08.01.2019 – Oceania Cruises, Tochtergesellschaft der Norwegian Cruise Line Holdings Ltd., hat bei der Fincantieri-Werftengruppe zwei Kreuzfahrtschiffe der neuen Allura-Klasse bestellt. Die mit 67.000 BRZ vermessenen Schiffe sollen 2022 und 2025 geliefert werden.

Die neue Schiffsklasse stellt eine Weiterentwicklung der Oceania-Klasse dar, für die die Schwesterschiffen Oceania Marina und Oceania Riviera stehen. Die Neubauten schreiben den warmen, individuellen und wohnlichen Stil der bisherigen Schiffsklasse fort. Die Rede ist von den geräumigsten Standardkabinen auf See, beeindruckenden Suiten sowie der feinsten Küche auf See. So zumindest sieht Bob Binder, President und Chief Executive Officer von Oceania Cruises den Auftritt der künftigen Schiffsklasse

Oceania Marina in St. Petersburg

Oceania Marina in St. Petersburg


Die Schiffe sollen ähnlich wie die Vorgängerklasse mit etwa 67.000 BRZ vermessen sein und rund 1.200 Gästen Platz bieten. Allerdings sollen den Passagieren noch mehr Komfort, weitere Annehmlichkeiten und viele neue Luxus-Ausstattungselemente geboten werden. Der President und Chief Executive Officer der Norwegian Cruise Line Holdings Ltd., Frank Del Rio, sagt dazu: „Mit der Erweiterung der Oceania Cruises-Flotte entsprechen wir der großen Nachfrage nach Kreuzfahrten im gehobenen Segment und mit Fokus auf Kulinarik und Destinationen weltweit“.

Oceania Marina - Toskana Restaurant

Oceania Marina - Toskana Restaurant


Jedes der Schiffe soll annähernd 575 Millionen Euro kosten. Mit der Investition stärkt das im gehobenen Kreuzfahrt-Segment positionierte Unternehmen seine Wettbewerbsposition. Oceania Cruises betreibt bislang sechs luxuriöse Kreuzfahrtschiffe. Der Fokus der Gesellschaft liegt auf exzellenter Kulinarik sowie circa 450 herausragenden Reisezielen in der ganzen Welt. Als Culinary Director inspiriert Jacques Pépin, in den USA wirkender französischer Meisterkoch, Buchautor und TV-Berühmtheit die Küchenbrigaden der Schiffe ständig aufs Neue.

Fincantieri-Hauptquartier in Triest

Fincantieri-Hauptquartier in Triest


Mit beiden Neubestellungen verzeichnet die Fincantieri-Werftengruppe einen Auftragsbestand von 55 Schiffen. Die Ablieferungstermine reichen bis in das Jahr 2027 hinein.