San Diego Sehenswürdigkeiten

Von der Old Town San Diego, die häufig als Geburtsstätte Kaliforniens bezeichnet wird, bis zum Balboa Park, dem größten urbanen Kulturpark der USA, gibt es in San Diego eine Menge zu sehen und zu erleben. Unsere nachstehende Auflistung ist nicht abschließend.

Hop-on-Hop-off-Bus vor dem International Cruise Ship Termnal von San Diego

Hop-on-Hop-off-Bus vor dem International Cruise Ship Termnal von San Diego


Sehenswürdigkeiten und Attraktives von A bis Z

Balboa Park

Der Balboa Park wurde zu Beginn 19. Jahrhunderts gegründet. Er ist einer der ältesten und mit fast fünf Quadratkilometern der größte städtische Park in den USA. Verschiedene Gärten entstanden im Lauf der Jahre. Es gibt u.a. einen botanischen Garten, einen Dschungel, einen Japanischen Garten. Die Spazierwege sind insgesamt über 100 Kilometer lang. Sechzehn Museen haben im Park ihren Standort ebenso wie das Old Globe Theatre. Dort finden regelmäßig Aufführungen und Konzerte statt sowie jeden Sommer das Shakespeare Festival. Im Park befindet sich auch der San Diego Zoo, einer der schönsten und artenreichsten Zoos weltweit.

Cabrillo National Monument → Point Loma

Coronado

Die Halbinsel Coronado liegt westlich von Downtown San Diego. Sie ist über die Coronado Bay Bridge zu erreichen, die 1969 fertiggestellt wurde und eine Gesamtlänge von 3.407 Metern aufweist.

Die Coronado Bridge

Die Coronado Bridge


Vom Broadway Pier und vom Convention Center (Fifth Avenue Landing) aus fahren auch regelmäßig Fähren nach Coronado. Coronado besitzt ein hübsches Ortszentrum, einen besonders schönen Strand und mit dem 1888 erbauten Hotel del Coronado ein sehenswertes historisches Gebäude.

Skulptur Embracing Peace

Vorlage der mehr als 7½ Meter hohen Skulptur „Embracing Peace“ (den Frieden umarmen) ist ein weltberühmtes Foto, das auf dem Times Square in New York aufgenommen wurde. Es zeigt ein Paar, das im September 1945 die bedingungslose Kapitulation Japans mit einem Kuss feiert.

Skulptur Embracing Peace im Tuna Wharf Park

Skulptur Embracing Peace im Tuna Wharf Park


Varianten der von Seward Johnson geschaffenen Skulptur befinden sich unterschiedlich benannt an verschiedenen Orten der Welt. Wir kennen das Kunstwerk vom Hafen in Civitavecchia, Italien. Dort heißt es „Unconditional Surrender“ (Bedingungslose Kapitulation).

Gaslamp Quarter

San Diegos historischer Stadtkern liegt mitten in Downtown. Auffällig sind die viktoriansche Architektur und die vielen Gaslaternen. Das Gaslamp Quarter ist ein beliebtes Szeneviertel mit Restaurants, Bars, Galerien und einem regen Nachtleben.

Broadway San Diego - Hausfassade
Fischrestaurant im Gaslamp-Viertel von San Diego
Brunnenanlage am Balboa-Theater
Sportbar Taste & Thirst im Gaslamp-Viertel von San Diego

Hafen von San Diego

Wir empfehlen einen Spaziergang entlang der San Diego Bay vom Waterfront Park bis zum Seaport Village oder dem Convention Center. Auf rund zwei Kilometern passiert man das Maritime Museum, die historische Bark Star of India, das Cruise Terminal, das USS Midway Museum und die Skulptur Embracing Peace.

Im Tuna Harbor Park neben dem USS Midway Museum fallen aufwändige Gedenkstätten des Militärs ins Auge: Das Taffy 3 Memorial erinnert an die See- und Luftschlacht im Golf von Leyte; National Salute to Bob Hope and the Military würdigt das Engagement des Entertainers Bob Hope bei der Truppenbetreuung; das USS San Diego Memorial ehrt den Einsatz dieses Kreuzer und seiner Besatzungen im Zweiten Weltkrieg.

San Diego - Denkmal National Salute to Bob Hope and the Military
Zur Erinnerung an den Leichten Kreuzer USS San Diego

Sehr zu empfehlen ist eine Hafenrundfahrt durch die San Diego Bay, die wunderschöne Ausblicke auf die Skyline von Downtown und Coronado bietet.

Eine Alternative dazu ist eine Fährfahrt nach Coronado. Von 9:00 bis 21:00 startet die Fähre jede Stunde ab Broadway Pier und Convention Center. Die Fahrt dauert 15 Minuten und kostet 5 USD.

Die Coronado-Fähren neben dem Broadway Pier

Die Coronado-Fähren neben dem Broadway Pier


La Jolla

Etwa 20 Kilometer nördlich vom Zentrum liegt einer der reichsten Stadtteile San Diegos. Der Ortskern mit exklusiven Shops, vielen Bars und Restaurants lädt zum Bummeln ein. La Jolla liegt in der malerischen Bucht La Jolla Cove. Der lange Strand bietet ideale Bedingungen für alle Arten von Wassersport. Der anschließende Bereich ist Naturschutzgebiet, in dem Seelöwen und eine große Vielfalt an Vögeln und Fischen heimisch sind.

Mission Bay

Die Salzwasserbucht gehört zum Mission Bay Park. Der fast 18 Quadratkilometer große künstlich angelegte Wasser- und Freizeitpark besteht etwa zu 46% aus Land und zu 54% aus Wasser. Mission Bay liegt nördlich des Zentrums von San Diego zwischen Loma Point und La Jolla.

