Autor: Karl W. P. Beyer

22.12.2014 – Die zum Carnival-Konzern gehörenden P&O Cruises blicken auf 175 Jahre Firmentradition zurück. Derzeit fahren sieben Schiffe unter der Flagge der renommierten Reederei. Ein neues Schiff, die auf 3.600 Gäste ausgelegte Britannia, stößt im Frühjahr 2015 zur Flotte. Am Freitag letzter Woche verließ die umfassend renovierte Aurora nach einem knapp dreiwöchigen Aufenthalt das Trockendock der Hamburger Werft Blohm+Voss.

Dreiunddreißig Millionen Euro hat sich die Reederei die umfassende Renovierung des ursprünglich auf der Meyer Werft in Papenburg gebauten und im April 2000 abgelieferten Schiffs kosten lassen. Die Aurora bringt es auf eine Länge von 270 Metern. Vermessen ist sie mit 76.152 BRZ. Ursprünglich erstrahlte das Schiff in Weiß; ein gewaltiger, gelber Schornstein war das Markenzeichen des Schiffs. Als erstes Mitglied der P&O-Flotte wurde dem Schiff die Flagge Großbritanniens, der Union Jack; am Bug spendiert. Der markante Schornstein präsentiert sich von nun an in einem dunklen Blau. Das vorliegende Foto zeigt die gut harmonierenden Veränderungen.

Aurora nach Renovierung in HamburgAurora©P&O Cruises

Die wesentlichen Verbesserungen fanden jedoch im Schiffsinneren statt. Sämtliche Kabinen wurden renoviert und neu ausgestattet. Die organisatorischen Belange des Hauptrestaurants sind ab sofort auf das an Bord neu eingeführte Freedom Dining Konzept eingestellt. Neben dem Hauptrestaurant lockt das neue Sindhu-Restaurant mit indisch angehauchter Fusion-Küche. Weitere Dinner-Alternativen bieten das Horizon, das Beach House sowie das Glashaus. Im technischen Bereich wurde die Aurora mit Scubber-Technik zur Abgasentschwefelung ausgestattet.

Die Gäste, die die am 8. Januar 2015 in Southampton startende und 106 Tage dauernde Weltkreuzfahrt gebucht haben, werden sich nahezu als Erste mit den Neuerungen des Schiffs vertraut machen können.