Dubrovnik Sehenswürdigkeiten


Dubrovnik wird oftmals als Perle der Adria bezeichnet. In ihrer Blütezeit zwischen dem 15. bis zum 17. Jahrhundert häufte die Republik Dubrovnik beachtliche Reichtümer an. Das spiegelt sich nicht zuletzt als beeindruckende Bauten im Stadtbild wider. Die UNESCO nahm im Jahr 1979 die von einer imposanten Mauer umgebene Altstadt Dubrovniks in die Liste des Weltkulturerbes auf. Die Liste der Sehenswürdigkeiten ist lang. Für Tagesgäste von Kreuzfahrtschiffen bleibt nur Zeit das Wesentliche zu sehen.

Die begehbare Stadtmauer

Das absolute Highlight Dubrovniks ist die 1940 Meter lange, begehbare Stadtmauer. Zur Mauer gehören fünf Forts sowie 16 Türme und Bastionen. Drei Haupttore gewähren den Zugang zur Altstadt. Die Mauer ist bis zu 22 Meter hoch. Zur Landseite ist sie 4 bis 6 Meter dick; zum Meer hin sind es 1½ bis 3 Meter.

Dubrovniks monumentale Stadtmauer

Dubrovniks monumentale Stadtmauer


Wer die umlaufende Mauer begehen möchte, zahlt eine Gebühr. Obwohl man sich in erheblicher Höhe über der Stadt bewegt, ist die Mauer uneingeschränkt sicher. Ein bequemer Spaziergang ist der Rundgang allerdings nicht.

Rush Hour auf Dubrovniks Stadtmauer
Dubrovnik - befestigte Küstenlinie
Bastion an Dubrovniks altem Hafen
Dubrovnik - Aufgang zum Minčeta-Fort

Die Stradun

Die zweite Attraktion ist die Stradun, auch Placa genannt. Die Hauptstraße zieht sich vom westlichen Pile-Stadttor quer durch die Altstadt hinüber zum östlichen Ploče-Stadttor. Sie trennt die Stadt in eine nördliche und eine südliche Hälfte. An der Stradun liegen Geschäfte, Restaurants und Bars.

Die Stradun bei Regen

Die Stradun bei Regen


Kirchen und Klöster

Viele Kirchen und Klöster prägen Dubrovniks Stadtbild. Hervorzuheben sind die folgenden Gotteshäuser.

St. Blasius Kirche

Die Dubrovniks Stadtpatron geweihte Barockkirche steht gegenüber der Rolandsäule im östlichen Teil der Altstadt. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde mit dem Bau begonnen. neben dem Hauptaltar steht sich eine Statue des Hl. Blasius. In der linken Hand hält der Patron ein Stadtmodell, das die Bauwerke der Stadt vor dem großen Erdbeben im Jahre 1667 zeigt.

Giebel der St. Blasius Kirche

Giebel der St. Blasius Kirche


St. Saviour Kirche

Die kleine St. Saviour Kirche liegt an der Stadtmauer zwischen dem Pile-Stadttor und dem Franziskanerkloster. Der Senat der damaligen Stadtrepublik ließ die Kirche zum Dank dafür errichten, dass die Stadt von einem Erdbeben verschont wurde. In der Gegenwart wird das Gebäude für Konzerte und Ausstellungen genutzt.

St. Saviour Weihkirche

St. Saviour Weihkirche


Klarissenkloster

Rechts vom Pile-Tor hinter dem Onofrio-Brunnen steht das ehemalige Klarissenkloster. Es wurde im 14. Jahrhundert erbaut und war das erste Findelhaus der Welt. Heute wird es für kulturelle Zwecke und als Restaurant genutzt.

Das ehemalige Klarissenkloster - heute ein Restaurant

Das ehemalige Klarissenkloster - heute ein Restaurant


Franziskanerkloster

Hinter der St. Saviour-Kirche liegt an einer schmalen Straße das im romanischen Stil errichtete Franziskanerkloster. Seinen Innenhof ziert ein Kreuzgang. Das Besondere des Klosters ist Europas älteste Apotheke. Ihre Ursprünge gehen auf das Jahr 1317 zurück.

