Aruba, bietet eine abwechslungsreiche Landschaft und allerlei Sehenswürdigkeiten. An der westlichen Küstenlinie locken feinsandige lange Strände und intime Buchten. Im Landesinneren kann man wüstenähnliche, mit gewaltigen Kakteen bestandene Flächen, pittoreske Felslandschaften und windschiefe Divi-Divi-Bäume auf einem organisierten Landausflug oder auf eigene Faust entdecken. 

Aruba - Einsamer Strand mit Divi-Divi-BaumAruba - Marina

Die Hauptstadt Oranjestad ist ein sehenswerter Ort und zugleich ein Einkaufsparadies. Es gibt also viele Gründe, einige Tage auf Aruba zu verbringen. Kreuzfahrt-Passagiere haben diese Zeit nicht. Sie müssen sich entscheiden, was sie auf Aruba unternehmen möchten.

Die Reedereien bieten an

  • Verschiedene Landausflüge und Aktivitäten an Land;
  • Spaß über und unter Wasser;

Aruba - Werbung für ein Passagier-Unterseeboot

Aruba - Werbung für ein Passagier-Unterseeboot


  • Sportliches – Besuch eines renommierten Golfplatzes, z. B. des Tierra del Sol Golf Course.
  • Shopping in Oranjestad – Produkte der anerkannten Topmarken (Schweizer Uhren, Parfüms, Schmuck) warten darauf, zu günstigeren Konditionen als in unseren Breiten gekauft zu werden. - Aber auch Inselprodukte, wie Aloe-Erzeugnisse finden Abnehmer unter den Touristen.

Aruba - Shopping Mekka

Aruba - Shopping Mekka


Aruba auf eigene Faust

Doch warum nicht einen Landausflug auf eigene Faust unternehmen? Aruba bietet sich hierfür förmlich an. Mit Taxen, Mietwagen oder den öffentlichen Bussen kommt man gut herum. Vor allem die Taxen sind empfehlenswert. Der Weg vom Schiff zum Taxistand nimmt gerade einmal fünf Minuten in Anspruch. Für definierte Ziele gelten Fixpreise. Bei Rundfahrten werden pro Stunde 45 US-Dollar  berechnet. Und innerhalb von zwei Stunden sieht man allerhand. - Der öffentliche Busverkehr ist preiswert, zuverlässig und die Taktzeiten der Busse genügen im Allgemeinen. Busse halten direkt vor dem Cruise Port. Ein Rundfahrtticket kostet 2,30 US-Dollar . Für diesen Fahrpreis kommt man von Oranjestad bis Malmok oder Arashi im Norden (Buslinie L10 oder L10A).

Aruba - Die Taxitarife hängen aus

Aruba - Die Taxitarife hängen aus


Welche Sehenswürdigkeiten sollte man ansehen?

Wie überall ist das eine Geschmacksfrage und von persönlichen Vorlieben bestimmt. Exkursionen führen z. B. ...

  • zur Alto Vista Chapel – seit 1952 steht die Kapelle im Nordosten der Insel auf freiem Land nahe der stürmischen Felsküste. Sie ersetzte eine im Jahr 1750 von einem spanischen Missionar errichtete Kirche.

Aruba - Alto Vista Chapel

Aruba - Alto Vista Chapel


  • zum Schiffswrack der „Antilla“ - mit über 100 m Länge eines der größten Schiffswracks vor Arubas Küste. Die Antilla sank im 2. Weltkrieg und ist heute Heimat vielfachen, exotischen Unterwasserlebens. Das Wrack liegt etwa 600 m vom Westufer entfernt auf Höhe von Malmok.

  • zum Arikok Nationalpark – in der wüstenähnlichen Region, sie macht 18 Prozent der Inselfläche aus, gedeihen Kakteen und die vom Wind zerzausten Divi-Divi-Bäume. Wilde Esel und Leguane haben von dem Nationalpark Besitz ergriffen. Das Schutzgebiet  liegt im unteren Drittel der Insel.

  • zu den Ayo- und Casibari-Felsen – diese wurden durch die Zeichnungen der Ureinwohner bekannt. Beide Felsformationen liegen östlich querab von Oranjestad. - Wen es nach noch mehr Zeichnungen der Ureinwohner gelüstet, der wird in der am Rande des Arikok Nationalparks gelegenen Fontein-Höhle fündig. Die Decke dieser Höhle ist mit mystischen Zeichnungen der indianischen Ureinwohner übersät.
    Aruba - Casibari FelsformationAruba - Felszeichnungen der Ureinwohner

  • zur Baby Natural Bridge – eine Fels- und Korallenformation im Osten Arubas. Es gab eine zwar eine eindrucksvollere, größere „natürliche“ Brücke, doch die stürzte im Jahr 2005 ein.