Mission Bay steht für Freizeit und Unterhaltung pur. Die Küstenlinie des Parks ist 43 Kilometer lang, 19 Kilometer davon sind Sandstrände. Hier wird jede Art von Wassersport ausgeübt: Auf den Strandwegen kann man wandern, joggen oder Radfahren, auf den Kanälen rudern, segeln oder paddeln. Und am Pazifik lädt die fast fünf Kilometer lange Promenade Venice Beach mit Shops, Strandbars und Restaurants zum Entspannen ein.

Weitere Attraktionen der Mission Bay sind der Belmont Park mit klassischen Fahrgeschäften, Kletterwänden, einem Flow Rider sowie der Meeres-Themenpark SeaWorld, von dem es weltweit nur drei Standorte gibt.

Mission de Alcala

Im Jahr 1769 wurde der erste Militärposten in San Diego errichtet. Wenig später gründeten Mönche des Franziskanerordens die Missionsstation auf dem Presidio-Hügel oberhalb des San Diego River. Schon im Jahr 1797 war die Mission de Alcala die größte Mission Kalifoniens.

Viele Gebäude der Mission sind gut erhalten oder wurden aufwändig restauriert. Es gibt ein sehenswertes Museum und einen wunderschönen Garten. Die Anlage gehört zum Bistum San Diego. Die kleine Kirche der Mission gilt als bedeutendes römisch-katholisches Gotteshaus. Im Jahr 1976 wurde ihr von Papst Paul VI. der Ehrentitel Basilica minor verliehen.

Old Globe Theatre → Balboa Park

Old Town San Diego

Fünf historische Gebäude, die zwischen 1821 und 1872 erbaut wurden, und mehr als 30 restaurierte oder rekonstruierte Gebäude geben einen Einblick in die Entstehung von San Diego.

Der Eingang zum Old Town San Diego State Historic Park

Der Eingang zum Old Town San Diego State Historic Park


Der Historic State Park Old Town ist ein Freilichtmuseum, das touristisch geprägt ist. So bietet beispielsweise das Seeley Stable Museum eine interessante Auswahl an historischen Post- und Transportkutschen. Auch das alte Redaktionsbüro der Zeitung San Diego Union ist gut erhalten ebenso wie einige traditionelle Geschäfte. Daneben aber gibt es Souvenirshops, Restaurants und eine Bühne, auf der Mariachi-Musiker auftreten oder Folkloretänze gezeigt werden.

Old Town San Diego - Casa de Pedrorena de Altamirano
Old Town San Diego - Visitor Information Center
Old Town San Diego - Pottery
Old Town San Diego - Barra Old Town Saloon

Der Eintritt in den Park ist kostenlos. Unser Fazit: ansehen.

Point Loma und Cabrillo National Monument

Die Halbinsel Point Loma markiert den Beginn der San Diego Bay. Die südliche Spitze von Point Loma ist 129 Meter hoch und daher ein beliebter Aussichtspunkt, von dem aus man die Skyline von Downtown San Diego, Coronado und den Ozean betrachten kann. Sehenswert sind zudem das Cabrillo National Monument und das Old Point Loma Lighthouse.

Das Cabrillo National Monument ist ein Denkmal zu Ehren des Entdeckers Cabrillo, der 1542 als erster Europäer den Westen Nordamerikas erreichte. Die Statue ist mehr als vier Meter hoch. In dem Besucherzentrum nebenan erhält man umfassende Informationen über Cabrillos Reise.

Am höchsten Punkt der Halbinsel wurde 1855 der Leuchtturm errichtet. Zum Leuchtturm gehört ein kleines Museum.

In den Wintermonaten kann man mit etwas Glück von Point Loma die Grauwale auf ihrem Weg zur Baja California beobachten.

San Diego Zoo

Er gilt als einer der schönsten Zoos der Welt und ist der meistbesuchte in den USA. Der San Diego Zoo wurde 1915 gegründet, umfasst eine Fläche von fast 400.000 Quadratmetern und grenzt an den Balboa Park. Mehr als 800 Tierarten und 4.000 Tiere leben in Gehegen, die der Natur so weit wie möglich nachempfundenen wurden und in denen auch regionstypische Pflanzen wachsen. So findet man in den Gehegen Regen- und Nadelwald, Steppe und Tundra. Hauptattraktion des San Diego Zoos sind die Riesenpandas, für die es auch eine Aufzuchtstation gibt.

San Diego Zoo Safari Park

Der große Bruder vom San Diego Zoo wurde 1969 eröffnet. Er liegt 50 Kilometer entfernt in Escondido. Der Safari Park ist wesentlich größer - fast 8 Quadratkilometer - und beherbergt mehr als 3.500 Tiere, vor allem Arten aus Afrika und Asien. Auch hier sind die Gehege naturnah, jedoch noch großzügiger angelegt. Auf dem riesigen Gelände gibt es eine Elektrobahn, man kann aber auch mit einem Fesselballon aufsteigen und die Tiere von oben betrachten. Hauptattraktion des San Diego Zoo Safari Park ist die Zuchtstation für Kondore.

Seaport Village

Seaport Village ist ein Shopping- und Freizeitcenter, das wie ein Fischerdorf aufgebaut ist.

Restaurant im Seaport Village

Restaurant im Seaport Village


Es liegt an der San Diego Bay zwischen Convention Center und USS Midway Museum. Die Läden und Restaurants sehen ansprechend aus. Seaport Village eignet sich gut zum Bummeln. Besonders schön sind die Ausblicke auf die Bucht von San Diego.

