Aarhus DOKK 1

Aarhus


Im Osten Jütlands liegt Aarhus, Dänemarks zweitgrößte Stadt. Die von Wikingern an der Århusbucht gegründete Siedlung hat einschließlich der zugehörigen umliegenden Gemeinden mehr als 340.000 Einwohner. Aarhus ist das wirtschaftliche Zentrum Jütlands, Verkehrsknotenpunkt sowie Hafen- und Universitätsstadt. Im Jahr 2017 trug die Stadt gemeinsam mit Paphos auf Zypern den Titel einer „Europäischen Kulturhauptstadt“.

Aarhus vom Kreuzfahrtterminal gesehen

Aarhus vom Kreuzfahrtterminal gesehen


Aarhus lange Geschichte

Wikinger gründeten die Ansiedlung an der Flussmündung der Aarhus Å gegen 770 n. Chr. Seitdem war die Region ununterbrochen besiedelt, und schon im Jahr 948 soll die Stadt ein Bischofssitz gewesen sein.

In den folgenden Jahrhunderten wurde Aarhus eine Seehandelsstadt von regionaler Bedeutung. An Kopenhagen, Flensburg oder Altona, in jener Zeit allesamt dänische Städte, reichte Aarhus jedoch nicht heran. Der Bau von Straßen und Eisenbahntrassen im 19. und 20. Jahrhundert ließ die Stadt zu einem Verkehrsknotenpunkt werden und zur größten Stadt Jütlands anwachsen.

Großstadt Aarhus

Großstadt Aarhus


Über Jahrhunderte hinweg wurde der Stadtname „Århus“ geschrieben. Seit 2011 gilt zusätzlich die neue Schreibweise „Aarhus“. Die Stadtoberen vertraten dazu die Ansicht, dass die neue Schreibweise problemlos auf allen lateinbasierten Tastaturen geschrieben werden kann.

Aarhus – Jütlands Wirtschaftsmetropole

Aarhus ist gemessen an den Umschlagszahlen einer der bedeutendsten dänischen Häfen. Der Port ist in Dänemark führend beim Umschlag von Containern sowie von Schüttgütern. Über den Hafen laufen etwa 60 Prozent des dänischen Containerumschlags. Aarhus ist zudem ein Fährhafen. Jährlich werden dort circa 800.000 Fahrzeuge und zwei Millionen Passagiere abgefertigt. Von der „Unendelige Bro“, sie ist eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt, sind die weitläufigen Hafenanlagen gut zu sehen.

Hafenbereich

Hafenbereich


Die Stadt ist aber nicht nur eine Hafenstadt. Sie ist auch ein wichtiger Industrie- und Medienstandort. Die größte dänische Tageszeitung, Jyllands-Posten, hat ihren Sitz in Aarhus.

Aarhus – Jütlands kulturelles Zentrum

Mit der Universität, der Handelshochschule, der Architekturschule, der Staatlichen Hochschule für Musik und der Schauspiel- und Dramatikerschule ist die Stadt einer der kulturellen Leuchttürme Dänemarks. An den genannten Einrichtungen sind etwa 40.000 Studenten eingeschrieben. Bei so viel Lehre und Kultur kam der EU-Ministerrat wohl nicht umhin, Aarhus für 2017 den Titel einer „Europäischen Kulturhauptstadt“ zuzuerkennen.

Der Regenbogen des ARoS Kunstmuseums

Der Regenbogen des ARoS Kunstmuseums


Aarhus auf einen Blick

Die Stadt wirkt sauber und aufgeräumt. Überall trifft der Gast auf junge Menschen. Auch die Gastronomieszene entlang des Aboulevard hält einem internationalen Vergleich stand. In den Außenbezirken ist Aarhus ist von Wasser und viel Grün umgeben.

Der Aboulevard

Der Aboulevard


Im Stadtinneren ist dagegen wenig von der alten Bausubstanz übrig geblieben. Die Bauten wirken überwiegend modern, praktisch und gut. Hervorzuheben sind aber jene touristischen Highlights, die wir unter Aarhus Sehenswürdigkeiten vorstellen.

Aarhus – eine Kreuzfahrtdestination in Entwicklung

In den Jahren 2017 und 2018 liefen zwischen 30 und 40 Kreuzfahrtschiffen Aarhus an. Das Kreuzfahrtterminal liegt am Bassin 4 gegenüber dem Multifunktionsgebäude des DOKK 1.

Welcome to Aarhus

Welcome to Aarhus


Aarhus ist eine durchaus sehenswerte Kreuzfahrtdestination mit einer Reihe interessanter Sehenswürdigkeiten. Vom Liegeplatz des Kreuzfahrtschiffs führt ein bequemer Weg ins Stadtzentrum. Bei Schiffsanläufen stehen Freiwillige am Hafenausgang bereit, um die Gäste zu informieren. Es erfordert gerade einmal eine Viertelstunde Fußweg, um ins Zentrum zu gelangen. Die Stadt eignet sich für Entdeckungen zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Busse und Straßenbahnen sind gut organisiert und aufeinander abgestimmt. Aarhus besitzt erhebliches Entwicklungspotential als Kreuzfahrtdestination.