Kreuzgang des Franziskanerklosters
Franziskanerkloster - Europas älteste Apotheke

Mariä-Himmelfahrts-Kathedrale

Unter den Gotteshäusern Dubrovniks ist die Mariä-Himmelfahrts-Kathedrale hervorzuheben. Sie steht am Ort einer Vorgänger-Kathedrale, deren Reste aus der Zeit zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert nach Christus stammen. Die Kathedrale ist reich an Gemälden und Relikten. Aus allem ragt ein Tizian zugeschriebener Flügelaltar hervor, der die Himmelfahrt der Gottesmutter zeigt. In der Schatzkammer werden die Reliquien des Stadtpatrons St Blasius aufbewahrt.

Kathedrale Mariä-Himmelfahrt
Kathedrale Mariä-Himmelfahrt

Dominikanerkirche und Dominikanerkloster

Die Dominikanerkirche nahe dem Ploče-Stadttor ist eine der größten gotischen Kirchen an der Küste Kroatiens. Das angeschlossene Dominikanerkloster besitzt einen schönen Innenhof. Es ist reich an Gemälden des 15. und 16. Jahrhunderts. Das dazugehörige Museum zeigt Dokumente, Inkunabeln, Manuskripte, eine Bibel aus dem 11. Jahrhundert und eine Sammlung an sakralen Schmuckstücken.

Dominikanerkirche und Dominikanerkloster
Portal der Dominikanerkirche

 

 

Historische Profanbauten

Nicht allein Sakralbauten machen den Reiz Dubrovniks aus. Zu den historischen profanen Bauten Dubrovniks zählen die folgenden.

Sponza-Palast

Gegenüber der St. Blasius Kirche steht der Sponza-Palast. Hier ist das Stadtarchiv untergebracht, in früheren Zeiten diente der Palast als Zollstation.

Sponza Palast - Bildmitte

Sponza Palast - Bildmitte


Rektoren-Palast

Nicht weit vom Sponza-Palast entfernt liegt neben dem Arsenal und dem wunderschönen Rathaus der Rektoren-Palast. Das im 15. Jahrhundert errichtete Gebäude war der ehemalige Sitz der Stadtrepublik. Heute dient es als Museum. Sein Innenhof wird im Sommer für Konzerte genutzt.

Rektorenpalast
Rektorenpalast - Detail

 

Johannesfestung

Hinter dem Rektoren-Palast erstreckt sich der alte Hafen. Die am Hafen gelegene Johannesfestung beherbergt heute das Marinemuseum. Es präsentiert Schiffsmodelle und historische Schaustücke.

Die Johannesfestung

Die Johannesfestung


Rolandsäule

Kein Gebäude, kein Museum, aber eine Attraktion. Gemeint ist die Rolandsäule. Das Zeichen der Marktfreiheit steht in Hafennähe vor dem Arsenal. Schwärmer beschreiben diesen Roland seines Lächelns wegen als einen der schönsten Europas.

Dubrovniks Rolandsäule

Dubrovniks Rolandsäule


Der Onofrio-Brunnen

In der Nähe des Sponza-Palasts steht der kleine Onofrio-Brunnen. Der große (und wesentlich bedeutendere) Onofrio-Brunnen steht am Pile-Tor. Er stammt aus dem Jahr 1438.

Großer Onofrio-Brunnen
Großer Onofrio-Brunnen

Ruder Bošković Platz 

Schöne Plätze lockern Dubrovniks Häuserreihen auf. Einer dieser Plätze ist der Ruder Bošković Platz. Vom Gemüsemarkt auf dem Gundulić Platz führt eine monumentale Barocktreppe hinauf zum Ruder Boškovic Platz. Er gilt als einer der schönsten Plätze Kroatiens. Aus dem Häuserensemble ragen die im Jahr 1729 geweihte Jesuitenkirche St. Ignatius und das Collegium Ragusinum, die Jesuitenschule, heraus. Für die zum Platz hinauf führende Treppe stand die Spanischen Treppe in Rom Pate.

Dubrovniks historische barocke Treppe
Collegium Ragusinum - Fassade

Dubrovniks Seilbahn

Unbedingt zu empfehlen ist ein Blick auf Dubrovnik aus der Vogelperspektive. Eine Fahrt mit der modernen und leistungsfähigen Seilbahn auf den Berg Srd bietet einen spektakulären Blick auf die ummauerte Stadt, das Meer und die vorgelagerten Inseln.

Gondel der Srd-Seilbahn
Dubrovnik aus der Vogelperspektive


Update Dezember 2020