Trondheim

Trondheim


Trondheim am gleichnamigen Fjord ist mit 205.000 Einwohnern (Stand Februar 2020) Norwegens drittgrößte Stadt. Sie ist das Verwaltungszentrum der Region Trøndelag, Universitätsstadt und Standort vieler Technologie-Unternehmen. Außerdem ist sie ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt und das kulturelle Zentrum Mittelnorwegens. 

Trondheim - Historisches 

Seit mehr als 1.000 Jahren ist die Trondheim-Region bewohnt. Der Stadtname lautete ursprünglich Nidaros. Er geht auf die Wikinger zurück. Deren König, Olav Tryggvason, ließ einen Handelsplatz am Ufer des Flusses Nidelva errichten. In der Folge entwickelte sich das spätere Trondheim zur wichtigsten Stadt Norwegens und zum Zentrum der Christianisierung. Zeitweilig war die Stadt ein maßgeblicher Wallfahrtsort in Nordeuropa. 

Der Nidelva-Fluss

Der Nidelva-Fluss


Nach der Reformation verlor Trondheim an Bedeutung. Dazu trug auch ein Großfeuer bei, das im Jahr 1681 Teile der Stadt vernichtete. Der Nutzen des Feuers: Beim Wiederaufbau wurden mit den noch heute im Stadtzentrum anzutreffenden breiten Sichtachsen bleibende städtebauliche Akzente gesetzt. Wirtschaftliche Geltung erlangte die Stadt als Handelszentrum und Erzhafen erneut im 18. Jahrhundert.

 Die Munkegata in Trondheims Zentrum

Die Munkegata in Trondheims Zentrum


Trondheim heute

Trondheim ist das Verwaltungszentrum Mittelnorwegens. Ein Teil der Provinzregierung befindet sich in Trondheim. Weit mehr als 30.000 Studenten sind an der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens in Trondheim eingeschrieben. Sie ist nach Oslos Universität Norwegens zweitgrößte Hochschule. Von großer Bedeutung für die Region bis hinauf nach Spitzbergen ist das Universitätskrankenhaus St. Olavs Hospital. Bedingt durch die Nähe zur Universität sind in Trondheim viele Technologie-Unternehmen ansässig.

 

Nedre Bakklandet-Fußgängerzone

Nedre Bakklandet-Fußgängerzone


Trondheim wirkt sauber und aufgeräumt sowie von viel Grün umgeben. Im Bereich des Kreuzfahrtterminals sind zuletzt beeindruckende Geschäftsbauten entstanden. Die Stadt wird vom Fluss Nidelva durchzogen. Im Zentrum säumen moderne Wohnbauten den Fluss. Die Bootsanleger liegen vor dem Haus. Trondheim ist ohne Zweifel eine lebens- und liebenswerte Stadt.

Wohnungen am Nidelva-Fluss

Wohnungen am Nidelva-Fluss


 

 

Trondheim - kultureller Schwerpunkt in Mittelnorwegen

Kulturelle Highlights sind das Trøndelag Symphonieorchester und das Trøndelag Theater. Museen und Galerien gehören ebenso zum kulturellen Geschehen wie die Musikszene des Dokkhuset oder das Museum Rockheim. Das Dokkhuset ist ein altes Werftgebäude, das zur Musikbühne umgebaut wurde. Das Rockheim ist das nationale norwegische Museum für Pop und Rock. Überall im Stadtbild stehen alte und zeitgenössische Kunstwerke, dazu locken Top-Sehenswürdigkeiten wie der Nidaros-Dom. 

Das Rockheim-Museum

Das Rockheim-Museum


Trondheim - Verkehrsknotenpunkt

Trondheim besitzt einen Flughafen und bietet Zugverbindungen nach Oslo, Bodø und ins benachbarte Schweden. Regelmäßig laufen die Schiffe der Hurtigruten Trondheims Hafen an. Die Schiffe verbinden Trondheim mit dem südlich gelegenen Bergen und Kirkenes im äußersten Norden Norwegens. 

Das gegenüber dem Kreuzfahrtterminal gelegene Erlebnisbad

Das gegenüber dem Erlebnisbad gelegene Kreuzfahrtterminal


Trondheim für Kreuzfahrttouristen

Für das Jahr 2018 waren 68 Anläufe von Kreuzfahrtschiffen geplant. Auf Nordkap-Reisen legen die Schiffe für einige Stunden in Trondheim an. Die Stadt erweist sich für deren Passagiere als lohnenswerter und interessanter Zwischenstopp. Obwohl es bislang an einem leistungsfähigen Abfertigungsterminal mangelt, ist die Lage des Anlegers ideal. Als angenehm erweisen sich die kurzen Wege vom Liegeplatz ins Stadtzentrum. Die Zuhilfenahme öffentlicher Verkehrsmittel ist nicht erforderlich. Trondheim ist eine jener Hafenstädte, die man ohne geführte Touren bequem „entdecken“ kann. Unter Trondheim Sehenswürdigkeiten berichten wir über die wesentlichen Attraktionen der Stadt.

Update Juni 2020