuzfahrtschiffe. Die AIDAmar nutzte erstmals Landstrom.

Aarhus - Kreuzfahrtterminal


Aarhus - Kreuzfahrtterminal


AIDAmar in Hamburg Steinwerder


AIDAmar in Hamburg Steinwerder 


AIDA Cruises sieht seit 2004 bei der Planung und dem Bau seiner Schiffe die Nutzung von Landstrom vor. Erst im Jahr 2017 wurde in Hamburg-Altona an Europas erster Landstromanlage der Regelbetrieb mit Kreuzfahrtschiffen aufgenommen. Und erst seit 2021 können AIDA-Schiffe in Kiel und Rostock-Warnemünde Landstrom aus erneuerbaren Energien beziehen. Es ist bis 2030 noch ein weiter Weg zum Aufbau einer leistungsfähigen Landstrominfrastruktur in allen großen EU-Häfen, ganz zu schweigen von den vielen kleinen Häfen, die ebenfalls von Kreuzfahrtschiffen besucht werden.

Die Nutzung von Landstrom ist nur ein kleiner Schritt hin zur klimaneutralen Schiff- und Kreuzfahrt. Um dieses anspruchsvolle Ziel zu erreichen, baut das Rostocker Unternehmen neben der Nutzung von emissionsarmem Flüssigerdgas (LNG) als Brückentechnologie den Einsatz von alternativen Energiequellen wie z.B. von Landstrom oder Batterien zum Betrieb seiner Kreuzfahrtschiffe aus. Darüber hinaus arbeitet AIDA Cruises mit Partnern intensiv an weiteren Lösungen zur zukünftigen Nutzung von Brennstoffzellen oder regenerativen und synthetischen Kraftstoffen.