Autor: Karl W. P. Beyer

Insider Tipps für die Top Sehenswürdigkeiten von Barcelona: Die Kathedrale, ausgewählte Bauten, die Meisterwerke des Antoni Gaudí, Museen, Plätze, Straßen und besondere Aussichtspunkte. Bericht über Barcelona von und für Individualisten.

Stadtpanorama von Barcelona mit der Sagrada FamiliaStadtpanorama von Barcelona mit der Sagrada Familia


Fakten über Barcelona

Das mehr als 1,6 Millionen Einwohner zählende Barcelona ist Spaniens zweitgrößte Stadt und zugleich die Hauptstadt der Autonomen Region Katalonien. Die Stadt ist das kulturelle und politische Zentrum Kataloniens. Barcelona hat fünf Universitäten; zudem ist es ein internationaler Wirtschaftsstandort und Europas bedeutendster Kreuzfahrthafen. 2016 kamen annähernd 2,7 Millionen „Kreuzfahrer“ in die Stadt.

 

Barcelona - Hafen

Barcelona - Hafen


Barcelona lässt sich „auf eigene Faust“ leicht entdecken. Und nirgendwo sonst in Spanien warten so viele UNESCO Welterbestätten auf Besucher wie in dieser wunderbaren Stadt, der Hauptstadt des katalanischen Modernisme.

Allein die beiden nah am Kreuzfahrthafen liegenden Stadtteile Ciutat Vella und Eixample sind voll mit Sehenswertem. Ciutat Vella steht für das Gotische Viertel mit der Altstadt und der Kathedrale. Eixample dagegen ist eine Mitte des 19. Jahrhunderts gut durchgeplante Erweiterungsfläche der Altstadt. Der Hauptanziehungspunkt dieses Bezirks ist die Basilika Sagrada Familia.

Gotisches Viertel

Gotisches Viertel


Barcelona für Kreuzfahrt-Passagiere

Dieser Beitrag wendet sich vor allem an Kreuzfahrt-Passagiere, denen oftmals nur kurze Tages-Aufenthalte in den Häfen zugestanden werden. Glücklich dürfen sich jene schätzen, deren Schiff über Nacht in Barcelona liegt. Die im Folgenden genannten Sehenswürdigkeiten erheben bei der Masse des in Barcelona Gebotenen keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

 

Barcelonas Kathedrale

Kirchenschiff der Kathedrale

Kirchenschiff der Kathedrale


Die dreischiffige gotische Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia ist die Hauptkirche des Erzbistums. Sie liegt im historischen Zentrum der Stadt an der Plaça de la Seu. Das Gotteshaus wurde nach 152-jähriger Bauzeit im Jahr 1450 provisorisch fertiggestellt. In den darauffolgenden Jahrhunderten waren der Vervollkommnung der Kirche gewidmet. Der mächtige mittlere Turm ging beispielsweise erst im Jahr 1913 der Vollendung entgegen. Auf dem Kirchendach gibt es eine Aussichtsplattform, die gute Ausblicke über Barcelona ermöglicht.

Kirchenschiff Krypta der Kathedrale Auf dem Dach der Kathedrale Zentralarchiv der Kathedrale

 

Zur Kathedrale gehören auch eine sehenswerte Krypta und ein schöner Kreuzgang. Die Kathedrale ist nach der heiligen Eulalia benannt worden. Sie war eine Gänsehirtin, die in ihrem 13. Lebensjahr zur Märtyrerin wurde. In Erinnerung an die Heilige werden in einem weitläufigen Gehege des Kreuzgangs 13 Gänse, für jedes Lebensjahr eine, gehalten. Die Kathedrale sowie der Besuch des sie umgebenden Viertels sind unbedingt empfehlenswert.

