Lanzarote Sehenswürdigkeiten - die Top Highlights der Insel

Lanzarote Sehenswürdigkeiten - die Top Highlights der Insel


Wir stellen unsere Top 14 Sehenswürdigkeiten auf Lanzarote, der viertgrößten der Kanaren-Inseln, vor. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen unvergessliche Vulkan-Landschaften, wunderbare Miradore, erschlossene Höhlensysteme, Weinbaugebiete und vieles mehr. Lanzarote ist beliebt bei Naturliebhabern, Sightseeing- und Kreuzfahrt-Touristen. Im Übrigen: Seit 1993 ist Lanzarote ein von der UNESCO anerkanntes Biosphärenreservat.

Dank des ausgewogenen Klimas und der landschaftlichen Einzigartigkeit ist Lanzarote ein angesagtes Reiseziel. Knapp drei Millionen Gäste (Stand 2019) besuchten die im Nordosten des Kanarischen Archipels gelegene Insel. Sie kamen mit Flugzeugen, Fähren oder Kreuzfahrtschiffen.

Vulkankrater im Timanfaya Nationalpark


Vulkankrater im Timanfaya Nationalpark


Haría im Tal der 1000 Palmen


Haría im Tal der 1000 Palmen 


Lanzarote wurde auf ewig geprägt von César Manrique. In der Person des auf Lanzarote geborenen Architekten, Künstlers und Umweltschützers besaß Lanzarote einen unermüdlichen Fürsprecher. Manrique wurde nicht müde, mit seinen Bauten einen Bezug von Natur und Architektur herzustellen. Viele der von uns vorgestellten Lanzarote-Sehenswürdigkeiten tragen seine Handschrift.

Jameos del Agua - Weißes Becken

Jameos del Agua - Weißes Becken


Unsere 14 Sehenswürdigkeiten auf Lanzarote von Nord nach Süd 

Mirador del Rio – der Aussichtspunkt im Norden der Insel

Weit im Norden Lanzarotes, gegenüber der kleinen Nachbarinsel La Graciosa, liegt in 475 Meter Höhe der Aussichtspunkt Mirador del Rio. Den Entwurf zum Mirador lieferten César Manrique und Kollegen. Der 1974 an der Steilküste eröffnete Bau wurde im typischen Manrique-Stil errichtet. Soll heißen: Höhlen der Felsen wurden als Räume genutzt; rechte Winkel fehlen; alle Räume und Flächen einschließlich des Parkplatzes sind rund.

Mirador del Rio
Restaurant im Mirador del Rio
Mirador del Rio
Mirador del Rio - die Nachbarinsel La Graciosa

Der Bau ist sehenswert, und die Aussicht auf La Graciosa und Lanzarotes nördliches Umland sind wunderbar! 

Cueva de los Verdes – eine begehbare Lavahöhle

Im Nordosten Lanzarotes durchzieht die sieben Kilometer lange Lavaröhre Cueva de Los Verdes die Felslandschaft. Sie ist eines der längsten natürlichen Tunnelsysteme der Welt. Ursprünglich nutzten die Inselbewohner das Höhlensystem im 16. und 17. Jahrhundert bei Piratenüberfällen als Versteck. Im 19. Jahrhundert avancierte die Höhle zum Pflichtprogramm für Gelehrte und Wissenschaftlicher, und 1964 wurde sie auf einer Länge von einem Kilometer für Besucher geöffnet. Eine ausgeklügelte Beleuchtung betont die Farben des Gesteins und seine fantastischen Formen. Die Besichtigung der Höhle erfolgt im Rahmen geführter Touren.

Wegweiser zur Lavahöhle Cueva de los Verdes


Wegweiser zur Lavahöhle Cueva de los Verdes


Mystisches Licht in der Cueva de los Verdes


Mystisches Licht in der Cueva de los Verdes 


Jameos del Agua

Auf dem Lavafeld des Volcán de la Corona schuf César Manrique mit den Jameos del Agua ein Zentrum für Kunst und Kultur. Die im Jahr 1966 eröffnete Anlage besteht aus einer unterirdischen Grotte mit Restaurant und kleinem See. In dessen Wasser leben blinde Albinokrebse. Ein Tunnel verbindet das Gewässer mit dem Meer. Die Gezeiten wirken auf den Wasserspiegel des Sees ein.

Grotte in den Jameos del Agua


Grotte in den Jameos del Agua


Jameos del Agua - Gewässer der blinden Albinokrebse


Jameos del Agua - Gewässer der blinden Albinokrebse


Oberirdisch besitzt die Anlage ein weißes Schwimmbecken, einen künstlichen Wasserfall und ein geologisches Museum. Zu den Jameos del Agua gehört ein Auditorium, das 600 Besuchern Platz bietet.

