Autor: Anne Plau

Szenetreff Granville Island

Morgens regnet es leicht, und der Wind ist kühl und unangenehm. Trotzdem wollen wir uns Granville Island ansehen. Wir überqueren dazu den False Creek auf der Granville Brücke und erreichen die kleine Halbinsel von Süden her. Das ist ein langer Weg, der insbesondere bei Regen überhaupt keinen Spaß macht. Bequemer ist es mit einem der kleinen Fährboote, die an verschiedenen Stellen den False Creek überqueren.

Granville Island Marina Granville Island Public Market False Creek False Creek Fähre

 

Granville Island ist eine zum Teil künstlich geschaffene Halbinsel, die früher industriell genutzt wurde. In den alten Fabrikgebäuden und den kleinen Häusern findet man jetzt Läden und Galerien und einen weitläufigen Farmer Market mit einem umfangreichen Angebot an Nahrungsmitteln. Außerdem gibt es einen Yachthafen und Anleger für die Hafenfähren und die sonstigen Boote. Besonders am Abend muss es hier wunderschön sein. Wir können uns gut vorstellen, in einem der Restaurants am Wasser mit Blick auf Downtown Vancouver den Tag ausklingen zu lassen.

Zurück nehmen wir eine der Mini-Fähren über den False Creek. Für 2 CAD setzen wir über nach Downtown Vancouver. Der Anleger ist an der Hornby St, nur zwei Blocks entfernt von der Granville Brücke. Zum Hotel ist es nicht weit. Wir packen unsere restlichen Sachen und fahren mit dem Bus zum Canada Place.

Wir lernen die Norwegian Sun kennen

Heute liegen drei Kreuzfahrtschiffe am Canada Place: Außer der Norwegian Sun sehen wir noch die Emerald Princess von Princess Cruises und die Oosterdam von Holland America Line.

Canada Place Cruise Ship Terminal

Canada Place Cruise Ship Terminal


Das Einchecken ist gut organisiert, dauert jedoch länger als eine Stunde, da gleichzeitig drei Schiffe abgefertigt werden müssen. Auf der Norwegian Sun werden wir durch das rückwärtige Treppenhaus geschleust, das ist nicht besonders einladend. Auch die Kabinen sind noch nicht fertig, und im Buffetrestaurant ist es voll und ungemütlich. Das ist kein guter Anfang. Erste Lichtblicke bietet der schöne Außenbereich am Buffetrestaurant. Es ist inzwischen wieder sonnig, so dass wir draußen essen und dabei noch einmal die Skyline von Vancouver anschauen können. Auch das Auslaufen der Norwegian Sun genießen wir von dieser Terrasse aus.

Brockton Point Lighthouse

Brockton Point Lighthouse


Fazit Vancouver

Vancouver hat uns sehr gut gefallen. Das ist eine wirklich schöne Stadt, die man bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden kann. Der Anteil an Grünflächen, Parks und Wasser ist hoch, der Hafenbereich am Canada Place ist außerordentlich attraktiv, und mit dem SeaBus kann man eine Art kleiner Hafenrundfahrt machen. Es ist eine Großstadt, die wir als sehr lebenswert empfinden.

weiterlesen: Tag 2 - Fahrt durch die Inside Passage