Royal Caribbean entwickelt neues Destinationskonzept auf Antigua

Royal Caribbean entwickelt neues Destinationskonzept auf Antigua


04.11.2019 - Der zum Commonwealth of Nations gehörende Inselstaat Antigua und Barbuda und Royal Caribbean sind sich handelseinig. Royal Caribbean eröffnet auf Antigua im Jahr 2021 den ersten Beach Club der The Royal Beach Club Collection. Der Inselstaat lebt vor allem vom Tourismus. Von diesem Kuchen möchte sich Royal Caribbean, der weltweit zweitgrößte Kreuzfahrt-Konzern, ein Stück abschneiden.

 

Eine zwischen Royal Caribbean International und der Regierung von Antigua und Barbuda unterzeichnete Absichtserklärung über ein Destinationsprojekt in Antigua sorgt für Aufsehen. In der Nähe von Fort James/Antigua wird im Jahr 2021 Royal Caribbeans erster Beach Club eröffnet.

Die zu den Kleinen Antillen gehörende Karibikinsel Antigua misst 281 Quadratkilometer Fläche. Sie ist rund und zeichnet sich durch eine Küstenlänge von 87 Kilometern aus. Das Markenzeichen der Insel sind ihre 365 Stände. Sehenswerte Inselziele sind ferner der englische Kriegshafen Nelson’s Dockyard, die Zuckerrohrplantage Betty’s Hope oder das Naturdenkmal Devil’s Bridge im Osten Antiguas.

Antigua - Jolly Beach

Antigua - Jolly Beach


Gäste von Kreuzfahrtschiffen verlassen bislang unkontrolliert und ungeordnet die Kreuzfahrtmole, suchen sich ein Sammeltaxi und lassen sich zu einem der nahe gelegenen Strände fahren. Dort genießen sie den herrlichen Strand, das warme Meerwasser, Snacks und Drinks einer oder mehrerer Strandbars und fühlen sich wie im Paradies.

Badebucht auf Antigua
Badebucht auf Antigua


Diese Eigenregie gefällt den Machern von Royal Caribbean offenbar nicht. Den Gästen wird auf Antigua zukünftig ein einzigartiger, abgestimmter Strandurlaub geboten. Dazu zählen Barbecue, eine Poolbar, Live-Musik sowie Wassersport- und Familienaktivitäten. Die Passagiere werden ihren Destinationstag auf Antigua vorzugsweise in Royal Caribbeans geschlossenem Ressort verbringen.

Der Tourismusminister des Inselstaates zählt schon die Royal Caribbean-Dollar. Wenn alles gutgeht, bietet das Projekt dem Staat in den nächsten 30 Jahren 80 Millionen US-Dollar direkte und eine Milliarde US-Dollar indirekte Einnahmen. Über Royal Caribbeans Einnahmen herrscht Schweigen. Sogar Arbeitsplätze werden geschaffen! Derartige, exklusive Ressorts gibt es bereits genug: Half Moon Cay/Bahamas und Amber Cove/Dominikanische Republik sind gute Beispiele, wie sich Gäste von Kreuzfahrtschiffen von der Umgebung abkapseln lassen.