Autor: Karl W. P. Beyer

18.11.2013 – Die Besatzungen der Kreuzfahrtschiffe entstammen vielen Nationen. Filipinos sind an Bord der Schiffe nicht wegzudenken. Allein Royal Caribbean Cruises Ltd. beschäftigt zum Beispiel mehr als 12.800 Mitarbeiter philippinischer Herkunft an Bord der Schiffe ihrer sechs Konzernmarken (inkl. TUI-Cruises).

Es ist nur allzu verständlich, dass die philippinischen Crewmitglieder nach dem verheerenden Taifun in ihrem Heimatland in größter Sorge um ihre Familien sind. Einzelne Kreuzfahrt-Unternehmen unterstützen deshalb ihre Mitarbeiter aktiv bei der Kontaktaufnahme zu den Verwandten. Zudem werden namhafte Geldbeträge als Hilfe bereitgestellt.

AIDA Cruises teilt mit, dass die Reederei und die Muttergesellschaft Costa 100.000 US-Dollar als erste Soforthilfe für betroffene Crewmitglieder und ihre Angehörigen zur Verfügung stellen. AIDA Cruises wird auch Spendenaktionen an Bord aller AIDA-Schiffe zugunsten der SOS-Kinderdörfer auf den Philippinen durchführen.

An Bord der Costa-Schiffe und der Schiffe von Iberocruceros spenden Mitarbeiter für ihre philippinischen Kollegen. Die Hoteldirektoren und die Costa Campus Trainer aller Schiffe ermöglichen es den betroffenen Besatzungsmitgliedern, im Rahmen kostenloser Telefonate und kostenloser Internetzugänge Verbindung zu den Familien aufzunehmen.

Auch die Royal-Caribbean-Gruppe hilft den Besatzungsmitgliedern bei deren Bemühen, die Familien zu erreichen. Getreu amerikanischer Tradition wurde eine Spendeninitiative unter den Mitarbeitern gestartet. Die Reederei wird jede Spende verdoppeln. Sie ist überzeugt, auf diese Weise eine Million US-Dollar an Spendengeldern generieren zu können. Außerdem wurde die lokale Personalagentur Philippine Transmarine Carriers Inc. aufgefordert, die Auswirkungen des Taifuns auf die Crewmitglieder und ihre Familien zu bewerten. Crewmitglieder erhalten Hilfestellung bei der Kontaktaufnahme zur Familie. Zusätzlich wurde die Organisation World Vision gebeten, Unterstützung für die Opfer zu leisten.