Sea World

Der Meeres-Themenpark SeaWorld hat weltweit nur drei Standorte. In San Diego besuchen fast vier Millionen Menschen jährlich den Park. Man kann u.a. Delfine, Seelöwen, Pinguine, Seekühe und Wale besichtigen. Die Haupt-Attraktion von SeaWorld ist allerdings die Show mit den Orca-Killerwalen.

USS Midway

Der ehemalige Flugzeugträger dient seit 2004 als Museum. Man kann u.a. die Brücke und den Maschinenraum besichtigten ebenso wie Mannschaftsräume und das Flugdeck, auf dem mehr als 20 verschiedene Flugzeuge ausgestellt sind.

Museum - Flugzeugträger USS Midway

Museum - Flugzeugträger USS Midway


 

Curaçao

Curaçao

Das „Land Curaçao“ ist einer von vier autonomen Gliedstaaten des Königreichs der Niederlande. Curaçao besitzt mit dem Antillen-Gulden (ANG) eine spezielle Währung sowie eine eigene Nationalhymne. Die Antillen-Insel ist 444 Quadratkilometer groß und gehört neben Aruba und Bonaire zu den ABC-Inseln.

Curaçao - Blick vom Mirador Kaya Guinea

Curaçao - Blick vom Mirador Kaya Guinea


Der Westen der Insel besteht vorwiegend aus wenig erschlossener Landschaft. Die Region wird vor allem von Kaktussteppe mit drei bis fünf Meter hohen Sukkulenten dominiert. Der Osten um Willemstad herum ist dicht besiedelt. Dort leben die meisten der rund 160.000 Einwohner Curaçaos, die aus 65 Nationen stammen. Viele Einheimische sprechen mehrere Sprachen. Offizielle Sprachen sind Holländisch, Englisch und die Kreolsprache Papiamentu.

Willemstad - Sint Annabaai mit der Koningin Emmabrug

Willemstad - Sint Annabaai mit der Koningin Emmabrug


Curaçao – ehemals Zentrum des karibischen Sklavenhandels

Entdeckt wurden die ABC-Inseln im Jahr 1499 von dem in den Diensten der spanischen Krone stehenden Seefahrer Alonso de Ojeda und Amerigo Vespucci. Anders als erwartet fanden sie nichts Nutzen Bringendes auf den drei Inseln vor. Sie bezeichneten die Inseln kurz und bündig als „Islas inútiles“, „nutzlose Inseln“.

Ganz nutzlos waren Curaçao und die beiden Nachbarinseln in der Folgezeit offensichtlich nicht. Im Jahr 1634 machte die Niederländische Westindien-Kompanie Curaçao zum Zentrum des karibischen Sklavenhandels. Das Geschäftsmodell währte mehr als 200 Jahre. Erst mit der Abschaffung der Sklaverei am 1. Juli 1863 endete der Sklavenhandel. In der Folge verlor der Betrieb von Plantagen aus wirtschaftlichen Gründen an Bedeutung. 

Curaçaos Ökonomie

Nach dem Ende der Plantagenwirtschaft verarmten die Bewohner der Insel. Andere Wirtschaftszweige mussten gefunden und entwickelt werden. Erdöl war ein Schlüssel zum Erfolg. Seit den frühen 1920er Jahren wird venezolanisches Rohöl auf Curaçao verarbeitet. Die Tagesproduktion macht 340.000 Barrel (54 Millionen Liter) aus.

Willemstad - Ölraffinerien am Schottegat

Willemstad - Ölraffinerien am Schottegat


Die Hauptstadt Willemstad besitzt mit dem Schottegat einen großen und geschützten Naturhafen. Die holländische Administration gestattete der Firma Royal Dutch Shell, am nördlichen Ufer des landschaftlich attraktiven Schottegats eine Erdölraffinerie zu errichten. Die Raffinerie-Anlagen passen zwar nicht in die Landschaft; sie sorgen zusammen mit dem Hafen für Beschäftigung und Wohlstand auf Curaçao.

Tourismus ist Curacaos zweitwichtigster Wirtschaftszweig. Ungeachtet der von der Erdölraffinerie ausgehenden Umwelt-Belastungen besuchten im Jahr 2017 insgesamt 399.000 Touristen die Insel. Sie gaben mehr als eine halbe Milliarde Euro aus. Die mit Kreuzfahrtschiffen anreisenden Tagesgäste sind in diesen Zahlen nicht enthalten.

Willemstad - Stadtteil Punda- Breedestraat

Willemstad - Stadtteil Punda- Breedestraat


Neben der Verarbeitung von Rohöl und dem Tourismus machte sich Curaçao einen Namen als Steueroase und Offshore-Banking-Paradies.

Curaçaos Klima

Curaçao ist sonnig und trocken. Die durchschnittliche Temperatur liegt das Jahr über bei 28 °Celsius. Konstante Passatwinde garantieren geringe Luftfeuchtigkeit. Regen fällt vorwiegend in den Monaten November und Dezember. Und, was wichtig ist, Curaçao liegt außerhalb des karibischen Hurrikan-Gürtels. 

Die Inselhauptstadt Willemstad

Die Inselhauptstadt Willemstad ist das Touristen- und Wirtschaftszentrum Curaçaos. Daneben ist Willemstad der administrative, geistliche und kulturelle Mittelpunkt der Insel. Die quirlige, attraktive und saubere Stadt wirkt auf den ersten Blick wie ein karibisches „Holland en miniature“. Bauten im Curaçao-Barockstil, Klappbrücken und Märkte erinnern an das Mutterland. Den Unterschied zu Holland machen die die karibische Sonne, die angenehmen Temperaturen und die farbenfroh gestrichenen Bauten.

