Autor: Karl W. P. Beyer

Griechenland wird oftmals als Wiege Europas bezeichnet. Was Geschichte, Kunst, Philosophie und Staatwesen unseres Kontinents anbelangt, ist vieles im antiken Griechenland erdacht und entwickelt worden. Weit vor unserer Zeitrechnung entstanden im griechischen Kulturkreis äußerst beeindruckende Bauten, von deren Pracht in unserer Zeit nur noch Ruinen künden. Besonders Athen ist mit historischen Bauten reich gesegnet.

Athen Panorama mit Akropolis, der bekannteste Sehenswürdigkeit von Athen.

Athen - Panorama mit Akropolis


Wer mit dem Kreuzfahrtschiff Piräus – den Hafen Athens - anläuft, wird von der Fülle der sich bietenden Sehenswürdigkeiten in Athen schier „erschlagen“. Es bräuchte Tage, wahrscheinlich Wochen, um Griechenlands Hauptstadt und seine Umgebung richtig zu entdecken.

Hafen von Piräus

Hafen von Piräus


Bauwerke der Antike

Die nachfolgend genannten Bauwerke der Antike stellen nur einen unzureichenden Auszug jener Optionen dar, die sich dem Athen-Besucher während seines kurzen Aufenthalts anbieten.

  • Die Akropolis

  • Der Aeropag

  • Das Odeon des Herodes Atticus

  • Der Tempel des Hephaistos

  • Das Dionysostheater

  • Die Hadriansbibliothek

  • Die Ruinenstätte Kerameikos

  • Das Olympieion mit dem Tempel des Olympischen Zeus


Museen

Museen gibt es in Athen in Hülle und Fülle. Unter den Museen ragen heraus:

  • Das Akropolismuseum

  • Das Archäologisches Nationalmuseum

  • Das Byzantinische Museum

  • Das Nationale Historische Museum

Athen - Akropolis Museum Athen - Nationales Historisches Museum


Weitere sehenswerte Orte in Athen 

  • Das Parlamentsgebäude am Syntagmaplatz

  • Der angeschlossene Nationalgarten

  • Die Athener Trilogie mit Akademie, Universität und Nationalbibliothek

  • Die Plaka, das Altstadtviertel unterhalb der Akropolis

  • Der 277 Meter hohe Stadtberg Lykavittos

  • Der Monastirakiplatz 


Gotteshäuser

Auch die vorwiegend orthodoxen Gotteshäuser sind mehr als nur einen Blick wert. Griechische Städte weisen allgemein eine Vielzahl von Kirchen unterschiedlicher Größe auf. Besonders fällt das in Athens Stadtbild auf, wo gefühlt an jeder Straßenecke oftmals außerordentlich kleine Gotteshäuser zum Besuch und Gebet einladen.


Schöne Plätze am Wasser

Wer das alles kennt oder nicht braucht, dem sei angeraten, in Piräus den Mikrolimano Hafen oder die Marina Zea zu besuchen.

Der ovale, kleine Mikrolimano Hafen wurde in der Vergangenheit auch Tourkolimano (Türkenhafen) genannt. Seine Merkmale sind Yachten und Fischerboote sowie eine Vielzahl Fischrestaurants und Bars, die sich um den Hafen herumziehen.

Piräus - Hafenbecken und Restaurants Piräus - Fischerboote in Mikrolimano Piräus - Empfangskomitee

In der benachbarten beinahe kreisrunden Zea Marina, früher Passalimani (Hafen des Pascha) genannt, liegen nicht nur viele Charteryachten sondern entlang der hochgelegenen Uferpromenade gibt es auch viele attraktive Lokale, die einen Blick über den Hafen und auf die vorbeischlendernden Menschen bieten.

Piräus - Zea Marina Piräus - Zea Marina

Die Taxifahrt vom Cruise Termin zum entfernteren Mikrolimano Hafen kostet etwa 5 Euro. Das ist wenig Aufwand, um einen schönen Tag bei Speise und Trank zuzubringen.