Costa Allegra – Feuer an Bord


27.02.2012

Der Albtraum jedes Kapitäns und jedes Schiffsoffiziers ist heute an Bord der Costa Allegra wahr geworden. 200 Nautische Meilen vor der Gruppe der Seychellen fing ein Generator Feuer. Das Feuer wurde nach vorliegenden Pressemeldungen gelöscht, bevor es sich ausbreiten konnte. Allerdings sind die Maschinen ausgefallen. Das Schiff treibt nahe Alphonse Island. Die Behörden der Seychellen wurden von der Schiffsführung informiert. Frachtschiffe, die sich in der Nähe befinden, wurden über SOS alarmiert. Die Behörden der Seychellen haben ein Motorschiff, ein Flugzeug und zwei Schlepper zur Position des Schiffes beordert.

Die 636 Passagiere und die 413 Besatzungsmitglieder sollen in Sicherheit sein.

costa allegra
Costa Allegra © Costa Crociere

Das Schiff war auf dem Weg von Madagaskar zu den Seychellen. Es sollte dort am Dienstag eintreffen. Die im Jahr 1969 gebaute Costa Allegra war ursprünglich als Container Frachter konzipiert. Nach einem Umbau ist das mit 28.430 BRZ vermessene Schiff als Kreuzfahrt-Schiff für die Costa Kreuzfahrten im Einsatz. Es heißt, dieses Schiff sei das älteste innerhalb der Carnival-Flotte.

Passagierliste Costa Allegra

Nationalität          

Anzahl der Gäste

Italien

135

Frankreich

127

Österreich

97

Schweiz

90

Deutschland

38

England

31

Mauritius

15

Russland

15

Spanien

15

Kanada

13

Belgien

13

Slowenien

12

USA

8

Kroatien

6

Tschechien

4

Lettland

3

Portugal  

2

Polen

2

Rumänien

2

Brasilien

2

Ungarn

2

Luxemburg

1

Algerien

1

Uruguay

1

Irland

1

   

Summe

636

Quelle: Costa Crociere

 

Mitteilungen der Reederei Costa Crociere zur Costa Allegra

Donnerstag, 01.März 2012 18:00 Uhr
Costa Crociere gibt bekannt, dass die „Costa Allegra“, nachdem sie im Dock von Port Victoria, Mahé, um 12 Uhr Ortszeit angelegt hat, erfolgreich und binnen zwei Stunden alle Gäste und Crewmitglieder ausschiffen konnte. Gäste und Crew befinden sich in guter gesundheitlicher Verfassung, es sind keine kritischen Vorkommnisse festzustellen. Die Gäste haben das Schiff mit Hilfe der Crew und des „Costa Care Teams“ verlassen, unterstützt von den lokalen Behörden.
Mehr als 70 Prozent der insgesamt 627 Gäste haben das Angebot von Costa Crociere angenommen, für ihren Urlaub auf den Seychellen zu bleiben. Diese Gäste haben bereits ihre Hotels bezogen, wo sie auf den Inseln Praslin, La Digue, Silhouette und Cerfs ein- bis zweiwöchige Ferien verbringen werden, deren Kosten das Unternehmen trägt. Costa Crociere wird ferner deren Rückflüge nach dem Urlaubsaufenthalt organisieren. 
Die restlichen 30 Prozent der Gäste, die sich entschlossen haben nach Hause zu reisen, wurden zuerst auf der Insel in Hotels untergebracht. Sie verlassen die Insel am Abend mit von Costa Crociere organisierten Flügen vom Seychelles International Airport nach Paris, Mailand über Rom sowie nach Zürich über Wien. Die Ankunft der Flüge ist für den Morgen des 2. März geplant.  
Das Unternehmen bedauert ausdrücklich jegliche Unannehmlichkeiten, die den Gästen entstanden sind, freut sich aber auch darüber, dass alle wohlauf sind. Zudem bietet Costa den Gästen folgendes Entschädigungspaket an:

·         Erstattung der Kosten für die Kreuzfahrt sowie für An- und Abreise in vollem Umfang
·         Erstattung aller Ausgaben an Bord während der Kreuzfahrt
·         Eine Entschädigung in der Höhe des für die Kreuzfahrt sowie für An- und Abreise bezahlten Preises
·         Für Gäste, die sich gegen eine Fortsetzung ihres Urlaubes auf den Seychellen auf Kosten der Reederei entschieden haben, ein Gutschein über die Summe, die sie für die abgebrochene Kreuzfahrt ausgegeben haben. Dieser Gutschein kann für eine kostenlose Kreuzfahrt auf jedem beliebigen Costa Kreuzfahrtschiff in den kommenden 24 Monaten eingesetzt werden.