Im Kreuzgang der Kathedrale - die Gänse der Eulàlia

Im Kreuzgang der Kathedrale - die Gänse der Eulàlia


Eintritt und Öffnungszeiten der Kathedrale

  • Eintritt: Der Eintritt in die Kathedrale bzw. die obligatorische Spende beträgt für Erwachsene 7 Euro. Der Kauf des Tickets ermöglicht den Zugang zur Aussichtsplattform.

  • Öffnungszeiten: Für Touristen gelten folgende Öffnungszeiten der Kathedrale: Montag bis Freitag zwischen 13:00 und 17:30 Uhr, an Samstagen von 13:00 bis 17:00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 14:00 bis 17:00 Uhr. Es können sich durchaus lange Schlangen aufbauen. Gläubige besuchen die Kathedrale zu Gottesdienstzeiten ohne Ticket.

 

Ausgewählte profane Bauwerke Barcelonas

Castell de Montjuïc

In 173 Meter Höhe steht auf Barcelonas Hausberg das Castell de Montjuïc. Die weitläufige Zitadelle entstand in ihrer heute wahrgenommenen Gestaltung Ende des 18. Jahrhunderts. Sie schützte die Stadt und den Hafen. Darüber hinaus oblagen ihr im Laufe der Zeit unterschiedliche Funktionen. Sogar als Militärgefängnis wurde sie verwendet.

Castell de Montjuïc

Castell de Montjuïc


Seit 2008 wird das Kastell von der Stadt regelmäßig als Veranstaltungsort für Konzerte, Seminare und Ausstellungen genutzt. Außerdem ist der Ausblick auf die Stadt und den Hafen faszinierend. Mit der Telèferic de Montjuïc erreicht man die Festung auf einfache Weise.

Barcelona - Der Montjuïc-Hügel Castell de Montjuïc Geschütz am Castell de Montjuïc Castell de Montjuïc

 

Weitere schöne Ausblicke bietet auf halber Höhe des Hügels auch der Mirador del Poble Sec. Ihn passiert, wer vom Kastell zu Fuß zurück ins Stadtzentrum geht.

Barcelona - Mirador del Poble Sec

Barcelona - Mirador del Poble Sec


Anreise und Eintritt Castell de Montjuïc

  • Anreise: Von der Avinguda del Paral·lel im Zentrum (Metrostation L2, L3) fährt man mit der Standseilbahn Funicular de Montjuïc auf den Berg. Von dort gelangen die Besucher mit der Telèferic de Montjuïc zur Bergstation unterhalb des Kastells.

    Die einfache Fahrt kostet 2017 für Erwachsene 8,20 Euro.

    Die Hin- und Rückfahrt für Erwachsene wird mit 12,50 Euro berechnet. Kinder zahlen weniger. Preisermäßigte Karten (- 10 %) können online gebucht werden.

  • Eintritt: Eintrittspreise: Regulär 5 Euro; ermäßigte Karten zu 3 Euro.

Palau de la Música Catalana

Das Konzerthaus sieht von außen wie ein Geniestreich des Architekten Antoni Gaudí aus. Entworfen hat es jedoch der Katalane Domènech i Montaner „als Garten für die Musik“. Er bediente sich dabei der Vorgaben des katalanischen Modernisme, des speziellen Jugendstils der Region. Finanziert wurde der Bau durch Spenden; die Einweihung erfolgte im Jahr 1908. Die prächtige Fassade und die imposante Konzerthalle sind wirklich sehenswert. Das um einen modernen Anbau erweiterte Konzerthaus steht auf der UNESCO Liste des Weltkulturerbes.

Palau de la Música Catalana Palau de la Música Catalana - Der moderne Anbau Palau de la Música Catalana Palau de la Música Catalana

 

 

Adresse, Öffnungszeiten und Eintrittspreise des Palau de la Música Catalana:

  • Adresse: Carrer del Palau de la Música 4-6 (Barri Gòtic)

  • Öffnungszeiten: Täglich; halbstündlich Führungen zwischen 10:00 bis 15:30 Uhr. Andere Zeiten auf Anfrage.

