TUI Cruises: Planungen für Post-Corona-Zeiten

TUI Cruises: Planungen für Post-Corona-Zeiten

13.05.2020 – Die TUI AG präsentiert sich mit dem Hashtag #URLAUB2020 – Urlaub neu gedacht in Zeiten von Corona. Der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Friedrich Joussen, äußert sich zu Belangen der TUI Cruises. Immerhin ist die TUI AG einer der beiden Gesellschafter der Hamburger Kreuzfahrtreederei. Bis spätestens Ende August 2020 wird die Marke nach gegenwärtigen Planungen wieder auf hoher See präsent sein.

Bis spätestens Ende August 2020 werden die TUI-Kreuzfahrtschiffe mit geringerer Auslastung Passagiere befördern. Die Schiffe bieten allgemein Platz für rund 3.000 Passagiere. Die anfängliche Auslastung wird bei einem Drittel der gewohnten Passagierkapazität, d. h. bei weniger als 1.000 Gästen liegen.

Die neue Mein Schiff 2 in Vor-Corona-Zeiten

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Strenge Gesundheitskontrollen werden vor dem Boarding durchgeführt. Die SB-Buffets entfallen, und die öffentlichen Bereiche werden auf ein Drittel ihrer Kapazitäten limitiert. Maximal zehn Kindern wird der Zugang zu den Kindereinrichtungen gestattet. Mit den Verwaltungen der angelaufenen Häfen wird zukünftig eng zusammengearbeitet, um etwaig auftretende COVID-19-Fälle zu regeln. Mit folgenden Einzelmaßnahmen ist zu rechnen.

BOARDING
Gesundheitsfragebögen, Screening vor dem Einsteigen (für Besatzung und Gäste, z. B. Temperaturmessung), gestaffeltes Boarden

KAPAZITÄT
Neustart mit geringerer Belegungsrate (bis 31. August max. 1.000 Gäste) – das erlaubt noch mehr Abstand in den öffentlichen Bereichen.

AUF SEE
Restaurants: Keine Selbstbedienung, Theater: Nur jeder dritte Platz belegt, Kids Club: max. 10 Kinder, Wellness und Sport: weniger Gäste pro Bereich.

HYGIENE & SICHERHEIT
OPP-Level 3 (z. B. Reinigung von häufig berührten Oberflächen alle 30 Minuten), Corona-Testgeräte an Bord, zusätzliches Gesundheitspersonal an Bord.

Laut Friedrich Joussen wird TUI Cruises Mini-Kreuzfahrten unternehmen. Das Unternehmen verlegt zu diesem Zweck Schiffe nach Norddeutschland. Geplant seien „Kurz-Kreuzfahrten“ in der Nordsee mit maximal 1000 Gästen auf dem Schiff. Die Sicherheit sei zu gewährleisten.

Es bleibt abzuwarten, wann diese Reisen angeboten werden. Über mangelnde Nachfrage wird sich das Unternehmen vermutlich nicht zu beklagen haben.