Jameos del Agua

Jameos del Agua


Haría – Besuch im Tal der 1000 Palmen

Eine weitere Sehenswürdigkeit Lanzarotes ist die im Norden der Insel gelegene Ortschaft Haría. Die in einem weiten Tal gelegene Kleinstadt ist über serpentinenreiche Straßen zu erreichen. Ein wenig erinnern uns Harías weiße Gebäude an eine marokkanische Oasenstadt. – Warum wachsen gerade in diesem Ort viele Palmen? Die Antwort ist einfach: Brautpaare pflanzen traditionell eine Palme; und wenn sich Kinder einstellen, werden weitere Bäume gepflanzt ...

Haría im Tal der 1000 Palmen

Haría im Tal der 1000 Palmen


Guatiza – JardÍn de Cactus

Siebzehn Kilometer Vulkanlandschaft trennen Haría vom JardÍn de Cactus. Unter Leitung César Manriques wurde ein ausgebeuteter Steinbruch in ein 5.000 Quadratmeter großes, Refugium für Kakteen verwandelt. In der 1990 eingeweihten, unvergleichlichen Anlage wachsen insgesamt 1.500 Kakteen. Die Pflanzen wurden aus aller Welt zusammengetragen. Die auf dem Gelände befindliche, restaurierte Windmühle mahlt noch heute geröstete Gerste. Das Endprodukt wird „Gofio“ genannt. Es ist ein begehrtes, traditionelles kanarisches Lebensmittel. Ein zur Anlage gehörendes Restaurant sorgt für die dazu passenden Geschmackserlebnisse.

JardÍn de Cactus
JardÍn de Cactus
Mannshohe Kakteen im JardÍn de Cactus
Die Windmühle im JardÍn de Cactus

 

 

 

Montaña de Guenia – eine ungewöhnliche Gesteinsformation

Autofahrer, die von Guatiza nach Teguise fahren, nehmen zuerst die LZ-1. Danach folgen sie der Landstraße LZ-404. Kurz hinter der Abzweigung liegen unterhalb der Montaña de Guenia merkwürdige, meterhohe Gesteinsformationen. Einige Quellen bezeichnen sie als Ort religiöser Rituale der Ureinwohner. Reiseführer erwähnen die Felsklötze nur selten. Für uns sind sie eine Sehenswürdigkeit. Ein kurzer Ausflug zeigt das gesamte Ausmaß. Google Maps benennt die Formationen mit „Stratified City“.

Montaña de Guenia

Montaña de Guenia


Teguise

Teguise ist, gemessen an der Fläche, Lanzarotes größte Kommune. Mehr als 400 Jahre war Teguise die Hauptstadt der Insel. Der Stadtkern der Kleinstadt steht wegen seines architektonischen, historischen und künstlerischen Erbes unter Denkmalschutz.

Als ehemalige Inselhauptstadt war Teguise oftmals Piratenangriffen ausgesetzt. Zum Schutz wurde Mitte des 15. Jahrhunderts das Castillo Santa Bárbara auf dem Gipfel des Vulkans Guanapay errichtet. Das Kastell ist eine Burganlage mit Zugbrücke und kleinen Rundtürmen. Einige Male hielt es Piratenüberfällen nicht stand. Von der Höhe genießen Besucher schöne Ausblicke auf den Ort und große Teile der Insel. In der Festung sind ein Emigranten- und ein Piratenmuseum untergebracht.

Teguise - Plaza de la Constitución


Teguise - Plaza de la Constitución


Teguise - Castillo de Santa Barbara


Teguise - Castillo de Santa Barbara 


Im Ortszentrum steht die Kirche Nuestra Señora de Guadelupe. Die Kirche steht Gläubigen und Besuchern tagsüber offen. Eine weitere Sehenswürdigkeit Teguises ist La Cilla, die Zehntscheune. Feudalherren und die Kirche beanspruchten Abgaben. Zehn Prozent der Erträge fielen dem Klerus zu. Heute ist La Cilla Sitz eines Kreditinstitutes. César Manrique plante und leitete die Restaurierungsarbeiten. Restaurants, Cafés und Läden laden in dem bildschönen Ort zum Verweilen ein. Am Samstagen findet in Teguise der Wochenmarkt statt.

Teguise - Nuestra Señora de Guadelupe

Teguise - Nuestra Señora de Guadelupe


Monumento al Campesino

Zwischen den Orten San Bartolomé und Mozaga, neun Kilometer nördlich von Arrecife, schuf César Manrique das Monumento al Campesino. Das merkwürdige, 15 Meter hohe Fruchtbarkeitsdenkmal ist dem Wirken der Bauern gewidmet.

