Bahamas


Zwischen der Südostküste Floridas und der Nordküste Kubas liegt die Inselgruppe der Bahamas. Die Inseln erstrecken sich in nordsüdlicher Richtung über circa 650 und in westöstlicher Richtung über etwa 750 Kilometer. Obwohl sie im Atlantik liegen; werden sie geografisch Mittelamerika und damit der Karibik zugeordnet.

Zahlen und Fakten

Die Landfläche der Bahamas misst annähernd 14.000 Quadratkilometer. Sie verteilt sich auf mehr als 700 Inseln und unzählige Cays. Offiziell wird von 16 Hauptinseln gesprochen. Die größte der Inseln heißt Andros. Sie misst rundgerechnet 6.000 Quadratkilometer. Drei Viertel der Inselbewohner leben jedoch auf New Providence Island, und dort vor allem in der Inselhauptstadt Nassau. – Freeport, die zweitgrößte Stadt der Inselgruppe, liegt auf der Insel Grand Bahama. In den vergangenen 50 Jahren ist die Bevölkerung kontinuierlich angewachsen. Im Rahmen der Volkszählung des Jahres 2022 wurden 399.000 Einwohner gezählt. Zuletzt sorgte das verheerende Erdbeben auf Haiti im Jahr 2010 für eine spürbare Bevölkerungszunahme.

Bahamas - Half Moon Cay

Bahamas - Half Moon Cay


Der italienische Seefahrer Christoph Kolumbus entdeckte die Inselgruppe im Herbst 1492. Von 1717 besaßen die Inseln den Status einer britischen Kronkolonie. Dieser Zustand währte bis zum Jahr 1973, als die Bahamas ihre Souveränität erlangten. Sie gehören seither als eigenständiges Land dem Commonwealth of Nations an. Staatsoberhaupt ist der britische Monarch.

Half Moon Cay - Tenderboot

Half Moon Cay - Tenderboot


Die Bahamas sind vom Landschaftsbild eher flach. Die höchste Erhebung mit 63 Metern über dem Meeresspiegel ist der auf Cat Island gelegene Mount Alvernia, der auch Como Hill genannt wird. Den Hügel krönt ein kleines, im mittelalterlichen Stil errichtetes Kloster.

Die Bahamas ökonomisch betrachtet

Ökonomisch gesehen sind die Bahamas von untergeordneter Bedeutung. Es mangelt an nennenswerten Rohstoffen, und die Landwirtschaft ist, sofern sie denn ausgeübt wird, wegen mangelnder Bewässerungssysteme und schlechter Böden recht unergiebig. Der Fischfang dient ausschließlich der Selbstversorgung, und als internationales Finanzzentrum genossen die Inseln lange Zeit einen eher zweifelhaften Ruf.

Die Wirtschaft des Inselstaates steht und fällt mit dem Tourismus. Der Fremdenverkehr gibt nahezu zwei Dritteln der erwerbstätigen Bevölkerung Lohn und Brot; vor allem das boomende Kreuzfahrtgeschäft ist eine wesentliche Stütze der Tourismusindustrie.

Half Moon Cay - I wish I could stay here forever Bar

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Der Fremdenverkehr setzt auf die wertvollste touristische Ressource der Inselgruppe: die Umwelt. Zwischen den Inseln verläuft beispielsweise das drittgrößte Barriere Riff der Welt. Zum Schutz der Inseln und der sie umgebenden Meeresfläche wurden mehrere Nationalparks eingerichtet. Die offizielle Website der Bahamas nennt 13 solcher Einrichtungen. Andere Informationen erhält man beim Bahamas Tourism Center; dort ist von 32 Nationalparks die Rede.

Bahamas für Gäste von Kreuzfahrtschiffen

Kreuzfahrten führen nach Nassau und auf mehrere von Kreuzfahrtunternehmen erschlossene Privatinseln. Schiffe der Carnival-Gruppe steuern regelmäßig das zehn Quadratkilometer große Little San Salvador Island an. In den Katalogen der Carnival-Marken wird die Insel Half Moon Cay genannt.

Strandwandern auf Half Moon Cay

Strandwandern auf Half Moon Cay


Über die Aktivitäten, die auf dieser Insel angeboten werden, berichten wir unter Bahamas – Ein Tag auf Half Moon Cay.

Update Februar 2024

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