Costa Crociere möchte sich außerdem auf herzlichste bedanken bei Nicolò Alba, dem Kapitän der „Costa Allegra“, allen Besatzungsmitgliedern, den Gästen an Bord, dem Kapitän und der Mannschaft des französischen Tiefsee-Fischtrawlers „Trevignon“, allen weiteren Unterstützungseinheiten zu Wasser und in der Luft, dem Generalkommando der Italienischen Hafenbehörde, den Behörden vor Ort auf den Seychellen und auf Réunion, dem Italienischen Konsulat und der Italienischen Botschaft sowie allen weiteren internationalen, diplomatischen Vertretungen.

Donnerstag, 01.März 2012 09:00 Uhr
Die Costa Allegra hat im Hafen Victoria, Mahé angedockt. Die Ausschiffung der Gäste hat begonnen.

Mittwoch, 29. Februar 2012 19:00 Uhr
Gemäß dem letzten der regelmäßigen Kontakte, die das Unternehmen mit dem Schiff via Satellitenverbindung hat, informiert Costa Crociere darüber, dass die Situation an Bord ruhig ist. Das Wetter ist gut und derzeit gibt es keine besonderen Neuigkeiten zu berichten. Die Ankunftszeit des Schiffs in Mahé am 1. März kann, in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit und den Wetterbedingungen, nicht ganz genau festgelegt werden. Derzeit wird die Ankunft für 9 Uhr am Morgen (lokale Zeit) erwartet. Das Unternehmen informiert nach jedem Kontakt mit dem Schiff kontinuierlich die beteiligten Behörden.
An Bord werden die Gäste mit Soft Drinks und kalten Speisen wie Früchten, Aufschnitt und Käse versorgt. Zu Hygienezwecken steht allen Gästen auch Mineralwasser in ausreichender Menge zur Verfügung. Frisches Brot wird durch einen vom Unternehmen eingerichteten Helikopter-Service geliefert.
Innerhalb der nächsten Stunden wird das Costa „Care Team“ das Schiff erreichen und sich an Bord um die Rückreise aller Gäste kümmern. Zeitgleich bereiten Mitarbeiter des „Care Teams“ auf der Insel Mahé die Ankunft der Gäste vor und organisieren, den individuellen Bedürfnissen entsprechend, deren Heimflüge. Über 600 Sitzplätze in Flugzeugen wurden daher bereits reserviert, zudem wurden vorsorglich mehr als 400 Hotelzimmer reserviert.

Mittwoch, 29. Februar 2012 05:30 Uhr
Costa Crociere informiert, dass die Mitarbeiter des “Care Teams” die Costa Allegra erreicht haben und bereits mit den Gästen an Bord gesprochen haben bezüglich ihres mentalen und gesundheitlichen Zustandes sowie ihrer Wünsche hinsichtlich der Ausschiffung und Heimreise.
Bislang haben sich von insgesamt 627 Gästen 376 Gäste dazu entschieden, das Angebot von Costa anzunehmen und ihren Urlaub auf den Seychellen fortzusetzen. Diese Gäste werden auf Kosten von Costa Crociere in hochwertigen Hotelanlagen auf den folgenden Inseln untergebracht: Praslin, La Digue, Silhouette und Cerfs. Costa Crociere organisiert auch die Heimflüge dieser Gäste. Die restlichen 251 Gäste haben sich dazu entschieden, nach Hause zu fliegen. Die von Costa Crociere organisierten Heimflüge starten in Mahé am Donnerstag, 1. März am Abend.