Monumento al Campesino

Monumento al Campesino


Fundación César Manrique

Das ehemalige Wohnhaus César Manriques in Tahiche ist heute das Zentrum einer privaten Stiftung und ein Museum. Manrique errichtete das 1.800 Quadratmeter große Wohnhaus auf einem Vulkanfeld. Dabei bezog er natürliche Vulkanblasen in die Raumgestaltung ein. Ein Rundweg leitet die Besucher durch das zweistöckige Areal. Neben der einzigartigen Bauweise nehmen viele Kunstobjekte die Besucher gefangen. Für uns zählt die Fundación zu den unabdingbaren Besuchszielen Lanzarotes.

Die Fundación César Manrique
Windspiel an der Fundación César Manrique
Fundación César Manrique - die weiße Blase
Fundación César Manrique - die rote Blase

In diesem Zusammenhang sei auf Manriques Metallobjekte hingewiesen: An den Kreisverkehren sind sie häufig zu sehen, vom Wind bewegte Metallobjekte unterschiedlicher Größe.

Metallobjekt nahe der Fundación César Manrique

Metallobjekt nahe der Fundación César Manrique


Montaña de Fuego – das Land der Feuerberge

Zwischen 1730 und 1736 wurde der Südwesten Lanzarotes von schweren Vulkanausbrüchen heimgesucht. Elf Ortschaften wurden zerstört, und nahezu 170 Quadratkilometer Ackerland gingen verloren. Noch immer gleicht das Gelände einer Mondlandschaft.

Im Land der Feuerberge wurde der Nationalpark Timanfaya eingerichtet. Die einmalige Kraterlandschaft erstreckt sich über mehr als 50 Quadratkilometer Fläche. Seit 1987 ist das Gebiet Teil des Parque Natural de los Volcanes. Der Name ist Programm. Das Terrain weist über 30 Vulkankegel von bis zu 500 Meter Höhe auf. Weitläufige Lavafelder umgeben die Kegel.

Der Park zählt zu den absoluten Höhepunkten Lanzarotes. Täglich steuern geführte Touren die einzigartige Landschaft an. Touristen, die auf eigene Faust in den Kernbereich des Nationalparks vorstoßen, fahren mit dem Mietwagen bis zum Islote del Hilario. An einem Kontrollpunkt am Weg ist der Eintritt in das Reservat zu entrichten. Abgestellt wird der Wagen am Parkplatz des Islote del Hilario.

Die Landschaft des Timanfaya Nationalparks
Krater im Timanfaya Nationalpark
Besucherparkplatz im Timanfaya Nationalpark
Aussichtsbusse unterwegs im Timanfaya Nationalpark

Das gesamte Gelände ist außerhalb der Publikumsbereiche für individuellen Verkehr gesperrt. Busse bringen die Besucher auf einer 14 Kilometer langen Rundfahrt zu einigen bemerkenswerten Aussichtspunkten. Die 50-minütigen, mehrsprachig kommentierten Busfahrten sind im Eintrittspreis zum Nationalpark inkludiert.

Am Islote del Hilario steht das von César Manrique geplante Restaurant El Diablo. In dessen Umgebung beträgt die Temperatur wenige Meter unter der Erde mehr als 400 °Celsius. Zur Demonstration dieses Natur-Phänomens wird Wasser in eine Metallröhre gegossen. Gleich darauf schießt es wie ein Geysir empor. Zur Illustration der Erdwärme stecken Mitarbeiter der Parkverwaltung Dornbüsche in Erdlöcher. Der Vulkanismus lässt die Büsche schnell in Flammen aufgehen. Wir meinen: eine unvergessliche Landschaft!

Timanfaya Nationalpark - im Hintergrund das Restaurant El Diablo


Timanfaya Nationalpark - im Hintergrund das Restaurant El Diablo


Timanfaya Nationalpark - im Restaurant El Diablo


Timanfaya Nationalpark - im Restaurant El Diablo 


 

 

Zwei weitere Attraktionen des Nationalparks:

Vor dem Eingang zum Nationalpark liegt das Informationszentrum von Mancha Blanca. Es informiert Interessenten über den Vulkanismus im Allgemeinen und die geologische Situation der Insel im Speziellen. In einem Raum wird ein Vulkanausbruch simuliert. Ein Besuch des Zentrums stellt keine Zeitverschwendung dar.

Centro de Visitantes de Mancha Blanca

Centro de Visitantes de Mancha Blanca


Der Echadero de los Camellos, der „Kamelstall“, ist ebenfalls eine Empfehlung. Neben der Landstraße LZ-67, der Ruta de los Volcanes, liegt der Ruheplatz der Dromedare. Von dort ziehen regelmäßig die Karawanen der Lasttiere mit Besuchern auf dem Rücken 15 bis 20 Minuten durch die Vulkanregion.