  • Eintrittspreis: Regulär 18 Euro; ermäßigte Karten zu 11 Euro.

Arc de Triomf

Anlässlich der Weltausstellung von 1888 wurde dieser als Haupteingangstor zum Parc de la Ciutadella, dem Standort der Weltausstellung errichtet. Der in Ziegelbauweise gestaltete Torbogen ist über 30 Meter hoch und reichlich mit Kunstwerken verziert.

Arc de Triomf

Arc de Triomf


Adresse  Arc de Triomf:
Passeig de Sant Joan, nördlich des Parc de la Ciutadella. Dort liegt auch Barcelonas Zoo.

Einfahrt Park de la Ciutadella

Einfahrt Park de la Ciutadella


Kolumbussäule

Die Kolumbussäule von BarcelonaDie Flaniermeile La Rambla führt bis zur Plaça Portal de la Pau. Dort steht die ebenfalls anlässlich der Weltausstellung von 1888 erbaute Kolumbussäule, die alles in allem 68 Meter misst.

Auf der Säule weist uns die Kolumbusstatue die Richtung. Mittels eines kleinen Aufzugs gelangen Besucher auf die winzige Aussichtsplattform. Sie gewährt gute Blicke über Stadt, Hafen und das Umland.

 

Öffnungszeiten und Eintritt der Kolumbussäule:

  • Öffnungszeiten: Mai bis Oktober 09:00 bis 20:30 Uhr, November bis April 10:00 bis 18:30 Uhr.

  • Eintrittspreis: 6 Euro

 

Torre Agbar

Das im Jahr 2004 fertiggestellte, 142 Meter hohe und 32-stöckige Hochhaus ähnelt der Londoner „Gherkin“ (Gurke). Der Turmbau zählt zu den höchsten Gebäuden Spaniens. Nachts wird er von 4.500 Leuchtdioden beleuchtet. Er kann nicht besichtigt werden.

Panorama - Links hinten der Torre Agbar

Panorama - Links hinten der Torre Agbar


Wichtige Bauwerke Antoni Gaudís

Antoni Gaudí gilt als Wegbereiter des Modernisme, des katalanischen Jugendstils. In Barcelona sollen mehr als 2.000 in der Manier des Modernisme erbaute Häuser stehen. Kein anderer Baumeister reicht an die Kreativität des Meisters heran. Seine bedeutendsten Bauten sind:

Basilika Sagrada Familia

Sagrada FamiliaDie meistbesuchte Sehenswürdigkeit Barcelonas ist Gaudís bedeutendstes Werk. Seit 1882 wird an der Kirche gebaut. Im November 2010 weihte Papst Benedikt XVI. die Kirche und erhob sie zugleich zur Basilica minor. Derzeit läuft der Bau nach Plan. Im Jahr 2026, zum 100. Todestag des Architekten, könnte das sensationelle Bauwerk vollendet sein. Noch fehlt der zentrale Vierungsturm, der die endgültige Höhe von circa 170 Metern erreichen soll. Er würde dann der höchste Kirchturm der Welt sein.

 

 

Sagrada Familia - Detail der Türme Sagrada Familia - Detail der Fassade Sagrada Familia - Kirchenschiff Sagrada Familia - Kirchenschiff

 

Die Sagrada Familia ist UNESCO Weltkulturerbe, und sie ist einmalig. Es bedarf wohl vieler Stunden, um die Allegorien der Fassade, der Türme und des Kirchenschiffs zu sehen und zu deuten. In jedes einzelne Detail sind religiöse Motive einbezogen worden.

Laut der unabhängigen in Denver ansässigen katholischen Nachrichtenseite CRUX besuchten im Jahr 2014 drei Millionen Menschen die Kirche. Die hohen Eintrittsgelder finanzieren den Bau. Jährlich fallen etwa 25 Millionen Euro Baukosten an.

