Autor: Karl W. P. Beyer

Vancouver – Eine lebenswerte Stadt

Im Verlauf der 2017er-Saison liefen mehr als 230 Kreuzfahrtschiffe die im Südwesten Kanadas gelegene Hafenstadt Vancouver an. In den meisten Fällen standen Alaska-Kreuzfahrten auf der Routenliste.

Princess Cruises-Kreuzfahrtschiffe am Canada Place

Princess Cruises-Kreuzfahrtschiffe am Canada Place


Die Medien stellen Vancouver vielfach als eine der schönsten Städte der Welt vor. Hervorgehoben werden die sie umgebende, äußerst abwechslungsreiche Landschaft, trendige Stadtteile, im Wortsinne herausragende Gebäude sowie bezaubernde öffentliche Parks. Als Besucher mit knappem Zeitpolster halten auch wir Vancouver für lebens- und liebenswert.

Vancouvers hervorragende Verkehrsinfrastruktur

Die ausgezeichnete Verkehrsinfrastruktur der Greater Vancouver-Region lässt die Besucher der Stadt flexibel agieren. Mit der SkyTrain genannten U-Bahn fahren die mit Flugzeugen angereisten Gäste in 30 Minuten vom internationalen Flughafen bis ins Stadtzentrum. An den einzelnen Haltepunkten werden perfekt abgestimmte Verbindungen zu den City-Bussen, der Hafenfähre SeaBus und zum West Coast Express geboten.

Vancouver-Besuchern, die einen oder mehrere Tage in der Stadt verbringen, sei der Day Pass empfohlen. Mit dem können der SkyTrain, die Stadtbusse oder die SeaBus-Fähre kostengünstig genutzt werden.

Im Jahr 2017 kosten die für drei Tarifzonen gültigen Day Pass-Tickets 10 Kanadische Dollar (CAD), entsprechend 6,60 Euro.

Sehenswertes für Kreuzfahrtpassagiere

Ungefähr 8.000 Kilometer Luftlinie trennen Frankfurt am Main und Vancouver. Auch wenn als „Preis“ des ermüdenden Langstreckenflugs eine Alaska-Kreuzfahrt lockt, sollte bei solchen Distanzen ein Zeitpuffer von ein oder zwei Tagen in Kanadas größter Hafenstadt eingeplant werden. Schließlich bietet die Metropolregion in der kanadischen Provinz British Columbia eine Vielzahl städtebaulicher und landschaftlicher Glanzlichter. Für besonders beachtenswert halten wir die nachfolgend genannten Stadtteile und Sehenswürdigkeiten.

Burrard Street Bridge

Burrard Street Bridge


Downtown Vancouver

Downtown Vancouver ist das Geschäfts- und Finanzzentrum der Stadt. Von Downtown starten die Kreuzfahrten und die Wasserflugzeuge und Helikopter. Durch Downtown führt die exklusive Einkaufsmeile Robson Street, deren Hauptanziehungspunkte die Shoppingmalls Pacific Centre und Royal Centre sind. Und in Downtown finden wir an oder in der Umgebung der Granville Street die empfehlenswerten Hotels und den Vancouver Lookout.

Canada Place - Das Cruise Ship Terminal Seaplane Terminal Granville-Region Vancouver Lookout

 

Der Vancouver Lookout Tower

Den das Harbour Centre krönenden Vancouver Lookout sollte sich niemand entgehen lassen. Sein Name ist Programm. Nach einer 40-sekündigen Fahrt mit einem gläsernen Aufzug an der Außenfront des Gebäudes erschließt sich den Besuchern in 130 Meter Höhe ein 360°-Panorama-Ausblick über die Stadt, den weitläufigen Hafen, Stanley Park und die nahe gelegenen North Shore Mountains. Das Harbour Centre ist einschließlich seiner Antennenanlage 177 Meter hoch.

Eingangsbereich des Vancouver Lookout

Eingangsbereich des Vancouver Lookout


Der Lookout ist täglich geöffnet. Eintrittspreise 2017: Erwachsene 17,50 CAD (ca. 11,60 Euro); Senioren 14,50 CAD (ca. 9,60 Euro); Kinder und Studenten zahlen deutlich weniger. Die Eintrittskarten gelten jeweils für einen Tag.
Anschrift: 555 W Hastings St.

