Autor: Karl W. P. Beyer

29.06.2013 – Heute wurde in Venedig Le Soléal, der jüngste Spross der Compagnie du Ponant getauft. Das Schiff ist 142 m lang und 18 m breit. Vermessen ist es mit nahezu 11.000 Tonnen. Gebaut wurde es bei Fincantieri in Italien. Es ist ein Schwesterschiff der Le Boreal und der L’Austral. Die Reederei verspricht auf sechs Gästedecks ein ambitioniertes 5-Sterne-Niveau. Suchen Sie im Wörterbuch nicht nach der Entsprechung des Schiffsnamens. Er ist ein Kunstwort, das an die Sonne erinnern soll.

Für maximal 264 Passagiere stehen 132 Suiten und Kabinen zur Verfügung. Es handelt sich allesamt um Außenkabinen, von denen 95 Prozent über einen Balkon verfügen sollen. Um das Wohl der Gäste kümmern sich 138 Besatzungsmitglieder. Gespeist wird in zwei Restaurants. Das Hauptrestaurant bietet 268 Plätze. Das Grillrestaurant hat 130 Innen- und 80 Außenplätze. Drei Lounges und Bars verwöhnen die Gäste. Selbst ein Theater fehlt nicht. Während die Schwesterschiffe mit warmen Farben (braun, sand, zimt und rot) daherkommen, dominieren auf Le Soléal Chrom, Holz sowie graue und weiße Farbtöne.

Die Jungfernfahrt führt am 1. Juli für sechs Nächte von Venedig nach Barcelona. In ihrer ersten Saison wird Le Soléal arktische Regionen bereisen. Das Schiff erhielt das internationale Cleanship Label zugesprochen. Es verfügt über eine spezielle Abwasserbehandlung und verbraucht weniger Treibstoff als vergleichbare Schiffe. Damit fallen auch weniger Emissionen an. Das alles sind nützliche Voraussetzungen arktische Regionen zu befahren. Wie bewirbt Ponant das Schiff so treffend? Yacht Cruising: more than a cruise, a privilege.