Autor: Karl W. P. Beyer

18.05.2014 – Eines der Erfolgsrezepte der Unternehmenskommunikation lautet „Tue Gutes – und rede darüber“. Diesen Leitgedanken beherrschen AIDA Cruises perfekt. Vor wenigen Tagen veröffentlichte das Rostocker Unternehmen den aktuellen Nachhaltigkeitsbericht „AIDA cares 2014“.

Dem entsprechend der Richtlinie der „Global Reporting Initiative (GRI)“ aufgestellten Nachhaltigkeitsbericht darf der geneigte Leser entnehmen, dass AIDA Kreuzfahrten 2013 ein Investitionsprogramm in modernste Umwelttechnologie in Höhe von 100 Millionen Euro verabschiedet haben. Im Mittelpunkt steht dabei die Installation eines umfassenden Systems zur Abgasnachbehandlung auf den beiden 2015 und 2016 zu übernehmenden AIDA-Neubauten sowie die Nachrüstung der existenten Flottenmitglieder. Wie wiederholt vom Unternehmen vorgetragen, werden durch den Technikeinsatz die Emissionen von Rußpartikeln, Stickoxiden und Schwefeloxiden um 90 bis 99 Prozent gemindert. Kohlenmonoxid und unverbrannte Kohlenwasserstoffe werden gefiltert.

AIDAsol in Lissabon

Weitere die Umweltbilanz verbessernde Maßnahmen sind während der Hafenliegezeiten der Übergang zur Landversorgung mit Strom. Bislang ist die AIDAsol als erstes Flottenmitglied auf eine nahezu emissionsfrei Energieversorgung mit Landstrom eingerichtet. Eine solche Einrichtung wird im Sommer 2014 erstmals in Hamburg zum Einsatz kommen. – Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Treibstoffverbrauch der Schiffe pro Tag und Gast um fünf Prozent abgesenkt werden. Der Frischwasserverbrauch sank im Vergleichszeitraum um acht Prozent. An Land nutzt das Unternehmen ausschließlich Ökostrom.