Canada Place Cruise Terminal

Vancouvers Kreuzfahrt-Terminal Canada Place grenzt an einen Naturhafen. Die Liegeplätze sind bereits mit umweltfreundlichen Landstromanschlüssen ausgestattet. Anlässlich der Weltausstellung Expo 86 diente Canada Place als kanadischer Pavillon. Einen Teilbereich der Anlage beansprucht das benachbarte Convention Centre.

Canada Place Cruise Ship Terminal

Canada Place Cruise Ship Terminal


Das Cruise Terminal erweist sich im Praxistest als sehr leistungsfähig. Das gilt auch für jene Tage, an denen drei bis vier Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig abgefertigt werden.

Canada Place Cruise Ship Terminal

Canada Place Cruise Ship Terminal


Im Osten grenzen an Canada Place das Waterfront Fährterminal und die Sky Helicopter-Basis. Im Westen liegt der Westbau des Convention Centre, mit Läden und Restaurants, weitläufigen Freiflächen, dem Digital Orca und dem Seaplane Flight Centre. Die Wasserflugzeuge bieten preisgünstige Rundflüge über Vancouver und Linienflüge beispielsweise nach Victoria Island.

Convention Centre Skulptur Digital Orca Seaplane Terminal Olympic Cauldron

 

Eine Attraktion des Canada Place ist FlyOver Canada. Ein 5D-Flugsimulator lässt die Zuschauer in etwa 25 Minuten Kanada von Küste zu Küste überqueren. Das Spektakel wird begleitet von Wind, Gerüchen oder Sprühnebel. Die Flugszenen wurden mit einem Hubschrauber realisiert und die Sessel des Kinos folgen den Flugbewegungen.

Erwachsene zahlen für das außergewöhnliche Vergnügen 27 CAD (18 Euro); es werden vielfältige Preisnachlässe geboten.

Traditionelle Gebäude in Vancouver Downtown

Das Fairmont Hotel

Hotels der Fairmont-Gruppe gibt es mehrere in der Vancouver-Region. Aber es gibt nur das eine, allgemein als „Schloss in der Stadt“ bezeichnete. Während einer Zeitspanne von 43 Jahren (eröffnet 1939) war das architektonisch stark beeindruckende Luxushotel das höchste Gebäude der Stadt.

Adresse des Fairmont Hotels: 900 West Georgia Street.

Fairmont Hotel

Fairmont Hotel 


Das Marine Building

Bis zur Eröffnung des Fairmont Hotels war das Marine Building mit 98 Metern Höhe das höchste Gebäude der Stadt. Errichtet wurde der Bau im Art-Déco-Stil, und die an Werktagen öffentlich zugängliche Eingangshalle wurde einem Maya-Tempel nachempfunden.

Adresse des Marine Buildings: 355 Burrard Street.

Marine Building

Marine Building


Der Sun Tower

Eine grüne Kuppel ist das Markenzeichen des Sun Tower. Das 82 Meter messende Hochhaus entstand im Beaux-Arts-Architekturstil. Neun Musen verleihen dem Gesims des Bauwerks Stabilität. Der Name ist dem Zeitungsverlag der Vancouver Sun entlehnt; der Verlag erwarb das Gebäude im Jahr 1937.

Adresse des Sun Tower: 128 Pender Street W.

Sun Tower

Sun Tower


Der Canadian Pacific Railway-Bahnhof

Ohne die Transportleistungen der Canadian Pacific Railway dürfte die Entwicklung Vancouvers zu einem führenden Wirtschaftszentrum wohl kaum erfolgreich verlaufen sein. Die Waterfront Station wurde im neo-klassizistischen Stil errichtet. Der Bahnhof liegt zwischen dem Cruise Terminal und dem Stadtteil Gastown.

 

Canadian Pacific Railway- Bahnhof

Canadian Pacific Railway- Bahnhof


Der letzte Personenzug fuhr am 27. Oktober 1979 von Vancouver nach Montreal. Heute ist der ehemalige Bahnhof Verkehrsknotenpunkt mehrerer SkyTrain-Linien, des SeaBus, des West Coast Express und vieler städtischer und regionaler Buslinien.

Adresse des Bahnhofs: 601 West Cordova Street.

