Autor: Karl W. P. Beyer

02.10.2012 – Eine Sammelklage die annähernd 1.000 italienische Fischer und Tourismusfirmen gegen Carnival Cruise Line, Konzernmutter von Costa Crociere S.p.A., vor einem Gericht in Miami angestrengt hatten, ist vom zuständigen Richter abgewiesen worden. Ein Verfahren in den USA sei nicht angebracht. Die Interessen der beinahe ausschließlich italienischen Kläger gehörten vor ein italienisches Gericht.

Unklar ist dagegen, wie die US-Justiz mit den Klagen betroffener Passagiere umgehen wird. Es liegt offenbar in Carnivals Interesse, die Verfahren vor italienischen Gerichten verhandelt zu sehen.

Klar ist mittlerweile, dass eine von einem italienischen Gericht eingesetzte Untersuchungskommission die Schuld dem Kapitän, der Crew und der Reederei zugeordnet hat. Dem hat Costa widersprochen.