  • zur Bushiribana Goldmine – an der Nordostküste gelegen. Nachdem im Jahr 1824 hier Gold entdeckt wurde, konnten in der Folgezeit, wie zu hören ist, unglaubliche 1,5 Millionen Kilo Gold gefördert werden. Die Mine ist ausgebeutet und stillgelegt.

  • zum California Lighthouse – im Nordwesten der Insel oberhalb der Arashi Bay gelegen. Auf einer Anhöhe stehend, bietet der Leuchtturm einen atemberaubenden Anblick

Aruba - El Faro Blanco

Aruba - El Faro Blanco


  • zur De (Oude) Hollandse Molen - ein Unikum in karibischer Umgebung. Im Jahr 1804 wurde die Mühle in Holland errichtet. Nach Sturmschäden unbrauchbar geworden, fristete sie ein Leben als Ruine. Die Reste wurden im Jahr 1960 nach Aruba verschifft. Aus diesen Fragmenten wurde die Mühle wieder aufgebaut. Heute sind ein Restaurant und ein Museum in der Mühle untergebracht. Man findet sie in der Palm Beach Hotelzone nahe dem Hyatt Hotel.

Aruba - De Oude Molen

Aruba - De Oude Molen


  • zum Donkey Sanctuary – im östlichen Teil der Insel, im Ort Santa Lucia, leben an die 40 Esel in einem Schutzgebiet. Eine Stiftung kümmert sich um die ausgesetzten und kranke Esel.

  • an die Strände – von denen gibt es genug. Empfohlen werden u. a. der Eagle Beach. Wie man hört, zählt er zu den 10 schönsten Stränden der Welt. Er liegt nördlich von Oranjestad hinter dem Palm Beach.
    Auch der Palm Beach ist nach Tagen auf dem Meer eine attraktive Adresse. Mit dem Bus oder dem Taxi fährt man bis zum Radisson Resort und geht zum Strand hinüber. Hier können ein Sonnenschirm und Liegen zu vertretbaren Preisen gemietet werden. Anbieter diverser Wassersportarten sind an diesem Strandabschnitt aktiv.

Aruba - Palm Beach

Aruba - Palm Beach


Gelobt werden die im Inselsüden gelegenen Strandabschnitte Baby Beach und Rodger’s Beach. Die Distanzen zum Schiff sind jedoch größer als die der vorher genannten Strände.

Sehenswürdigkeiten gibt es auch in der Hauptstadt Oranjestad. Im näheren Umkreis des Cruise Terminals findet sich alles, was das Herz begehrt. Zollfreies Einkaufen in einer der Malls, gepflegte Restaurants und angenehme Bars.

Aruba - Das Renaissance Aruba Resort Hotel Aruba - Im Renaissance Aruba Resort Hotel Aruba - The Paddock Aruba - The Paddock - Gut gemeinter Rat

Manche der pastellfarbenen Gebäude wurden im Zuckerbäckerstil erbaut. In diesem Zusammenhang wird gern von holländischer Kolonialarchitektur gesprochen. 

Aruba - Plaza Daniel Leo

Aruba - Plaza Daniel Leo


Sehr schön ist der gepflegte Wilhelmina Park hinter dem Renaissance Beach. Das gegenüberliegende Fort Zoutman ist den Besuch nicht unbedingt wert. 

Aruba - Königin Wilhelmina Park Aruba - Königin Wilhelmina Statue Aruba - Kanonen Fort Zoutman

Münzsammler mag es in das Museo Numismatico Aruba ziehen. Die private Einrichtung besitzt 35.000 Münzen aus über 400 Ländern.

Aruba - Museo Numismatico

Aruba - Museo Numismatico


Wer trotz kurzer Liegezeit etwas über Land und Leute erfahren möchte, macht sich im National Archaeological Museum of Aruba kundig.

Aruba - Archäologisches Museum

Aruba - Archäologisches Museum


Das liegt einen Block hinter der jederzeit ins Auge fallenden Royal Plaza Mall.

(Update Januar 2017)