Willemstad - Handelskade an der Sint Annabaai

Willemstad - Handelskade an der Sint Annabaai


Willemstads UNESCO Weltkulturerbe

Seit 1997 steht ein Teil Willemstads unter dem Schutz des UNESCO Weltkulturerbes. Die Stadt ist eine von wenigen UNESCO Welterbestätten im karibischen Raum. Ausgewählt wurde das historische Stadtzentrum, das die Entwicklung einer multikulturellen Gemeinschaft im Verlauf von drei Jahrhunderten widerspiegelt.

Willemstad - der Gouverneurspalast mit dem Waterfort und der Fort Kirche

Willemstad - der Gouverneurspalast mit dem Waterfort und der Fort Kirche


Mit dem Schottegat besitzt Willemstad einen der größten Naturhafen der westlichen Hemisphäre. Der zwei Kilometer lange Stichkanal Sint Annabaai verbindet das Schottegat mit dem Meer. Eine drehbare Pontonbrücke sowie eine Hochbrücke queren den breiten Kanal zwischen Willemstads Stadtteilen Punda und Otrobanda.

Willemstad - Koningin Emmabrug halboffen

Willemstad - Koningin Emmabrug halboffen


Willemstad – ein hochgeschätztes Kreuzfahrtziel

Während der Saison laufen täglich drei oder vier Kreuzfahrtschiffe die beiden Cruise Terminals in Willemstad an. Im Jahr 2018 wurden 297 Schiffe und 761.000 Passagiere gezählt. Laut Raul Manatos, COO of Curacao Ports, werden innerhalb von fünf Jahren mehr als eine Million Menschen der Stadt und der Insel einen Besuch mit Kreuzfahrtschiffen abstatten.

Willemstad - Mega Pier mit Carnival Horizon
Willemstad - Mathey Wharf mit MS Rotterdam - dahinter die Koningin Julianabrug

 

Den Schiffsgästen bietet Curaçao vielfältige Erlebnisse. Es empfiehlt sich, bei einem Erstbesuch Curaçaos ausschließlich die Hauptstadt Willemstad zu erkunden. Willemstad besitzt zwei Kreuzfahrt-Terminals. Beide liegen in fußläufiger Entfernung vom Stadtzentrum. Unter Curaçao Sehenswürdigkeiten benennen wir einige der Highlights.

Update Januar 2020

Ein Tag in Antigua / Guatemala

Die in Europa nahezu unbekannte guatemaltekische Stadt La Antigua Guatemala ist einen Besuch wert. Die in Kurzform „Antigua“ genannte, 35.000 Einwohner zählende Stadt wurde nach zwei zuvor fehlgeschlagenen Versuchen im Jahr 1543 von spanischen Eroberern gegründet. Seit 1979 ist Antigua eine UNESCO Welterbe-Stätte. Sie liegt im zentralen Hochland Guatemalas auf 1.530 Meter Höhe.

Antigua - Häuser in der 5a Avenida Norte

Antigua - Häuser in der 5a Avenida Norte


Antigua ehemals Hauptstadt des spanischen Generalkapitanats

La Antigua hieß ursprünglich Santiago de los Caballeros. Über mehr als zwei Jahrhunderte wurden von Antigua aus die spanischen Kolonien in Zentralamerika verwaltet. Dazu zählten Teile Mexikos, Belize, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Costa Rica und Guatemala.

Antiguas beispielhafte Stadtplanung

Die Stadt ist ein herausragendes Beispiel für die ursprüngliche spanische Stadtplanung. Ein gradliniges, gitterförmig angelegtes Straßennetz durchzieht die Stadt in nord-südlicher und in ost-westlicher Richtung. Als Raster wurden Quadrate von jeweils 100 mal 100 Meter Länge gewählt. Die Straßen waren von öffentlichen, kirchlichen und zivilen Bauten gesäumt. Als einzige Grünfläche wurde im Zentrum Antiguas der Parque Central angeordnet.

Antigua - Parque Central und Fontäne Sirena del Parque

Antigua - Parque Central und Fontäne Sirena del Parque


Die Katastrophenjahre 1717, 1751 und 1773

Zahlreiche Vulkane prägen Guatemalas Topographie. Das Land gehört zum Pazifischen Feuerring. Die Lage erklärt, weshalb Antigua im 18. Jahrhundert dreimal von verheerenden Erdbeben verwüstet wurde. Es wird berichtet, dass dem Erdbeben vom September 1717 mehr als 3.000 der Bauten zum Opfer fielen. Nach dem Wiederaufbau zerstörte im Jahr 1751 erneut ein Erdbeben die Stadt. Sie wurde anschließend noch prachtvoller als zuvor neu errichtet. In jener Zeit zählte Antigua 60.000 Einwohner sowie 26 Kirchen und 15 Klöster. Die mehrere Monate andauernden Santa-Marta-Erdbeben des Jahres 1773 bedeuteten das Ende der Hauptstadt.

Guatemala - Volcan de Acatenango - der Raucher

Guatemala - Volcan de Acatenango - der Raucher


Nach den Beben wurde auf Geheiß des spanischen Königs in 30 Kilometer Entfernung die neue Hauptstadt La Nueva Guatemala errichtet. Heute trägt sie den Namen Guatemala-Stadt. Nach Jahrzehnten des befohlenen Stillstands wurde Antiguas Ruinenlandschaft erst im 19. Jahrhundert zu neuem Leben erweckt.