Dienstag, 28. Februar 2012 19:00 Uhr
Heute Mittag gegen 12:30 Uhr (MEZ) (15:30 Uhr Ortszeit) haben sowohl zwei Schlepper als auch ein zweiter Hochsee-Fischtrawler die Costa Allegra erreicht. Die Costa Allegra wird weiterhin vom Hochsee-Fischtrawler „Trévignon“, der unter französischer Flagge fährt, abgeschleppt und behält eine Geschwindigkeit von 6 Knoten bei. Diese Geschwindigkeit und stabile Wetterbedingungen vorausgesetzt wird die Ankunft der Costa Allegra in Mahé für den frühen Morgen des 1. März prognostiziert.
Für morgen wird ein Helikopter erwartet, der etwa 400 Taschenlampen und frisches Brot zur Costa Allegra bringt. Während Lebensmittel und andere wichtige Dinge des täglichen Bedarfs an Bord vorhanden sind, ist es nicht möglich zu kochen.
Unter anderem dank eines kleinen Generators auf einem Marineschiff, das derzeit vor Ort unterstützt, unternimmt die Crew alles, um die Situation an Bord angenehmer zu gestalten und grundlegende Services an Bord wieder  herzustellen. Die Fahrgeschwindigkeit des Schiffes sorgt für eine leichte Brise, die die Situation angesichts des feucht-warmen Klimas etwas angenehmer macht.
Zwischenzeitlich ist am heutigen frühen Nachmittag das „Care Team” von Costa Crociere in Mahé angekommen: eine Gruppe von 14 Mitarbeitern, bestehend aus Führungskräften, qualifizierten Managern sowie spezialisierten Technikern, die das Schiff, die Passagiere und die Schiffscrew bei der Ankunft in Mahé unterstützen werden.
Die „Care Team“-Mitglieder trafen sich umgehend mit lokalen Behördenvertretern und den für die Rettungskoordination Verantwortlichen, um die operativen Details der Ankunft der Passagiere auf der Insel zu besprechen sowie die Unterkunft in lokalen Hotels und eine effiziente Organisation der Heimreise zu organisieren.
Acht Mitglieder des „Care Teams“ werden dank der Hilfe eines lokalen Marineschiffes morgen früh an Bord der Costa Allegra gehen, um einerseits die Gäste zu treffen und mit ihnen die alle erforderlichen Schritte zu besprechen, und um andererseits die Schiffscrew bei detaillierteren technischen Inspektionen zu unterstützen. Das „Care Team“ wird von zwei Beamten der Einwanderungsbehörde der Seychellen begleitet, um eine zügige Abwicklung der Reiseformalitäten zu gewährleisten.

Dienstag, 28. Februar 2012 13:00 Uhr
Costa Crociere informiert, dass in Anbetracht der intensiven und sorgfältigen Überprüfungen, die mit Unterstützung lokaler maritimer Experten durchgeführt wurden, die Ausschiffung auf der Insel Desroches im Hinblick auf die Sicherheit unserer Gäste an Bord nicht durchgeführt werden kann. Stattdessen wurde entschieden, dass das Schiff nach Maheé (Seychellen) geschleppt wird.
Bei einer Ausschiffung auf der Insel Desroches könnten die erforderlichen und adäquaten Sicherheitsbedingungen für ein Festmachen des Schiffes und das Aussteigen der Passagiere nicht sichergestellt werden. Zudem ist die Kapazität für die Versorgung und Unterbringung in Hotels auf der Insel nicht ausreichend; somit wäre ein umgehender Transfer der Gäste von der Insel Desroches nach Mahé durch Fähren nach dem Verlassen des Schiffes mittels Tenderbooten erforderlich. Daher wird das Schiff, auch unterstützt von zwei Schleppern, die das Schiff in Kürze erreichen werden und die die Geschwindigkeit der Überführung erhöhen können, nach Mahé geschleppt.
Die Ankunft in Mahé wird voraussichtlich im Laufe des Morgens am Donnerstag, 1. März 2012 erfolgen, nur wenige Stunden nach der angedachten Ankunft der Gäste mit Fähren von der Insel Desroches. Helikopter werden in der Zwischenzeit die kontinuierliche Versorgung der Gäste mit u.a. frischen Lebensmitteln und Taschenlampen sicherstellen, um die Unannehmlichkeiten für die Gäste an Bord zu mildern. Costa Crociere arbeitet mit allen verantwortlichen Behörden an der Koordinierung dieses Notfalls, um die bestmögliche Unterstützung der Gäste sicherzustellen, um die Unannehmlichkeiten auf das Kürzestmögliche zu beschränken und um den nächsten Hafen zu erreichen. Das Unternehmen möchte sich ausdrücklich für die Unannehmlichkeiten entschuldigen: Es ist die oberste Priorität, diese Situation so schnell wie möglich zu beenden.