Canadian Pacific Railway- Ehemalige Bahnhofshalle

Canadian Pacific Railway- Ehemalige Bahnhofshalle


Vancouvers meist beachtete Neubauten

Zu den neueren und viel beachteten Bauten zählen das Living Shangri-La und der Trump Tower. Das Living Shangri-La misst 201 Meter; die Höhe des Trump Towers wird mit 188 Metern angegeben. Die in der West Georgia Street gelegenen Bauten sind die zwei höchsten Gebäude der Stadt. In beiden Hochhäusern findet sich je ein Hotel.

Das Living Shangri-La Portal Trump Tower

 

Vancouvers christliche Kirchen

In fremden Städten lohnt ein Blick auf und in die Gotteshäuser. Vancouvers Einwohner gehören unterschiedlichsten Religionen an. Die bedeutenden christlichen Kirchen sind die Christ Church Cathedral und die Holy Rosary Cathedral. Die erstgenannte ist die Bischofskirche der anglikanischen Kirche. Die im gotischen Stil errichtete Kirche liegt in Sichtweite des Fairmont Hotels. Geweiht wurde sie im Jahr 1895. Sie wurde in der Liste der schützenwerten Gebäude Kanadas aufgenommen.

Christ Church Cathedral

Christ Church Cathedral


Die neugotische Holy Rosary Cathedral ist die Bischofskirche des katholischen Erzbistums Vancouver. Der Steinbau wurde fünf Jahre nach dem anglikanischen Dom geweiht. Zur Kathedrale erhoben wurde die Kirche im Jahr 1916. Von seinen äußeren Maßen her ist sie kaum mit europäischen Bischofskirchen vergleichbar. In Länge und Breite misst sie 49 Meter mal 32 Meter. Der höhere der beiden Kirchtürme ist 66 Meter hoch.

Holy Rosary Cathedral

Holy Rosary Cathedral


Vancouver Gastown

Gerade einmal ein Kilometer Distanz liegt zwischen dem Cruise Terminal und dem Szeneviertel Gastown. Der Stadtteil war die Keimzelle Vancouvers. - In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eröffnete ein umtriebiger, mit dem Spitznamen „Gassy Jack“ gerufener Geschäftsmann am Ort des heutigen Zentrums von Gastown ein Lokal. Weitere Häuser kamen hinzu. Die kleine Gemeinde wurde der Einfachheit halber Gastown genannt wurde, die „Stadt des Gassy Jack“. Nebenbei: Gassy Jack heißt so viel wie "geschwätziger Jakob".

Vancouver Gastown - Vom Lookout gesehen

Vancouver Gastown - Vom Lookout gesehen


Bereits im Jahr 1886 erhielt Gastown die Stadtrechte, und gleichzeitig wurde Gastown in City of Vancouver umbenannt. Damit sollten die Leistungen des britischen Marineoffiziers George Vancouver gewürdigt werden, der Ende des 18. Jahrhunderts die Region erforschte. Bedauerlicherweise brannte die Siedlung noch im selben Jahr bis auf die Grundmauern ab. Die Stadt wurde danach in einem einheitlich wirkenden Baustil neu erbaut.

Gastown - Häuser in der Water Street

Gastown - Häuser in der Water Street


Empfehlenswert ist ein Gang durch die Water Street, deren Gebäude heute Bars, Restaurants, Galerien und Läden unterschiedlicher Art beherbergen.

Gastown - Water Street

Gastown - Water Street


Zwei Wahrzeichen Gastowns sollte der Besucher ansehen: Die Steam Clock, eine Dampfuhr, und die Statue des Stadtgründers „Gassy Jack“. Die Uhr steht an der Kreuzung Water/Cambie Street und das Gassy Jack-Denkmal am Maple Tree Square.

The Gastown Steam Clock Mechanik der Dampfuhr Statue des Gassy Jack

 

Granville Island

Vancouver ist überwiegend von Wasser umschlossen. Eine der umgebenden Wasserflächen ist der False Creek. In den „falschen Fluss“ ragt die Halbinsel Granville Island hinein. Zu Beginn der 1900er-Jahre war Granville Island ein Gewerbegebiet mit Fabriken, Lagerhallen und Sägemühlen.

Unverkennbar - Granville Island

Unverkennbar - Granville Island


In unserer Zeit ist das Gewerbe passé. Die Hauptanziehungspunkte sind der Granville Island Public Market sowie Theater, Kunsthandwerk und Künstlerateliers. Die Stände der Markthalle bieten vor allem eine Fülle an Lebensmitteln, und die Besucher können sich vor Ort in Schnellrestaurants und Kaffeebars selbst versorgen. 

