Costa Concordia in senkrechter Position


17.09.2013 – Die Medien berichten, dass die im Januar 2012 vor der italienischen Insel Giglio gekenterte Costa Concordia in einer knapp eintägigen am 16. September begonnenen Operation erfolgreich in die senkrechte Position gebracht wurde. Mit Zugvorrichtungen wurde das Schiff aufgerichtet und auf sechs unter dem Schiff errichteten Plattformen abgeladen.

Es bestand die Gefahr, dass das gigantische Wrack bei der riskanten Bergungsaktion auseinanderbrechen würde. Dieses ist nicht geschehn. Nun muss der Schiffskörper für die nächsten Monate gesichert werden. Auf der bislang im Wasser liegenden Schiffsseite werden Schwimmkörper angebracht. Zuvor war dies an der frei zugänglichen Seite geschehen. Im Frühjahr 2014 soll die Costa Concordia in einen Hafen verbracht und verschrottet werden. Die Kosten der Bergungsmaßnahmen werden auf mehr als 600 Millionen Euro geschätzt. So viel kostet in etwa ein neues Schiff von der Größe der Costa Concordia.

Zum Zeitpunkt des Unglücks waren mehr als 4.000 Passagiere und Besatzungen an Bord. Zweiunddreißig Menschen verloren ihr Leben. Zwei Personen sind noch immer vermisst. Der Kapitän des Schiffs steht wegen fahrlässiger Tötung und unseemännischen Verhaltens vor Gericht.