Autor: Karl W. P. Beyer

26.11.2014 – Am 7. November 2014 wurde die 306 Meter lange Costa Diadema, das neue Flaggschiff der Costa-Flotte, getauft. In diesem Zusammenhang hat die Reederei Costa Crociere ihre neugegründete Stiftung, die Costa Crociere Foundation, der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Stiftung hat das Ziel, die sozialen und ökologischen Bedingungen in jenen Bereichen zu verbessern, in denen das Unternehmen tätig ist.

Costa Diadema
Costa Diadema©Costa Crociere S.p.A.

Dem Vernehmen nach zeigt das Unternehmen seit langen Jahren soziales und ökologisches Engagement bezüglich der Unterstützung von Kommunen. Aufgabe der Stiftung ist es, Synergien zu finden und Maßnahmen besser zu koordinieren. Dazu erklärte der CEO des Unternehmens, Michael Thamm, „als starkes Unternehmen haben wir die Pflicht und die Möglichkeit, den Schutz der Meere und italienischen Gemeinschaften zu unterstützen“. Die Stiftung verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Dabei werden ihre Interessenvertreter, Mitarbeiter, Geschäftspartner und Gäste einbezogen.

Costa Deliziosa in Amsterdam

Vorrangiges Ziel der Stiftung wird es sein, sich langjähriger und anhaltender Initiativen anzunehmen, die bereits in der Vergangenheit von Costa Kreuzfahrten unterstützt wurden. Ebenso sind neue Projekte zu finanzieren. Geleitet wird die Stiftung von einem aus achten Direktoren bestehenden Verwaltungsrat. Gemeinsam mit einigen Mitarbeitern des Unternehmens werden Projekte ausgewählt. Die Arbeit der Stiftung beginnt am Firmensitz Genua. Eines der Pilotprojekte gilt den Obdachlosen der Stadt. Diese Bevölkerungsgruppe nimmt infolge des wirtschaftlichen Abschwungs in Italien drastisch zu.

 Costa neoRomantica in Civitavecchia/Italien

Die Stiftung will für ihre Arbeit gegebene Synergien nutzen, die sich zum Beispiel aus der Geschäftstätigkeit von Costa Kreuzfahrten ergeben. So sei davon auszugehen, dass für die Begünstigten anzuschaffende Waren aufgrund der Einkaufsmacht des Unternehmens zu niedrigeren Preisen erworben werden können. Genutzt werden sollen die guten Beziehungen zu den Medien, um über diese Kanäle die Botschaft über bestehende soziale und ökologische Probleme zu verbreiten. Es sei ebenfalls daran gedacht, Schiffsgäste in die Spendenaktionen einzubeziehen.

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