Adresse, Eintrittspreise der Sagrada Familia

  • Adresse: Carrer de Mallorca 401

  • Eintrittspreise: Die Preise variieren je nach Umfang der Besichtigungsinhalte. Im Vorverkauf werden im Jahr 2017 Preise für Erwachsene zwischen 15 und 35 Euro gefordert. Senioren zahlen weniger.

Es empfiehlt sich unbedingt, online ein Ticket zu einem festen Besuchstermin zu kaufen. Wartezeiten entfallen dabei fast völlig. Besucher ohne Festtermin müssen sich auf lange Wartezeiten an den Kartenschaltern einrichten.

Palau Güell

Das hochherrschaftliche Stadthaus ist eines der ersten großen Werke Gaudís. Der Industrielle, Politiker und Mäzen Eusebi Güell betraute Antoni Gaudí mit der Planung des Hauses. Die Vorgabe lautete: Auf nur 18 x 22 Metern Grundfläche waren die Wohn- und die Repräsentationsräume unterzubringen. Selbst an Pferdeställe und Wohnräume der Knechte im Untergeschoss des Hauses wurde gedacht. Vier Jahre dauerte der Bau, bis er 1890 vollendet war. Gaudí schuf nicht nur einen 17 Meter hohen Salon für die Beletage, sondern er verwirklichte auch neue Konzepte für das Raumverständnis und die Einbeziehung des Lichtes. Sehenswert der begehbare Dachgarten. Das Haus ist seit 1984 ein UNESCO Weltkulturerbe.

Palau Güell von der Seite gesehen Palau Güell - Aufgang zur Beletage Palau Güell - Blick auf die Privaträume der Familie Palau Güell - Die Dachebene

 

Adresse und Eintritt des Palau Güell:

  • Adresse: Carrer Nou de la Rambla

  • Eintrittspreise: Regulär 12 Euro; ermäßigte Karten zu 9 Euro.

Casa Milà/La Pedrera

Ein weiteres bekanntes Bauwerk Gaudís. La Pedrera steht im Spanischen für Steinbruch. Es ist der letzte Bau des Architekten, bevor dieser die Arbeit an der Sagrada Familia übernahm. Von außen wirkt das Haus wie ein Felsen. Im Inneren lassen sich in der Beletage die Wände mit wenig Aufwand verschieben. Ein natürliches Belüftungssystem und ein Aufzugschacht sind vorhanden. In den großen Speicherräumen wird ein Gaudí gewidmetes Museum unterhalten. Auf der Dachterrasse genießen die Besucher spektakuläre Ausblicke auf Barcelona. Interessant sind auch die Umkleidungen der Lüftungsschächte. Auch die Casa Milà steht auf der UNESCO Weltkulturerbe Liste.

Casa Milà/La Pedrera

Casa Milà/La Pedrera


Adresse und Eitritt der Casa Milà

  • Adresse: Passeig de Gràcia No. 9

  • Eintrittspreise der Casa Milà: Regulär 22 Euro; ermäßigte Karten 16,50 Euro (Online-Preise).

Casa Batlló

Gaudí erhielt den Auftrag zur Umgestaltung eines Hauses. Beim Umbau in die Casa Batlló musste er sich wohl keine Beschränkungen auferlegen. Die Fassade wurde durch Schlingpflanzen, Knochenstrukturen und Mosaike beinahe lebendig gestaltet. Das wellenförmige Dach versinnbildlicht die Schuppen eines Drachenschwanzes, eine Allegorie an den Hl. Georg. Auch dieses Haus ist UNESCO-Weltkulturerbe.

Casa Battlò

Casa Battlò


Adresse und Eintritt der Casa Batlló:

  • Adresse: Passeig de Gràcia No. 43

  • Eintrittspreise: Regulär 23,50 Euro; ermäßigte Karten 20,50 Euro (Online-Preise).