Karawane der Dromedare im Nationalpark Timanfaya

Karawane der Dromedare im Nationalpark Timanfaya


Das Weinbaugebiet von La Geria

Wein gedeiht gut auf Vulkanasche. Das mehrere Tausend Hektar große Weinanbaugebiet, die Zahlenangaben zur Größe schwanken, liegt am Rande des Timanfaya-Nationalparks. La Geria ist die größte Weinbauregion der Kanaren. In künstlichen Vertiefungen, geschützt von Mauern, werden die Rebstöcke gehegt und gepflegt. „Bodega“ genannte Weinkellereien bieten gegen Entgelt Besichtigungen an.

Bodega im Weinbaugebiet von La Geria


Bodega im Weinbaugebiet von La Geria

Rebstöcke im Weinbaugebiet von La Geria


Rebstöcke im Weinbaugebiet von La Geria 


Die Lagune von El Golfo und Los Hervideros – die Kochlöcher

Von intensiv grüner Farbe ist die Charco de los Clicos genannte Lagune beim Fischerort El Golfo im Südwesten der Insel. Die Wasserfläche entstand, als ein teilweise im Meer versunkener Krater sich mit Meereswasser füllte. Die Farbgebung stammt von Algen. Durch Veränderungen des Umfelds ist der Wasserzufluss mittlerweile gestört; die Lagune schrumpft.

Lagune von El Golfo - Charco de los Clicos

Lagune von El Golfo - Charco de los Clicos


Einen Besuch wert sind die nahe El Golfo liegenden Los Hervideros, die „Kochlöcher“ der südlichen Lavaküste. Der Seegang des Atlantiks formte das Gestein zu spektakulären Grotten, Löchern und Felsgebilden. Auf schmalen Küstenwegen erleben Besucher das Naturphänomen hautnah. 

Die Salinas de Janubio

Unweit von Los Hervideros erstrecken sich die weitläufigen Salzpfannen der Salinas de Janubio. Eine Landzunge trennt die Salzgärten vom Meer. Die Salzgewinnung wird am Standort seit dem Jahr 1895 betrieben. Zwar hat die Bedeutung des Salzes für die Region nachgelassen; zur Erhaltung der Tradition unterstützt die EU durch finanzielle Hilfen die Salzproduktion. Jährlich werden 2.000 Tonnen Salz durch Verdunstung gewonnen.

Salinas de Janubio

Salinas de Janubio


Arrecife-Inselhauptstadt – die zwei Kastelle

Viele Sehenswürdigkeiten besitzt die Inselhauptstadt Arrecife nicht. Ins Auge fallen die Parkanlage Parque Temático und die Lagune El Charco de San Ginés. Einst war sie der Fischereihafen. Heute bezaubert sie mit einer von Palmen gesäumten Promenade ihre Besucher. Bars, Restaurants und Läden sorgen für Abwechslung.

Arrecife - Charco de San Ginés

Arrecife - Charco de San Ginés


An Arrecife gefallen uns vor allem die beiden weithin sichtbaren Festungen. Lange Zeit machten Piraten die Handelswege in die Neue Welt unsicher. Sie plünderten hemmungslos Schiffe und Städte. Das auf der Islote de Fermina erbaute Castillo de San Gabriel beschützte Arrecife vor Überfällen der Freibeuter.

Arrecifes zweite Festung ist das Castillo de San José. Es wurde zwischen 1774 und 1779 im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme gebaut. Die nach den schweren Vulkanausbrüchen der Jahre 1730 bis 1736 erwerbslose und hungernde Bevölkerung kam durch den Festungsbau in Lohn und Brot. Das erklärt den Beinamen „Hungerfestung“. Im Jahr 1975 wurde im Kastell ein von César Manrique gestaltetes Museum für zeitgenössische Kunst (MIAC) eingerichtet. Das Kastell liegt in Sichtweite der beiden Kreuzfahrt-Terminals.

Arrecife - Castillo de San Gabriel


Arrecife - Castillo de San Gabriel

Arrecife - Castillo de San José


Arrecife - Castillo de San José 


Resümee

Eine Insel von der Größe Lanzarotes erfordert viel Zeit, um sie hinreichend kennenzulernen. Wir besuchen die Welt vorzugsweise mit Kreuzfahrtschiffen. Unsere 14 Top-Highlights der Insel Lanzarote entsprechen unseren Erfahrungen aus mehrfachen Besuchen der Insel. Die aufgeführten Ziele sind nicht an einem einzigen Tag zu schaffen. Wir haben die uns wichtig erscheinenden Einzelziele dieser kontrastreichen Insel vorgestellt. Die Entscheidung, was Sie sehen möchten, liegt bei Ihnen. Weitergehende Informationen finden Sie hier: Ein Tag auf Lanzarote  und Lanzarote – den Westen der Insel entdecken. Nützliche Informationen bietet ebenfalls die Broschüre des Tourismusbüros von Lanzarote. Die Informationen sind unter turismolanzarote.com abrufbar.

Update Februar 2021