Antigua - Ruinen des Convento de Capucinas

Antigua - Ruinen des Convento de Capucinas


Antigua – ein herausragendes touristisches Ziel

Antigua ist definitiv die attraktivste Stadt und das meist besuchte touristische Ziel Guatemalas. Die Stadt ist oftmals Ausgangspunkt für Touren innerhalb Guatemalas und Zentralamerikas. Anders als Guatemala-Stadt gilt Antigua als sicherer Ort. Daraus folgt, dass der Tourismus die Haupteinnahmequelle der gesamten Region ist. Zu den Besucherströmen tragen die Kreuzfahrtschiffe bei, die im 80 Kilometer entfernten Puerto Quetzal anlegen, und deren Reisegruppen die Stadt bevölkern.

Antigua  - Touristen und Einheimische im Parque Central

Antigua - Touristen und Einheimische im Parque Central


Antigua Guatemala auf einen Blick

Viele der erhaltenen Barockbauten Antiguas entsprechen noch heute dem spanischen Mudéjar-Stil der Kolonialzeit. Die meisten der Kirchen und Klöster sind nur noch in Teilen oder als Ruinen erhalten. Dazwischen stehen farbenfroh gestrichene, eingeschossige Häuser. Asphaltierte Straßen fehlen im historischen Zentrum; die Straßen bestehen durchgängig aus Kopfsteinpflaster.

Antigua - Kirchenruine
Antigua - Straßenzeile

 

Unsere Favoriten unter den Sehenswürdigkeiten

Wir sind überzeugt, dass es mehrere Tage braucht, um Antigua kennen zu lernen. Die Zeit haben wir nicht. Unser Kreuzfahrtschiff liegt in Puerto Quetzal und wir haben eine „Antigua-on-your-own-Tour“ gebucht. In Antigua angekommen, besuchen wir bei unserem individuellen Stadtrundgang die wesentlichen Sehenswürdigkeiten.

Parque Central

Wir beginnen im Zentrum Antiguas, am Parque Central. Die Parkanlage wird von drei charakteristischen, nach Himmelrichtungen angeordneten Bauwerken gesäumt: Es sind das Rathaus (der Palacio del Ayuntamiento), die Catedral de San José und der Palacio de los Capitanes (dort regierten die von der spanischen Krone bestellten Vize-Könige). Bars, Läden und Restaurants schließen das Ensemble nach Westen hin ab.

Antigua - Modell des Parque Central mit der Kathedrale San José

Antigua - Modell des Parque Central mit der Kathedrale San José


Das nach Norden ausgerichtete Rathaus besitzt eine doppelt gewölbte Fassade. Es wurde im Jahr 1743 vollendet. Im Erdgeschoss beherbergt es zwei Museen: das Museo de Armas und das Museo del Libro Antiguo.

Antigua - das Rathaus

Antigua - das Rathaus


Dem Rathaus gegenüber liegt an der Südseite des Platzes der Palacio de los Capitanes. Bis zum Jahr 1773 war das prächtige Gebäude über mehr als 200 Jahre der Sitz der Vize-Könige.

Antigua - der Palacio de los Capitanes

Antigua - der Palacio de los Capitanes


Von der an der Ostseite erbauten dreischiffigen Kathedrale San José steht noch die zum Parque Central hin gewandte Fassade. Die reich verzierte Front lässt die vormalige Größe und Pracht der Kirche erahnen. Die weitläufigen Ruinen des beim Erdbeben von 1773 zerstörten Gotteshauses wurden gesichert und sind zur Besichtigung freigegeben. Ihre Glanzzeit hatte die Kathedrale um das Jahr 1680 herum.

Anschrift: 4 Avenida Sur und 5a. Calle Oriente
Der Eintritt kostet 3 US-Dollar.

Antigua - Kathedrale San José
Antigua - Ruinen der Kathedrale San José
Antigua - Ruinen der Kathedrale San José
Antigua - Ruinen der Kathedrale San José

    

Arco de Santa Catalina

Vom Parque Central folgen wir der strikt nach Norden verlaufenden Calle del Arco. Unser Ziel ist die Kirche de La Merced. Die Straße ist nach dem Arco de Santa Catalina benannt. Der Bogen ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Er gehörte ursprünglich zum Nonnenkloster Santa Catalina Virgen y Mártir. Die Klosteranlage lag zu beiden Seiten der Straße. Der Bogen wurde errichtet, damit die Nonnen innerhalb der Anlage ungesehen von der einen zur anderen Straßenseite wechseln konnten. 

Antigua - Arco de Santa Catalina

Antigua - Arco de Santa Catalina


Die Calle del Arco ist eine Fußgängerzone. Besonders für uns Touristen gibt es in den Läden, Bars und Restaurants viel Interessantes zu sehen. Übrigens: Bei wolkenlosem Himmel erscheint hinter dem Bogen der imposante, 3.760 Meter hohe, inaktive Vulkan Agua.

Antigua - Kirche und Kloster de La Merced - Seitenschiff

Antigua - Kirche und Kloster de La Merced - Seitenschiff


Kirche und Kloster de La Merced

Die im Jahr 1767 geweihte Kirche überstand die Erdbeben des Jahres 1773 mit geringen Schäden. Dagegen wurden die angrenzenden Klosterbauten zerstört. La Merced, die Hauptkirche des Mercedanier-Ordens, gilt als der am besten erhaltene Barockbau Antiguas. Übrigens: Von ehemals 26 Kirchen wurden 23 durch die 1773er-Erdbeben zerstört.

