Safari im Addo Elefantenpark

Addo Elefantenpark Safari

Autor: Anne Plau

Die Safari im Addo Elefantenpark (Addo Elephant National Park) hatten wir schon in Deutschland bei GetYourGuide gebucht -> Addo-Elefanten-Nationalpark: All-Inclusive-Safari-Tagestour. Per WhatsApp wurden uns fünf Tage vor dem Termin noch einmal die Details zum Ablauf und der Treffpunkt mitgeteilt. Alles klappt hervorragend. Der Minibus wartet am Beginn des Piers, an dem AIDAaura festgemacht hat. Morgens um 9:00 Uhr fahren wir los. Insgesamt sind wir 10 Teilnehmer und Godwin, unser Fahrer und Reiseleiter.

Ein großes Schutzgebiet für Elefanten

Der Addo-Elefanten-Nationalpark liegt etwa 70 Kilometer von Port Elizabeth entfernt. Der Park wurde im Jahr 1931 gegründet und ist eines der größten Schutzgebiete für Elefanten in Südafrika. Neben den gut 600 Elefanten beherbergt der Park eine Vielzahl von Wildtieren, darunter Büffel, Antilopen und Löwen.

Sundays River

Sundays River


Die Fahrtstrecke geht an der Küste entlang Richtung Nordosten. Wir überqueren den Sundays River und fahren am Südtor in den Nationalpark. Das Gelände umfasst eine Fläche von mehr als 1650 Quadratkilometern. Bald verlassen wir die asphaltierte Straße und fahren über Schotter-Pisten kreuz und quer durch den Park in Richtung Norden. 

Mit Moos bewachsener Baum

Kreuz und quer durch den Nationalpark 

Zunächst kommen wir langsam voran. Godwin hält bei jeder Tiersichtung, damit wir fotografieren können. Wir sehen viele Tiere: Warzenschweine, Erdmännchen, Elefanten, Büffel, Löwen, Zebras, Kudus, Antilopen, Kuhreiher, Mistkäfer, eine Riesenschildkröte, einen Affen und viele Termitenbauten.

Büffelherde


Büffelherde



Zebras vor dem Wasserloch 


Mehr als 150 Vogelarten sollen im Addo Nationalpark leben. Wir sind keine Experten, aber sehr schön sind die blauen Vögel mit orangefarbenen Flügelspitzen. Die meisten Tiere halten sich an den im Park verstreut liegenden Wasserstellen auf.


Elefanten am Wasserloch



Elefant am Wasserloch 


Wenn wir anderen Fahrzeugen begegnen informieren sich die Guides über Tiersichtungen. Besonderes Interesse gilt den Löwen, weil nur fünf im Park leben. Wir finden sie beim Ausruhen in einer Senke. Zumindest sehen wir durch ein starkes Fernglas Teile von ihnen.

Addo Main Camp und Zuurkop Lookout 

Mittags machen wir Pause im Addo Elephant Main Camp. Dort befinden sich eine Lodge, ein Besucherzentrum, ein Shop und ein Restaurant. Das Essen ist lecker und preiswert. Sehr lange halten wir uns nicht auf, es gibt viel zu sehen im Park.

Einen weiteren Stopp machen wir am Zuurkop Lookout. Von dem höher gelegenen Aussichtshügel genießen wir den weiten Blick auf den Nationalpark. Das Verlassen der Fahrzeuge ist überall im Park nur mit größter Vorsicht möglich. Löwen, Elefanten oder Büffel in freier Wildbahn sind keine Kuscheltiere.


Am Zuurkop Lookout



Zebras in freier Wildbahn 


Am späten Nachmittag verlassen wir den Nationalpark und fahren zurück nach Port Elizabeth.

Fazit unserer Safari im Addo Elefantenpark 

Unsere Safari im Addo Elephant National Park hat uns sehr gut gefallen. Insgesamt waren wir sechseinhalb Stunden im Park unterwegs. Geschätzt haben wir mehr als 150 Elefanten gesehen und natürlich viele andere Wildtiere. Der Nationalpark leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der südafrikanischen Wildtierpopulation und bietet Schutz für einige der seltensten und gefährdeten Arten. In erster Linie ist es jedoch ein Elefanten-Park, alle anderen Tiere spielen nur eine untergeordnete Rolle. Die Safari haben wir bei GetYourGuide gebucht unter: Addo-Elefanten-Nationalpark: All-Inclusive-Safari-Tagestour

Elefantenkuh
Kuhantilope
Gut getarnter Büffel
Elefantenherde
Warzenschwein
Elefanten mit Jungtieren
Zebras
Auge in Auge mit dem Elefanten
Grasende Büffel mit Kuhreihern

 

April 2023

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