Parque Güell

Noch eines der bedeutenden Werke Antoni Gaudís: Sein Mäzen und Freund, der Industrielle Eusebi Güell (Palau Güell), plante, eine Gartenstadt mit 60 Villen im Norden Barcelonas an einem Bergrücken zu errichten. Allerdings fanden sich keine Käufer für das Vorhaben. Unabhängig davon schuf Gaudí eine sehenswerte, märchenhafte Gartenanlage. Etwa 90 Prozent der weitläufigen Anlage können kostenlos besichtigt werden. Für den Kernbereich (Eingang mit dem Drachen, eine geschwungene Parkbank und die Markthalle) ist Eintritt zu zahlen. Der Zutritt ist auf maximal 400 Besucher pro halbe Stunde beschränkt.

Parque GüellParque Güell


Adresse und Eintritt des Parque Güell:

  • Adresse: Haupteingang Carrer de Larrard

  • Eintrittspreise des Parque Güell: Regulär 7 Euro; ermäßigt 4,90 Euro (Online-Preise).

 

Markthalle Mercat de la La Boqueria 

Mercat de la BoqueriaDie Spanier sind ihrer Markthallen wegen zu beneiden. Ein besonders gelungenes Exemplar ist der Mercat de la Boqueria oder Mercat de Sant Josep, so hieß er ursprünglich. Unter dem Hallendach finden die Kunden alles was zur Herstellung einfacher Gerichte oder köstlicher Speisen benötigt wird. Auch Heerscharen von Touristen finden sich regelmäßig zum Schauen in der Markthalle ein. Möglicherweise liegt das auch an den vielen verschiedenartigen Restaurants des Marktes.

Verkaufsstände im Mercat de la Boqueria

Verkaufsstände im Mercat de la Boqueria


Adresse und Öfffnungszeiten des Mercat de la La Boqueria:

  • Adresse: La Rambla 91

  • Öffnungszeiten des Mercat de la La Boqueria: Montags bis samstags zwischen 8:00 und 19:00 Uhr.

 

Ausgewählte Museen Barcelonas 

Museu Nacional d’Art de Catalunya (MNAC)

Im ehemaligen spanischen Pavillon der Weltausstellung von 1929, dem Palau Nacional, residiert das MNAC. Es besitzt einige der weltweit wichtigsten Kunstsammlungen. Dazu gehören die Thyssen-Bornemisza-Sammlung mit Werken aus der Gotik und die Cambó-Stiftung mit Werken von Rubens und Rembrandt. Außerdem wird der romanischen Kunst und den Künstlern der Moderne ein breiter Raum geboten.

Palau Nacional und Calatrava Turm

Palau Nacional und Calatrava Turm


Adresse des MNAC:
Palau Nacional, Parc de Montjuïc

Fondació Joan Miró

Die vom Meister persönlich gegründete Stiftung widmet sich dem Werk Mirós und in Wechselausstellungen dem Schaffen innovativer Künstler. Regelmäßig sind 400 Werke des Künstlers dort ausgestellt.

Fundació Joan Miró

Fundació Joan Miró


Adresse der Fondació Joan Miró:
Parc de Montjuïc; nahe der Bergstation der Standseilbahn Funicular de Montjuïc

Museu Marítim de Barcelona

Das Museum ist in den ehemaligen Gebäuden der Drassanes-Werft untergebracht. Es zeigt schifffahrtstypische Objekte wie Gallionsfiguren, Anker, Kanonen und nautische Instrumente. Auch Schiffe werden gezeigt. Ein wichtiges Ausstellungsstück ist die Real, eine in Originalgröße (60 Meter) nachgebaute königliche Galeere. Die Ruder-Galeere fand ihren Einsatz während der Seeschlacht von Lepanto.