Antigua - Fassade der Kirche de La Merced
Antigua - Kirche de La Merced - der niedrige Kirchturm
Antigua - Kirche de La Merced - das Kirchenschiff
Antigua - Kirche de La Merced - der Altar

 

Die Kirche besitzt eine schöne, symmetrische Fassade mit Stuckarbeiten und Mauernischen. Die Glockentürme sind wegen der Erdbebengefahr niedrig gehalten. Das Kircheninnere ist dreischiffig und gewölbt. Sehenswert ist ebenfalls der im Hof des Kreuzgangs installierte Brunnen, der die Form einer Seerose besitzt.

Antigua - Brunnenanlage im Kloster de La Merced

Antigua - Brunnenanlage im Kloster de La Merced


Anschrift: 1a. Calle Poniente und 6a. Avenida Norte
Eintritt wird nicht erhoben.

Kloster Santa Teresa de Jesús

Im Jahr 1675 erhielt der Orden der Karmeliterinnen die Genehmigung, in Antigua ein Kloster zu errichten. Der Bau war im Jahr 1687 vollendet. Nach den Erdbeben von 1773 gaben die Nonnen das Kloster auf. Arme Familien bewohnten in der Folge das leerstehende Kloster. Kurioses am Rande: In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden im Obergeschoss Kaffeebohnen getrocknet. Zwischen den 1940er-Jahren und 2007 diente das Gebäude als Gefängnis.

Antigua - Kloster Santa Teresa de Jesús

Antigua - Kloster Santa Teresa de Jesús


Anschrift: 1a. Calle Oriente zwischen 3 Avenida Norte und 4 Avenida Sur 

Convento de Capuchinas

Mehrere Blocks vom Parque Central entfernt liegt das Kloster der Kapuzinerinnen. Es wurde wenige Jahre nach seiner Fertigstellung in den 1730er-Jahren durch das 1751er-Erdbeben zerstört, und im Anschluss daran neu errichtet.

Antigua - Convento de Capucinas

Antigua - Convento de Capucinas


Im kreisrunden „Torre de Retiro“, dem Turm der Zurückgezogenheit, befanden sich 18 kleine Klosterzellen. Die Zellen waren für die damalige Zeit fortschrittlich gestaltet. Sie besaßen eigene Toiletten, die in einem darunter entlang führenden Wasserkanal mündeten. Nach den Erdbeben des Jahres 1773, die dem Konvent schwere Schäden zufügten, wurden die Nonnen angewiesen, den Bau zu verlassen.

Antigua - Convento de Capucinas
Antigua - Convento de Capucinas
Antigua - Convento de Capucinas - der Hohe Chor
Antigua - Convento de Capucinas - das Museum

 

Immerhin sind wesentliche Teile des Gebäudes erhalten geblieben. Einige Räume werden als Museum genutzt. Das Kloster ist sehenswert.

Anschrift: 2a. Avenida Norte und 2a. Calle Oriente 
Der Eintritt kostet 5 US-Dollar.

Cerro de la Cruz

Vom Flachdach des Klosters blicken wir auf den Cerro de la Cruz, den Kreuzhügel. Dort wacht ein Betonkreuz über die Stadt. Der Hügel gewährt einen uneingeschränkten Panoramablick über die gesamte Altstadt. Wir möchten die Stadt gern von oben sehen, dazu fehlt uns leider die Zeit.

Antigua - der Cerro de la Cruz

Antigua - der Cerro de la Cruz


Während der Aufenthalt im Zentrum La Antiguas sicher ist, wird von Überfällen berichtet, die sich beim Aufstieg zum Cerro de la Cruz ereigneten. Örtliche Reiseführer empfehlen, den Hügel in einer Gruppe oder mittels Taxi zu besuchen. 

Casa Santo Domingo

Die beiden ehemaligen US-Präsidenten George Bush senior und Bill Clinton besuchten lange vor uns die wunderbare Anlage des im Jahr 1989 eröffneten Luxus-Hotels und Museums. Das Hotel bietet 130 Zimmer und Suiten. Es residiert in den Räumen des ehemaligen Santo Domingo Konvents. Vor dem 1773er-.Erdbeben zählte es zu den größten Klosteranlagen Mittelamerikas.

Antigua - Casa Santo Domingo - Eingangsbereich
Antigua - Casa Santo Domingo
Antigua - Casa Santo Domingo
Antigua - Casa Santo Domingo - Hotelbewohner mit Dauerwohnrecht

 

Der angeschlossene Museumsbereich gliedert sich in die Abteilungen Koloniales Erbe, Archäologie sowie präkolumbianische Kunst und moderne Glasarbeiten. Zeitgenössischen Künstlern wird die Möglichkeit geboten, über drei oder sechs Monate ihre Werke auszustellen. Außerdem sind diverse Silber-Exponate und eine Ausstellung guatemaltekischer Arzneimittel des 19. Jahrhunderts zu sehen.

Bemerkenswert ist ebenfalls die schöne und gepflegte Gartenanlage des Hotels.

Anschrift: 3a. Calle Oriente No. 28a

Jade-Schmuck

Guatemala ist weltweit eine der Hauptquellen für hochwertige Jade. Schon die Mayas schätzten und bearbeiteten den Schmuckstein. Für viele Tour-Teilnehmer erweist es sich als nützlich, dass der Ausgangs- und Endpunkt der Antigua-on-your-own-Tours „Jade Maya“ ist. Sie nutzen die Gelegenheit, sich im Jade-Museum und in den Verkaufsräumen des Unternehmens umzusehen. Wir merken an, dass Jade Maya nicht der einzige Anbieter von Jadeschmuck in Antigua ist.