Granville Island Public Market Granville Island Public Market - Innenbereich Personenfähre am False Creek Fähranleger Hornby Street in Yaletown

 

Kleine Fährboote setzen die Besucher vom Zentrum über den False Creek. Ausgangspunkt ist der Fähranleger Hornby Street. Die Boote helfen, den Fußweg auf der stark befahrenen Granville Bridge zu umgehen. Erwachsene zahlen für die kurze Fahrt 2 CAD. 

Weitere Plätze von Interesse

Telus World of Science

In der Nähe der SkyTrain Station Main Street science World liegt das Telus World of Science Museum. Die von einem kanadischen Telekommunikations-Unternehmen geförderte Institution offeriert den Besuchern permanente sowie wechselnde interaktive Ausstellungen. Die kugelförmige äußere Kuppel war eine der wesentlichen Attraktionen der Weltausstellung Expo 86.

Kuppel des Telus World of Science Museum

Kuppel des Telus World of Science Museum


BC Place Stadium

Das bis zu 54.500 Personen fassende Stadion ist die gemeinsame Spielstätte des BC Lions Football Club und der Vancouver Whitecaps FC (Soccer). Daneben findet das gewaltige Stadion für Highschool-Sport-Veranstaltungen, Messen und sonstige Events Verwendung. Das aufblasbare, freitragende Luftkissendach kann innerhalb von 20 Minuten ein- und ausgefahren werden. Im Stadion fanden die Eröffnungs- und die Schlussfeiern der Olympischen Winterspiele 2010 statt. Fertiggestellt wurde das Bauwerk im Jahr 1983. Die damaligen Baukosten betrugen 126 Mio. CAD (83,5 Mio. Euro). Die Renovierungskosten (2009 bis 2011) lagen bei 563 Mio. CAD (373 Mio. Euro). Wie sich die Zeiten wandeln.

BC Place Stadium

BC Place Stadium


Stanley Park

Vancouver mangelt es nicht an öffentlichen Parkanlagen und Gärten. Das Aushängeschild der Stadt ist der mehr als 400 Hektar große Stanley Park. Er ist Vancouvers und Kanadas größter Stadtpark. Das vielseitige und außerordentlich schöne Freizeitareal liegt auf einer in den Vancouver Harbour hineinragenden Landzunge.

Durch den Park führt die Interstate 99. Die markante Lions Gate-Hängebrücke verbindet das Stadtzentrum mit den Stadtteilen West und North Vancouver.

Lions Gate Hängebrücke

Lions Gate Hängebrücke


Der Park besitzt viele Attraktionen. Glanzlichter sind das Brockton Point Lighthouse, der Lumberman‘s Arch, das Naval Museum at H.M.C.S. Discovery, die Nine O’Clock Gun und die Totem-Pfähle der kanadischen First Nations.

Brockton Point Lighthouse Lumbermen's Arch Nine O'Clock Gun Totempfähle im Stanley Park

 

Eine vor der Halbinsel gelegene Landmarke ist der etwa 18 Meter hohe Siwash Rock. Der Felsblock ist vulkanischen Ursprungs. Der indianischen Legende zufolge verkörpert er einen selbstlosen, in einen Felsen verwandelten Mann. Er liegt in Sichtweite des Prospect Point Lookout. - Der Kopenhagener Meerjungfrau gleicht die auf einem Felsen platzierte Skulptur „Girl in a Wetsuit“. Ihr Schöpfer betont, er hätte die „Kleine Meerjungfrau“ nie zuvor gesehen. Folgerichtich kann die junge Dame im Neoprenanzug kein Plagiat sein. Zufälle gibts!

Girl in a Wetsuit

Girl in a Wetsuit


Ein weiterer Anziehungspunkt des Stanley Parks ist das von einer Non-Profit-Organisation betriebene Vancouver Aquarium. Die Einrichtung ist zugleich eine meeresbiologische Forschungsstation.

Endlos scheinende Wanderwege durchziehen und umrunden die Halbinsel. Besuchern werden auch beschauliche Rundfahrten in von Pferdegespannen gezogenen Kutschwagen geboten.