Dienstag, 28. Februar 2012 09:30 Uhr
Das Brandrisiko gilt gemeinhin als eine der größten Gefahren an Bord eines Schiffs. Aus diesem Grund werden besondere Präventivmaßnahmen, Mitarbeiterschulungen und Pläne für einen aktiven Brandschutz umgesetzt.
Von der Planung und Konstruktion bis hin zum eigentlichen Bau eines Schiffes kommen Kriterien und Materialien zur Anwendung, die ein Maximum an Sicherheit und Zuverlässigkeit im Hinblick auf den Brandschutz gewährleisten.
In Übereinstimmung mit verschiedenen internationalen Richtlinien und den unternehmensinternen Verfahren werden alle Brandschutzsysteme und -ausrüstungen regelmäßigen Tests, Prüfungen und Inspektionen unterzogen. 
Die Schiffsstruktur ist für den Fall eines Brandes derart ausgelegt, dass das Feuer isoliert, damit kontrollierbar und weniger gefährlich wird. Zu diesem Zweck ist das Schiff vertikal in verschiedene Sektionen unterteilt, die mittels extrem dicker Metallwände, den so genannten Schotts, voneinander getrennt sind. Die Schotts sind mit speziellen Brandschutztüren aus demselben Material wie die Schotts ausgestattet und dienen nach erfolgter Schließung – manuell oder automatisch von der Kommandobrücke aus – zur Eindämmung der Feuerausbreitung.
Alle Leitungen und Rohre für die Be- und Entlüftungseinrichtungen sowie Klimaanlagen sind mit speziellen Brandschutzklappen ausgestattet, die bei hohen Temperaturen automatisch schließen, um den Luftstrom zu unterbrechen und damit das Feuer nicht weiter zu nähren.
Sämtliche Schiffsbereiche einschließlich der Unterkünfte für Besatzung und Passagiere sind mit Feuerdetektoren ausgestattet, die Rauch oder hohe Temperaturen automatisch erkennen und an die Kommandobrücke melden. Darüber hinaus kann jede an Bord befindliche Person den Ausbruch eines Feuers über einen der zahlreichen Brandmelder signalisieren, die sich im gesamten Schiff verteilt befinden.
Im Falle hoher Temperaturen werden Tausende in den Decken installierte Sprinklerköpfe (Löschdüsen) automatisch aktiviert.
Einige besonders gefährdete Bereiche sind mit festinstallierten Feuerlöschsystemen ausgerüstet (z.B. Kohlendioxid für die Maschinenräume, Dampf für die Dunstabzüge in der Bordküche, Wassernebel für die Fritteusen usw.).
In allen Innen- und Außenbereichen des Schiffs gibt es zudem Hunderte tragbare Feuerlöscher in verschiedenen Ausführungen (für unterschiedliche Brandarten) sowie feste Löschstationen, an denen Löschschläuche mit Anschluss an ein Druckwassersystem zur Verfügung stehen.
Die ordnungsgemäße Funktion der gesamten Brandschutzausrüstung wird durch regelmäßige Wartung und Tests sichergestellt, die gemäß einem genauen Zeitplan in festgelegten Intervallen durchgeführt werden.
Aus hochqualifizierten und geschulten Experten bestehende Löschmannschaften sind stets an Bord und nehmen an regelmäßigen Löschübungen teil. Darüber hinaus werden für alle Mitglieder der Besatzung praktische Übungen und theoretische Schulungen durchgeführt, bei denen die Crew im Verhalten bei Feuer oder Rauch, in der Verwendung der Löschausrüstung und in der Einhaltung der obligatorischen Verfahren geschult wird.
Dank dieser Maßnahmen war es möglich, das Feuer im Maschinenraum der Costa Allegra schnell unter Kontrolle zu bringen und zu löschen.

Dienstag, 28. Februar 2012 08:30 Uhr'
Ein Helikopter, der heute morgen in in Mahé gestartet ist, versorgt nun das Schiff mit Lebensmitteln und Kommunikationsgeräten (Satellitentelefone und VHF Radios). Das Wetter ist gut. Die Gäste wurden gebeten, ihr Gepäck für das Ausschiffen vorzubereiten. Das Schiff soll morgen früh die Insel Desroches erreichen.

Dienstag, 28. Februar 2012 07:30 Uhr
Seit heute Nacht wird die Costa Allegra vom französischen Hochsee-Fischerboot TREVIGNON abgeschleppt. Die Schiffe nehmen Kurs auf die Insel Desroches.
Die Passagiere an Bord werden kontinuierlich vom Kapitän und der gesamten Crew an Bord informiert und unterstützt. Heute Morgen wurde ein Frühstück serviert.

Dienstag, 28. Februar 2012 00:00 Uhr
Das Hochsee-Fischerboot hat die Costa Allegra erreicht und die beiden Kapitäne stehen miteinander in Funkkontakt. Mit Tagesanbruch werden wir wissen, welche Unterstützung das Hochsee-Fischerboot leisten wird.

