Der Lykavittos - Athen von oben ansehen


Die griechische Metropole Athen gehört zu unseren bevorzugten Städtezielen. Die große Zahl antiker Zeitzeugen im Stadtbild, die Mischung aus Antike und Gegenwart und die freundlichen Menschen erfreuen uns stets aufs Neue.

An einem Tag im Juli starten wir von Piräus mit Cunards Queen Victoria zu einer Mittelmeer-Kreuzfahrt. Wir reisen einen Tag zuvor an und nutzen den Vormittag unseres Einschiffungstags zu einem Besuch des Athener Hausbergs Lykavittos. 

Der Lykavittos - Athens höchste Erhebung

Der Lykavittos - Athens höchste Erhebung


Athens Hausberg Lykavittos – Garant für Panoramablicke

Es mögen etwa 20 Jahre vergangen sein, dass wir das letzte Mal auf dem Lykavittos, der höchsten Erhebung in Athens Stadtzentrum, standen. Damals wie heute ist es bei guten Sichtverhältnissen ein Erlebnis, den Großraum Athen bis hinüber nach Piräus zu überblicken. Niemand sollte sich den 360°-Panoramablick auf die mehr als vier Millionen Einwohner zählende Stadtregion entgehen lassen. Ähnliche gute Ausblicke, wenn auch nicht aus dieser Höhe, bieten in Athen lediglich die Akropolis und der Philopapposhügel, der den Beinamen „Musenhügel“ trägt.

Athen - Lykavittos-Hügel


Athen - Lykavittos-Hügel


Philopapposmonument auf dem Musenhügel


Philopapposmonument auf dem Musenhügel 


Zu Fuß zum Lykavittos

Von unserem Hotel gehen wir hinüber zum Syntagmaplatz und bewundern zum wiederholten Mal das imposante Bauwerk des griechischen Parlaments, den ehemaligen Königspalast.

Das griechische Parlament

Das griechische Parlament


Unser nächstes Ziel liegt nur wenige Hundert Meter entfernt. Es ist der Kolonakiplatz, im urbanen und wohlhabenden Stadtteil Kolonaki. Von dort wollen wir mit dem Bus zur Talstation der Lykavittos-Standseilbahn fahren. Aus irgendeinem Grund kommt der Bus nicht. Folglich gehen wir zähneknirschend noch die restliche Strecke bergan, bis zur Seilbahnstation in der Odós Aristíppou. Um uns die Fahrt mit der Seilbahn zu ersparen, könnten wir auch zu Fuß durch einen Nadelwald auf den Gipfel gelangen. Diese Option erscheint uns bei Temperaturen von annähernd 30 Grad Celsius im Schatten jedoch als unangemessen beschwerlich.

Athens Kolonaki Platz

Athens Kolonaki Platz


Wir entscheiden uns kurzerhand für die Seilbahn und haben Glück: Es gibt keine Warteschlange, und wir werden in wenigen Minuten auf den 277 Meter hohen Hügel befördert.

Die Lykavittos Bergbahn

Die Lykavittos Bergbahn


Athen und das Umland aus der Vogelperspektive

Unter uns liegt Athens Häusermeer. Die Aussicht reicht hinüber zum ungefähr zehn Kilometer Luftlinie entfernten Piräus. Dahinter liegt der Saronische Golf und selbst unser Kreuzfahrtschiff können wir sehen. Schräg vor uns erkennen wir auf dem Ardittos-Hügel das anlässlich der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit in Athen im Jahr 1896 errichtete, hufeisenförmige Panathinaiko-Stadion.

Piräus
Panathinaikos Stadion
Athens Panorama
Athens Panorama

Einmalig schön und ungemein beeindruckend ist der Ausblick auf den Hügel der Akropolis. Die dortigen Ruinen stehen unter dem Schutz des UNESCO Weltkulturerbes. Bewundernswert sind vor allem die Reste des der Göttin Athene gewidmeten Parthenon-Tempels, des Erechtheions, des zweitgrößten Tempels des Felsens, des kleinen Niketempels und des Torbaus der Propyläen. Der Lageplan der Akropolis nennt insgesamt 21 Ruinen.

Der Akropolis-Hügel

Der Akropolis-Hügel


In einiger Distanz ist inmitten des Häusermeers auch die berühmte Athener Trilogie zu erkennen. Am Tag zuvor hatten wir die neoklassizistischen Bauten bereits aus der Nähe bewundert.

Die Athener Trilogie

Die Athener Trilogie


Auch das am Syntagmaplatz neben dem Nationalgarten gelegene Parlamentsgebäude, der ehemalige königliche Palast, ist aus der Höhe gut auszumachen.

Das Parlamentsgebäude aus der Vogelperspektive

Das Parlamentsgebäude aus der Vogelperspektive


Wer mag, besichtigt die auf dem Hügel errichtete orthodoxe Sankt-Georgs-Kapelle. Bevor wir den Lykavittos verlassen, werfen wir noch einen letzten Blick auf das am nördlichen Ende des Hügels errichtete Freilichttheater.

Lykavittos - Sankt-Georgs-Kapelle


Lykavittos - Sankt-Georgs-Kapelle


Freilufttheater auf dem Lykavittos


Freilufttheater auf dem Lykavittos 


Die Seilbahn bringt uns zurück zur Talstation. Über Treppen steigen wir hinab zur nächsten Hauptstraße und nehmen ein Taxi zurück zum Hotel. Dort checken wir aus und nehmen ein weiteres Taxi, das uns zum Cruise Terminal B in Piräus bringt.

Die Queen Victoria verlässt Piräus erst abends um 23:00 Uhr mit Ziel Santorin. Uns bleibt genügend Zeit, das Schiff zu erkunden und die gut organisierte obligatorische Rettungsübung zu absolvieren. Den Abend verbringen wir außerhalb des Schiffs in den zu Piräus gehörenden Häfen Mikrolimano und Zea.

Piräus – Mikrolimano Hafen


Piräus – Mikrolimano Hafen


Update Juni 2024

Piräus – Zea Marina


Piräus – Zea Marina