Autor: Karl W. P. Beyer

15.01.2019 – Die Kreuzfahrtmarke Regent Seven Seas Cruises betreibt zurzeit vier luxuriöse Kreuzfahrtschiffe. Im Jahr 2020 stößt der Neubau Seven Seas Splendor zur Flotte. Soeben wird bekannt, dass im Jahr 2023 ein weiteres Schiff hinzukommt. Gebaut wird es von der italienischen Fincantieri-Gruppe.

Der Neubau ist ein Schwesterschiff der im Jahr 2016 eingeführten Seven Seas Explorer sowie der im Bau befindlichen Seven Seas Splendor. Die drei Schiffe sind mit circa 54.000 BRZ vermessen und 224 Meter lang. Auf 13 Decks genießen maximal 750 Passagiere standesgemäßen Komfort. Aktuell sorgen auf der Seven Seas Explorer etwa 550 Crew-Mitglieder für die Schiffsgäste. Die Reisen der Jungfernsaison des Neubaus sind voraussichtlich ab 2021 buchbar.

Seven Seas Explorer im Hafen von Barcelona
Seven Seas Explorer im Hafen von Barcelona


Zum Luxuskonzept der Reederei gehört, dass Gäste ausschließlich in Suiten unterkommen. So soll es auch bei dem Neubau sein, dessen Baupreis mit etwa 475 Millionen Euro beziffert wird. Die Norwegian Cruise Line Holdings Ltd. kündigt vollmundig an, dass der Neubau den Standard für Exzellenz, Luxus und Stil weiter anheben wird. Und: „Das neue Schiff wird das robuste und gleichzeitig maßvolle Wachstumsprofil unseres Unternehmens weiter stärken, da sich nun für alle drei unserer preisgekrönten Marken Schiffe im Bau befinden. Das ermöglicht uns die weltweite Ausweitung unserer Präsenz, die Diversifizierung unseres Produktangebots und die weitere Steigerung der Renditen für die Aktionäre“ (Frank Del Rio, President und CEO der Holding).

Neubauvorhaben - Skizze

Neubauvorhaben - Skizze©Regent Seven Seas Cruises


Erst vor wenigen Tagen wurde mitgeteilt, dass ein weiteres Unternehmen der Norwegian Cruise Line Holdings Ltd., die Oceania Cruises, bei der Fincantieri-Werftengruppe zwei Kreuzfahrtschiffe der neuen Allura-Klasse bestellt haben. Die mit 67.000 BRZ vermessenen Schiffe sollen 2022 und 2025 geliefert werden.