Museu Marítim

Museu Marítim


Adresse des Museu Marítim de Barcelona:
Avenida de les Drassanes; am Ende der Rambla 

 

Ausgewählte Plätze Barcelonas

Die Plaça Reial

Der viereckige Königliche Platz zweigt von der Rambla ab. Er ist von stattlichen Gebäuden mit Arkadengängen umgeben. Palmen und ein großer Brunnen in der Mitte geben dem Platz ein mediterranes Gepräge. Die um den Platz gruppierten Cafés und Restaurants ziehen viele Besucher an und beleben die Szene ungemein.

Plaça Reial

Plaça Reial


 

DiePlaça de Catalunya

Der weitläufige Platz ist einer der Verkehrsknotenpunkte Barcelonas. Unter dem Platz halten die Metro und die Nahverkehrszüge; auf dem Platz stoppen die Linienbusse, der zum Flughafen fahrende Aerobus und die doppelstöckigen Touristenbusse.

Plaça  de Catalunya

Plaça de Catalunya


Vom Café-Restaurant im obersten Stockwerk des El Corte Inglés-Kaufhauses ist der gesamte Platz gut zu übersehen. Leider fehlt eine Außenterrasse.

Plaça de Catalunya

Plaça de Catalunya


Die Plaça Espanya

Ein weiterer wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Am Platz schneiden sich die Gran Via und die Avinguda delParal·lel. Am Platz steht die alte Stierkampfarena. Sie wurde in das Einkaufszentrum Las Arenas umgewandelt.

Vom Platz führen Treppen hinauf zum Palau Naçional, dem Sitz des Museu Nacional d’Art de Catalunya (MNAC). Vom Platz geht die Avinguda de la Reina Maria Cristina ab. Sie führt zum Messegelände Barcelonas. Rechts und links der Straße stehen zwei Torres Venecianes genannte Türme, die venezianischen Glockentürmen ähneln. Dem weiteren Straßenverlauf folgen bis zur Höhe der Plaça de Carles Buïgas eine Vielzahl von Springbrunnen. Sie sind in die abendlich stattfindenden Wasserspiele eingebunden. Näheres dazu unter Font Màgica.

 

Ausgewählte Straßen Barcelonas

Passeig de Gràcia

Er ist der Prachtboulevard und die elegante Einkaufsstraße der Stadt. Er beginnt an der Plaza de Catalunya und endet nördlich auf Höhe der Avinguda Diagonal.

Passeig de Gràcia

Passeig de Gràcia


La Rambla

Die breite Promenade verbindet in südlicher Richtung die Plaza de Catalunya mit der Hafengegend. Auf beiden Seiten der von Bäumen beschatteten Flaniermeile fahren Autos. Das Wesentliche ist jedoch die mehr als einen Kilometer lange, zu jeder Zeit stark belebte Fußgängerzone mit ihren vielen Läden, Cafés, Blumenständen, Kiosken, Gauklern etc. Auf der Höhe der Plaça Boqueria ist in der Rambla ein vom Künstler Joan Miró geschaffenes farbenfrohes Mosaik eingelassen.

La Rambla La Rambla - Blumenstand La Rambla - Spielplatz der Flaneure und Kleinkünstler La Rambla - Denkmal des Schriftstellers Fredic Soler

 

Der Passeig de Sant Joan

Aus einer vom Durchgangsverkehr verstopften Straße wurde beginnend in 2012 ein Boulevard für Flaneure und Radfahrer geschaffen. Bars, Cafés und Restaurants säumen die Flaniermeile, die, ähnlich wie die Rambla, nicht gänzlich vom Durchgangsverkehr befreit ist.

Passeig de Sant Joan vor dem Umbau

Passeig de Sant Joan vor dem Umbau


Sie wurde zuletzt von den Medien zum „Areal der Trendsetter“, der besten Location Barcelonas hochgejubelt. Der Passeig verläuft zwischen dem Arc de Triomf und der Avinguda Diagonal.