Antigua - Jade Maya
Antigua - Jade Maya - im Hintergrund die Ruine La Concepción

 

Anschrift: Calle del Hermano Pedro 9

Einige Sehenswürdigkeiten fehlen uns

Die uns für unsere Tour zugestandenen vier Stunden Aufenthaltszeit in Antigua sind wie im Flug vergangen. Obwohl wir unterwegs nicht getrödelt haben, konnten wir aus Zeitgründen ein paar der Sehenswürdigkeiten nicht besuchen. Dazu gehören die Kirche und das Kloster des San Francisco, das Jerónimo-Kloster oder die Casa del Tejido Antiguo. Die Casa ist eine alte Fabrik mit einer umfassenden Präsentation indigener Kleidung. Beim Rundgang lernt der Besucher die Rohmaterialien und die alten Webetechniken kennen.

Wichtig zu wissen

Reisebusse legen die 80 Kilometer Wegstrecke zwischen La Antigua Guatemala und Puerto Quetzal jeweils in 1½ Stunden zurück. Die Straßen sind in gutem Zustand. Reisebusse halten auf einem Parkplatz außerhalb des Stadtzentrums. Die Reisenden werden mit kleineren Bussen in das Zentrum befördert.

 

Januar 2020

 

Marseille

San Diego

San Diego liegt am Pazifischen Ozean im Südwesten der USA nahe der Grenze zu Mexiko. Mit mehr als 1.4 Mio. Einwohnern ist San Diego die zweitgrößte Stadt des Bundesstaates Kalifornien. Das Stadtgebiet erstreckt sich auf 964 Quadratkilometer. Im Vergleich dazu ist Berlin mit 892 Quadratkilometern die flächengrößte Gemeinde Deutschlands.

San Diego Museumshafen - Bark Star of India

San Diego Museumshafen - Bark Star of India


Die Küstenlänge am Pazifik beträgt über 120 Kilometer. San Diego steht für kulturelle Vielfalt, ein ausgeglichenes mildes Klima und eine hohe Lebensqualität.

Geschichte kurz und knapp

Ein Portugiese entdeckte das von Kumeyaay-Indianern besiedelte Gebiet für die spanische Krone. Im 18. Jahrhundert wurde die erste Mission gegründet, ebenso ein Militärposten. 1797 war San Diego de Alcala die größte Mission Kaliforniens. Mit der Unabhängigkeit Mexikos im Jahr 1822 ging auch San Diego in den neuen Nationalstaat über. Nach dem mexikanisch-amerikanischen Krieg fiel San Diego 1848 an die USA und gehört seit 1850 zum Bundesstaat Kalifornien.

Wirtschaft und Verkehr

Die größte wirtschaftliche Bedeutung kommt dem Militär zu. Seit 1917, dem Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg, gibt es militärische Einrichtungen in San Diego. Nach dem Angriff auf Pearl Harbor 1941 wurde das Hauptquartier der Pazifikflotte der US-Navy nach San Diego verlegt. Die Militärbasis San Diego gehört heute zu den größten Militärbasen weltweit.

San Diego - Museumsschiff Flugzeugträger USS Midway

San Diego - Museumsschiff Flugzeugträger USS Midway


Starke Wirtschaftsfaktoren sind Tourismus und internationaler Handel, es gibt Flugzeugbau und Werften. Seit einigen Jahren ist San Diego ein bedeutendes Zentrum der Telekommunikations- und der Biotech-Industrie. Außerdem gilt San Diego als Hauptstadt der Craft-Biere. Das lokale Angebot umfasst mehr als 150 Craft-Brauereien. Die California State University San Marcos bietet Kurse an für zukünftige Brauer und Gründer von Brauereien.

Bierstadt San Diego - drink local

Bierstadt San Diego - drink local


San Diego besitzt mehrere Flughäfen, u.a. einen internationalen, und einen bedeutenden Tiefwasser-Hafen. Die Bahnstrecke des Pacific Surfliners führt von San Diego über Los Angeles und Santa Barbara bis ins 560 km nördlich gelegene San Louis Obispo. Im Nahbereich gibt es gute Stadtbahn- und Busverbindungen.

Lage und Klima

San Diego ist eine weitläufige Stadt. Nur in Downtown, dem Zentrum an der langgezogenen San Diego Bay gibt es Hochhäuser.

Downtown San Diego

Downtown San Diego


Besonders attraktiv ist die kilometerlange Küste mit Traumstränden, Buchten und Klippen.

Zum Stadtgebiet im Binnenland gehören Naturparks wie der Mission Trails Regional Park oder Torrey Pines State Reserve und Berge wie der Cowles Mountain (486 Meter) oder der Mount Soledad (251 Meter). Im Osten wird San Diego durch den Anza-Borrego-Wüstenpark begrenzt.

Das Klima ist mild und ausgeglichen. Im Jahresdurchschnitt liegen die Temperaturen bei 17,5 Grad. Es gibt viel Sonnenschein, und ein sanfter Wind vom Pazifik sorgt für angenehme Frische.

Bildung und Kultur

San Diego verfügt über mehrere Hochschulen, ein Musical Theater, ein Opernhaus und eine Philharmonie.

Die Museums-Szene ist vielfältig. Das Museum of Art ist das bedeutendste Kunstmuseum der Stadt. Allein im Balboa Park befinden sich 16 Museen, darunter das Air & Space Museum, das Automotive Museum und das National History Museum.

