Viking bestellt zwei neue Kreuzfahrtschiffe für 2032 bei Fincantieri

Viking bestellt zwei neue Kreuzfahrtschiffe für 2032 bei Fincantieri

Autor: Christopher Plau

20. August 2026 – Viking setzt den Ausbau seiner Hochseeflotte fort. Die Reederei hat bei der italienischen Werftengruppe Fincantieri zwei weitere Kreuzfahrtschiffe bestellt. Die Neubauten entstehen in Ancona und sollen im Jahr 2032 ausgeliefert werden. Jedes Schiff bietet Platz für 998 Gäste in 499 Kabinen.

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Mit dem neuen Auftrag setzt Viking seine langfristige Flottenstrategie fort. Grundlage der Bestellung sind bereits zuvor vereinbarte Optionen, die Viking nun ausgeübt hat. Fincantieri und Viking bestätigten die Vertragsunterzeichnung am 20. August 2026.

Zwei neue Viking Kreuzfahrtschiffe für 2032

Die beiden neuen Hochseeschiffe orientieren sich an den bewährten Schiffen, die Fincantieri bereits für Viking gebaut hat. Auch bei den Neubauten bleibt die Reederei ihrem Konzept vergleichsweise kleiner Kreuzfahrtschiffe treu.

  • Reederei: Viking
  • Werft: Fincantieri
  • Bauort: Ancona, Italien
  • Geplante Auslieferung: 2032
  • Vermessung: rund 54.300 BRZ
  • Kabinen: 499
  • Passagiere: 998

Damit unterscheiden sich die neuen Viking-Schiffe deutlich von den immer größeren Megalinern vieler internationaler Kreuzfahrtmarken. Viking konzentriert sich weiterhin auf Schiffe mit weniger als 1.000 Gästen und stellt Reiseziele und das Erlebnis an Land stärker in den Mittelpunkt.

Neue Schiffe entstehen bei Fincantieri in Ancona

Fincantieri wird beide Neubauten auf seiner Werft in Ancona bauen. Der Standort spielt bereits heute eine wichtige Rolle im Viking-Neubauprogramm. Erst im Mai 2026 übergab die Werft dort die Viking Mira an die Reederei.

Auch die Viking Mira misst rund 54.300 BRZ und bietet 998 Gästen Platz in 499 Kabinen. Die Eckdaten zeigen, dass Viking bei den für 2032 geplanten Schiffen grundsätzlich am bewährten Konzept seiner aktuellen Hochseeflotte festhält.

Nach Angaben von Fincantieri entstehen die beiden Neubauten nach den zum Bauzeitpunkt aktuellen Umwelt- und Navigationsvorschriften. Außerdem sollen sie mit modernen Sicherheitssystemen ausgerüstet werden. Weitere technische Einzelheiten zu Antrieb, Ausstattung und möglichen Innovationen haben Viking und Fincantieri bislang nicht veröffentlicht.

Auftragswert zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Euro

Einen konkreten Kaufpreis nennt Fincantieri nicht. Die Werftengruppe stuft die Vereinbarung jedoch als sogenannten „Large Cruise Agreement“ ein. Nach der von Fincantieri verwendeten Definition entspricht dies einem Auftragswert zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Euro.

Die Verträge stehen noch unter üblichen Bedingungen, zu denen unter anderem die Finanzierung gehört.

Viking und Fincantieri bauen Partnerschaft weiter aus

Viking und Fincantieri arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen. Mit der aktuellen Bestellung umfasst die Partnerschaft nach Angaben der italienischen Werftengruppe inzwischen insgesamt 28 Schiffe.

Dazu gehören bereits ausgelieferte Kreuzfahrtschiffe ebenso wie Einheiten, die sich noch im Bau oder in der Planung befinden. Eines der technologisch interessantesten Projekte ist die Viking Libra mit wasserstoffbasiertem Antriebskonzept. Das Schiff lief im März 2026 ebenfalls in Ancona vom Stapel.

Die erneute Bestellung zeigt zugleich, wie langfristig Viking seine Flottenentwicklung plant. Mit Ablieferungen im Jahr 2032 reicht das aktuelle Neubauprogramm weit in das kommende Jahrzehnt hinein.

Viking setzt weiter auf kleinere Hochseeschiffe

Während andere große Kreuzfahrtunternehmen zunehmend Schiffe für mehrere Tausend Passagiere einsetzen, verfolgt Viking einen anderen Ansatz. Die Hochseeschiffe der Reederei bleiben mit knapp 1.000 Gästen vergleichsweise überschaubar.

Das Konzept ermöglicht kürzere Wege an Bord und erleichtert den Einsatz in Häfen, die für besonders große Kreuzfahrtschiffe weniger geeignet sind. Gleichzeitig positioniert Viking seine Hochseekreuzfahrten stark über Destinationen, Kultur und längere Aufenthalte an Land.

Die beiden für 2032 bestellten Schiffe führen dieses Konzept fort. Namen, konkrete Routen und weitere Ausstattungsdetails stehen derzeit noch nicht fest beziehungsweise wurden noch nicht veröffentlicht.

Fazit: Viking sichert weiteres Flottenwachstum bis 2032

Mit den zwei zusätzlichen Neubauten setzt Viking seinen Wachstumskurs konsequent fort. Bemerkenswert ist vor allem der lange Planungshorizont: Bereits heute sichert sich die Reederei zusätzliche Kapazitäten für das Jahr 2032.

Gleichzeitig bleibt Viking seinem bisherigen Hochseekonzept treu. Statt auf immer größere Kreuzfahrtschiffe setzt das Unternehmen weiterhin auf Einheiten für knapp 1.000 Gäste. Für Fincantieri stärkt die Bestellung wiederum den Werftstandort Ancona und die langfristige Zusammenarbeit mit einem seiner wichtigsten Kreuzfahrtkunden.

Häufige Fragen zu den neuen Viking Kreuzfahrtschiffen

Wie viele neue Kreuzfahrtschiffe hat Viking bestellt?

Viking hat bei Fincantieri zwei weitere Hochsee-Kreuzfahrtschiffe bestellt.

Wann werden die neuen Viking Schiffe ausgeliefert?

Fincantieri plant die Ablieferung beider Schiffe für das Jahr 2032.

Wie groß werden die neuen Viking Kreuzfahrtschiffe?

Die Neubauten sollen jeweils rund 54.300 BRZ messen.

Wie viele Passagiere können die neuen Viking Schiffe aufnehmen?

Jedes Schiff ist für 998 Passagiere ausgelegt und verfügt über 499 Kabinen.

Wo werden die neuen Viking Kreuzfahrtschiffe gebaut?

Fincantieri baut beide Schiffe auf der Werft im italienischen Ancona.

Wie viel kosten die beiden neuen Viking Schiffe?

Einen konkreten Preis nennt Fincantieri nicht. Die Werft stuft den Vertrag als „Large Cruise Agreement“ ein. Diese Kategorie entspricht bei Fincantieri einem Wert zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Euro.