Kutschfahrt im Stanley Park

Kutschfahrt im Stanley Park


English Bay Beach

Das vom Meer umgebene Vancouver besitzt auch Sandstrände. Deren Gesamtlänge soll 18 Kilometer betragen. Die Strände sind allerdings eher etwas für Sonnenanbeter; schließlich bleibt das Wasser des Pazifik auch im Sommer empfindlich kalt.

Hochhäuser an der English Bay

Hochhäuser an der English Bay


Einer der schönsten Stadtstrände ist English Bay Beach. Der Strandabschnitt liegt zwischen den Straßen Morton Avenue und Bidwell Street im Stadtteil West End. Im Norden grenzt der Strandabschnitt an den Stanley Park. Einige gepflegte Cafés und Restaurants säumen die Strandstraße.

English Bay

English Bay


An der Morton Ave liegt der winzige Morton Park. Erwähnenswert ist er wegen seines Skulpturenparks A-maze-ing Laughter. Die Kunstinstallation eines chinesischen Künstlers zeigt 14 übermannsgroße Bronzeskulpturen lachender Männer.

Morton Park - Skulpturengruppe A-maze-ing Laughter

Morton Park - Skulpturengruppe A-maze-ing Laughter


Harbour Cruise – Ein preiswertes Vergnügen

Ein Vergnügen ist die 12-minütige Fahrt mit dem SeaBus über das Burrard Inlet nach North Vancouver. Die geräumigen Personenfähren pendeln in kurzen Abständen zwischen dem unterhalb des Canadian Pacific Railway-Bahnhofs gelegenen Fährterminal Waterfront und dem Fährterminal Lonsdale Quay. Von dort ist die beeindruckende Skyline Vancouvers besonders gut zu sehen.

SeaBus-Fähre - Vor Vancouver Downtown

SeaBus-Fähre - Vor Vancouver Downtown


Vom dem hinter der Kaianlage befindlichen Busbahnhof können mit dem 242er-Linienbus Fahrten zuerst durch North Vancouver und danach über die Lions Gate Bridge unternommen werden. Wer am Devonian Harbour Park aussteigt, kann ohne Umschweife den Stanley Park besuchen.

Vancouver North - Lonsdale - Quayside Plaza

Vancouver North - Lonsdale - Quayside Plaza


Die Bustour führt zum Teil durch gehobene Wohnlagen North-Vancouvers. Irritierend erscheint während der Fahrt lediglich die häufige Warnung vor den in den Wohngebieten herumstreifenden Schwarzbären. Die Fahrt ist außerdem mit der Querung der 1.517 Meter langen Lions Gate-Hängebrücke verbunden. Ihren Namen verdankt sie der nördlich gelegenen Berggruppe „The Lions“. Täglich nutzen 60.000 bis 70.000 Autos die Brücke, und die Kreuzfahrtschiffe fahren unter der imposanten Brücke hindurch.

Lions Gate Hängebrücke

Lions Gate Hängebrücke


Sehenswertes im Umkreis

Capilano Suspension Bridge Park

In der Sprache der First Nations, Kanadas Ureinwohner, leitet sich Capilano von „herrlicher Fluss“ ab. Neun Kilometer trennen Vancouver Downtown und die Capilano Suspension Bridge. Die freischwingende Brücke führt in 70 Meter Höhe auf einer Länge von 136 Metern über den Capilano River. Im Parkgelände gibt es weitere sportliche Attraktionen.

Der Besuch des privat geführten Parks ist kein billiges Vergnügen. Erwachsene zahlen 42,95 CAD (28,50 Euro). Es gibt jedoch auch hier zahlreiche Vergünstigungen.

Grouse Mountain

Der nach den Felshühnern benannte Grouse Mountain liegt nicht einmal 13 Kilometer von Vancouver Downtown entfernt. Der 1.231 Meter hohe Berg ist im Winter dank moderner und leistungsfähiger Lift- sowie Beschneiungsanlagen Vancouvers Ski- und Snowboardgebiet.

Zu anderen Jahreszeiten ist der Berg ebenfalls ein beliebtes Ausflugsziel. Von der Talstation der beiden Seilbahnen führt der Grouse Grind, ein 2,9 Kilometer langer Pfad, über eine Höhendifferenz von 853 Metern hinauf auf den Berg. Den Berggängern steht ein automatisches Zeiterfassungssystem zur Verfügung, das die individuell für den Aufstieg benötigte Zeit misst.