San Diego Old Town - das Seeley Stable Museum mit der Wells Fargo Postkutsche

San Diego Old Town - das Seeley Stable Museum mit der Wells Fargo Postkutsche


In der weitläufigen San Diego Bay liegen einige Museums-Schiffe. Hervorzuheben sind die USS Midway, die zwischen 1945 und 1992 als Flugzeugträger im Dienst war, und das Stahl-Segelboot Star of India. Sehenswert ist die Mission San Diego de Alcala, die älteste Mission der Region, die im Jahr 1769 von Franziskanern gegründet wurde.

San Diego für Kreuzfahrer

Kreuzfahrtschiffe legen am International Cruise Ship Terminal an der World Pier an.

MS Rotterdam am International Cruise Ship Terminal von San Diego

MS Rotterdam am International Cruise Ship Terminal von San Diego


Die Zufahrt in die San Diego Bay zwischen Point Loma und Coronado ist nicht besonders breit. Bei klarem Wetter kann man das Cabrillo National Monument sehen. Von der World Pier ist Downtown San Diego fußläufig zu erreichen. Der Internationale Flughafen ist nur vier Kilometer vom Kreuzfahrt-Terminal entfernt.

Puerto Quetzal Sehenswürdigkeiten

Puerto Quetzal, dem größten Hafen an der Pazifikküste Guatemalas, fehlt jeder Reiz. Trotzdem machen Kreuzfahrtschiffe ab und zu einen Zwischenstopp in Puerto Quetzal, vor allem bei Fahrten durch den Panamakanal.

Der Hafen von Puerto Quetzal, die benachbarte Stadt Puerto San José und das umgebende Flachland bieten nichts Sehenswertes. Interessante Ausflugsziele finden Besucher im schönen, bergigen Hinterland. Als nachteilig empfinden wir allerdings die Distanzen, die zu den nachstehend beschriebenen Zielen zurückzulegen sind. In Hinblick auf die zu passierenden, einsamen Regionen empfehlen wir Schiffsgästen organisierte Touren. Bewährte Ziele sind:

Puerto Quetzal - Empfangsbereich
Im Hinterland Guatemalas - Volcan de Acatenango

La Antigua Guatemala

Die 35.000 Einwohner zählende Stadt La Antigua Guatemala ist berühmt für ihre gut erhaltenen Bauten aus kolonialer Zeit. Spanische Eroberer gründeten die Stadt im frühen 16. Jahrhundert und machten sie zur Hauptstadt des Generalkapitanats Guatemala. Im Zentrum stehen noch heute viele vom spanischen Mudéjarstil beeinflusste Barockbauten sowie eine große Zahl von Kirchen- und Klosterruinen. Seit 1979 ist die Stadt UNESCO Weltkulturerbe. Unter Ein Tag in Antigua Guatemala berichten wir über einen Tagesausflug in die 80 Kilometer von Puerto Quetzal entfernte Stadt.

La Antigua Guatemala - Arco de Santa Catalina
La Antigua Guatemala - Vom Erdbeben zerstörte Kirche

Der Atitlánsee

Der im Hochland von Guatemala auf 1.560 m Höhe gelegene Atitlánsee (Lago de Atitlán) zählt ebenfalls zu den von Schiffsgästen bevorzugten Ausflugszielen. Schon der deutsche Forschungsreisende Alexander von Humboldt lobte ihn wegen seiner einmalig schönen Lage vor drei Vulkanbergen. Der französischen Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry verewigte den See in seiner Erzählung „Der kleine Prinz“. Touren an den See werden als Scenictour mit dem Bus und als Helikoptertour angeboten. Die Busfahrt führt hin und zurück jeweils über 140 Kilometer. Für eine Strecke ist mit gut 2½ Stunden Fahrzeit zu rechnen.

Lago de Atitlán

Lago de Atitlán


Besucher sollten Folgendes wissen: Infolge einer über Jahrzehnte andauernden Verschmutzung des Sees mit Abwässern leidet das ehemals klare Gewässer seit vielen Jahren unter einer Algenpest. Im See schwimmender Plastikmüll stellt ein weiteres Problem dar. Diese Probleme sind von Menschen gemacht; an der Schönheit der Landschaft und den umliegenden pittoresken Orten ändern sie nichts.

Die antiken Maya-Orte Tikal und Yaxha

Der Besuch der im Norden des Landes gelegenen antiken Maya-Orte Tikal oder Yaxha ist kein Ausflug für Normalverdiener. Die Maya-Stätten liegen im tropischen Regenwald, weit entfernt vom Hafen Puerto Quetzal. Für diese Exkursionen bieten sich aus Zeitgründen ausschließlich Flugzeuge an. Die von Puerto San José aus startenden Flüge sind dementsprechend teuer. Geboten wird den Besuchern die Pyramide des Großen Jaguar, der Zentralplatz, der Palast der Masken und der Tempel IV, der größte aller präkolumbianischen Komplexe in der westlichen Hemisphäre.

Maya-Tempel

Maya-Tempel


Die Filadelfia Kaffeeplantage

Die seit 1870 La Antigua Guatemala existierende Filadelfia Kaffeeplantage der R. Dalton Coffee Company ist nicht allein eine Kaffeeplantage; sie ist Hotel und Ressort sowie Tour-Veranstalter. Von der Kaffeeverkostung über Mountainbiking, bis hin zu zwei Zip Line Canopy Tours wird den Gästen allerlei geboten.

Kaffeeplantage

Kaffeeplantage


Update Januar 2020

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