31.07.2018 – Fünf Neubauten wird die in Santa Clarita/Kalifornien ansässige Premium-Kreuzfahrtreederei Princess Cruises bis zum Jahr 2025 in Dienst stellen. Die beiden letzten, für 2023 und 2025 geplanten Neubauten werden mit dem emissionsarmen Flüssigerdgas LNG befeuert. Zusätzlich wird sukzessive in die Bestandsflotte investiert. Zuletzt profitierte die Princess Sun von den Flotten-Upgrades.

Die gegenwärtig 17 älteren Flottenmitglieder durchlaufen ein 450 Millionen US-Dollar umfassendes Ertüchtigungs-Programm. Die Maßnahmen betreffen grundsätzlich optische Auffrischungen. Jedes der Princess-Kreuzfahrtschiffe erhält peu-à-peu die markante Rumpfbemalung. Sie verbindet die Meerhexe, das Unternehmenslogo, mit den Wellen der Ozeane. Soweit erforderlich, werden aber auch die inneren Werte der Schiffe verändert.

Sun Princess Sun Princess-Foto: © Princess Cruises


Das zuletzt überarbeitete Kreuzfahrtschiff ist die Sun Princess. Das 261 Meter lange Schiff wurde von der Fincantieri-Werft in Monfalcone gebaut. Im Dezember 1995 trat es seine Jungfernreise an. Neben der für Princess Cruises typischen Rumpfbemalung erhielt das Schiff sogenannte Club Class Suiten. In diesem Premiumsegment werden den Suiten-Bewohnern neben reservierten Restaurantbereichen, noch zusätzliche Menü-Optionen sowie Erleichterungen beim Ein- und Ausschiffen geboten. Für die jugendlichen Gäste wurde ein „Camp Discovery Youth & Teen Center“ eingerichtet. Dieses Angebot beruht auf der Kooperation des Unternehmens mit dem US-amerikanischen Discovery Channel.

Die Make-Up wurde während eines zwei-monatigen Aufenthalts im Trockendock in Singapur vorgenommen. Inzwischen unternimmt die Sun Princess wieder Kreuzfahrten im asiatischen Raum. Im Oktober 2018 bricht es für die Wintersaison in Richtung Australien und Neuseeland auf.