Montag, 27. Februar 2012 - 23:00 Uhr
Mit Stand 22:00 Uhr heute Abend hat Costa Crociere Angehörige aller 627 Passagiere über die Notfallkontaktdaten kontaktiert. Angehörige von 402 der 627 Passagiere wurden erreicht (ausgenommen die 9 italienischen Marinesoldaten, die sich aus Sicherheitsgründen an Bord befinden).
Alle Familien der Crewmitglieder wurden durch das Unternehmen selbst oder durch die Personalagentur kontaktiert. 

Montag, 27. Februar 2012 - 22:00 Uhr
Bei dem Schiff, das voraussichtlich in den nächsten Stunden die Costa Allegra als erstes erreichen wird, handelt es sich um einen Hochsee-Fischtrawler, der unter französischer Flagge fährt und 90 Meter lang ist. Ein weiteres Schiff ähnlicher Größe ist derzeit ebenso auf dem Weg zur Costa Allegra wie zwei Handelsschiffe und zwei Schlepper, die für morgen Nachmittag erwartet werden. Wenn das erste Schiff die Costa Allegra erreicht, wird sein Kapitän in Abhängigkeit von den Wetterbedingungen und der Kondition des Schiffes entscheiden, wie die Costa Allegra am besten unterstützt werden kann. Derzeit ist die Costa Allegra stabil und die Lage ist sicher.
Costa Kreuzfahrten bleibt mit den Familien der Gäste über die Notfall-Kontaktnummern in Kontakt. Die Reederei steht außerdem über die Personalagenturenmit den Angehörigen der Crewmitglieder, die größtenteils aus Italien und Osteuropa stammen, in Kontakt.
Die Costa Allegrawird unter Einhaltung aller Zertifikate, die gemäß nationaler und internationaler Vorschriften erforderlich sind, geführt. Zudem wurde das Schiff im Oktober 2011 der regelmäßig stattfindenden Wartung im Trockendock unterzogen. 

Montag, 27. Februar 2012 - 18:30 Uhr

Notfallnummer: +49 40 570 12 13 14


Montag, 27. Februar 2012 - 16:00 Uhr

Costa Crociere wurde heute um 10.39 Uhr MEZ darüber informiert, dass an Bord der „Costa Allegra“ im Generatorenraum im hinteren Schiffsteil ein Feuer ausgebrochen war.

Umgehend wurden das Feuerlöschsystem an Bord aktiviert und alle notwendigen Maßnahmen zur Feuerbekämpfung eingeleitet. Feuerlöschtrupps löschten den Brand.

Das Feuer breitete sich nicht auf weitere Bereiche des Schiffs aus.

Es gab keine Verletzten oder Opfer.

Als Vorsichtsmaßnahme wurde an Bord sofort allgemeiner Alarm ausgelöst. Daraufhin versammelten sich alle Passagiere sowie alle Crewmitglieder, die sich nicht um die Bekämpfung des Feuers kümmerten, mit ihrer entsprechenden Notfallausrüstung an den Rettungsstationen.

Das Schiff befindet sich derzeit rund 200 Meilen südwestlich der Seychellen und rund 20 Meilen vom Alphonse Atolls entfernt.

Derzeit laufen die Untersuchungen zum Zustand des Maschinenraums. Ziel ist es, die Maschinen wieder zum Laufen zu bringen und die volle Funktionstüchtigkeit des Schiffs wiederherzustellen.

Gemäß den Vorschriften wurden alle betreffenden Behörden informiert, darunter auch das Maritime Rettungskontrollzentrum in Rom, die alle die Situation verfolgen und sich für eine etwaige Unterstützung bereithalten.

Costa Crociere und die zuständigen Behörden leisten dem Schiff die notwendige Unterstützung. Derzeit befinden sich Schlepper und weitere Boote auf dem Weg zur „Costa Allegra“.

An Bord der „Costa Allegra“ befinden sich 636 Passagiere verschiedener Nationalitäten sowie 413 Besatzungsmitglieder.

Das Schiff war, nachdem es am 25. Februar Diego Suarez verlassen hatte, auf dem Weg nach Mahé auf den Seychellen, wo es für morgen (28. Februar) im Hafen von Victoria erwartet war.

Die „Costa Allegra“ wurde 1992 auf der Werft Mariotti in Genua gebaut. Sie ist 28.597 Tonnen groß, 188 Meter lang und besitzt acht Passagierdecks mit 399 Kabinen. Die maximale Kapazität des Schiffs beläuft sich auf 1.400 Personen einschließlich Crew.