 

Barcelona - Ziele für Übernacht-Aufenthalte

Font Màgica de Montjuïc

Zwischen der Plaça Espanya und dem Museu Nacional d’Art de Catalunya (MNAC) liegt die Plaça de Carles Buïgas. Die ziert ein riesiger ovaler Brunnen. Tagsüber ist er als Wasserfläche hübsch anzusehen; erst in den Abendstunden erwacht er zum Leben. Dann nämlich steigen zahllose farblich illuminierte Fontänen der Font Màgica im Einklang mit Musik in die Höhe. Sehenswert! Und auf dem Weg von der Plaça Espanya bis zur Brunnenanlage liegen eine Reihe kleiner Becken deren Springbrunnen ebenfalls in Betrieb sind.

Font Màgica de Montjuïc

Font Màgica de Montjuïc


Adresse und Zeiten der Wasserspiele der Font Màgica de Montjuïc:

  • Adresse: Plaça de Carles Buïgas

  • Zeiten der Wasserspiele: Nahezu ganzjährig mit Einsetzen der Dunkelheit. Die Betriebszeiten sollten im Internet recherchiert werden.

Kloster Santa Maria de Montserrat

Inmitten eines Naturparks liegt circa 50 Kilometer nördlich von Barcelona der Berg Montserrat. Dort wurde in mehr als 700 Metern Höhe eine 70 Meter lange und 30 Meter breite einschiffige Klosterkirche errichtet. Das Kloster an sich rechtfertigt nicht die Anreise von Barcelona. Es die Bergkulisse, die die Fahrt lohnenswert macht. Gläubige Menschen reisen auch wegen der Figur der Schwarzen Madonna an. Sie ist Kataloniens Schutzpatronin. 

Anreise zum Kloster Santa Maria de Montserrat:

Von der Plaça Espanya fährt die Regionalbahn R 5 stündlich in Richtung Manresa. In Montserrat hält der Zug an der Seilbahn (Montserrat Aeri). - Die Auffahrt zum Kloster kann aber auch mit einer Zahnradbahn bewältigt werden. Der dazu passende Ausstiegspunkt ist dann die Haltestelle Monistrol. Das Trans Montserrat-Ticket (Metro Barcelona, Zug, Seil- oder/und Zahnradbahn) erhält man für annähernd 30 Euro an der Bahnstation.

 

Weitere nützliche Hinweise 

Öffentliche Shuttlebusse an den Kreuzfahrt-Terminals

Das Kreuzfahrt-Terminal von Barcelona besitzt riesige Dimensionen. Es empfiehlt sich daher nicht, den Weg zur Rambla zu Fuß zu gehen. Öffentliche Shuttlebusse stehen bereit. Das Tagesticket kauft man für 5 Euro.

Die von den Kreuzfahrtgesellschaften beworbenen Shuttlebusse sollten gemieden werden, da überteuert (Tagesticket 8 Euro). Alle Shuttles halten am Cruise Terminal Drassanes, etwa 250 Meter von der Kolumbussäule entfernt.

Gebäude der Hafenverwaltung am Terminal Drassanes

Gebäude der Hafenverwaltung am Terminal Drassanes


Barcelonas Metro

Die Metro ist empfehlenswert, sauber und preiswert. Die dem Cruise-Terminal nächstgelegene Station ist die Plaça de les Drassanes. Wenn mehrere Fahrten geplant sind, sollte ein T 10 Ticket für 10 Fahrten gekauft werden (Tarif 2017: 9,95 Euro)

Taxi-Fahren:
Die Fahrt vom Cruise Terminal zur Sagrada Familia kostet in 2017 etwa 22 Euro. Für die Fahrt von der Sagrada Familia zum Parque Güell werden etwa 8 Euro berechnet.

Hop On-Hop Off-Busse:
Drei Routen stehen zur Auswahl. Sie fahren die Top-Attraktionen Barcelonas an.

(Update – August 2017)