AIDAblu – Mittelmeer 3 – 8. Schiffstag – Ajaccio/Korsika

Autor: Wolfgang Schulz

24.08.14 Ajaccio/Korsika / Frankreich

Ein wunderschöner Strandtag

Nach dem Stress der letzten Tage ist heute ein ruhiger Strandtag angesagt. Heute interessiert uns nicht, dass Napoleon in Ajaccio geboren ist und dass wir an jeder Ecke über ihn stolpern können. Der Tag verspricht auch schön zu werden mit strahlendem Sonnenschein bei 26 °C. Aber natürlich gibt es heute wieder keinen Lachs. Was soll aus so einem Tag werden… 

Er wird trotzdem schön. Raus aus dem Schiff, fällt man direkt in die Stadt Ajaccio. Wir gehen etwas am Jachthafen vorbei. Unglaublich, wie viele große, teure Jachten es gibt…

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Dann an ein paar Restaurants vorbei zur Citadelle. Diese müssen wir nur umrunden. Unten im ehemaligen Graben leben 2 Esel und eine Ziege, die sich allerdings die steile Wand auf einen Sims hochgearbeitet hat. Am Ende der Citadelle ist eine Mauer. Und von dieser Mauer führt eine Steintreppe zu einem schmalen, feinsandigen Strandstreifen, dem Plage Saint Francois. Dieser ist sauber, nur etwas voll, besonders von Leuten mit den typischen gelb-weißen AIDA-Poolhandtüchern. Aber wir finden ein freies Plätzchen und es ist herrlich, einfach den ganzen Mittag und Nachmittag am Strand in der prallen Sonne zu liegen, die Kinder toben am flach abfallendem Ufer in richtig schönen Wellen. Herrlich, das ist Urlaub und mal was anderes als Städtewanderungen.

Tja, und eigentlich war das schon der Tag. Was soll ich schreiben, es war einfach nur schön, sonnig und ruhig. 

Highlights des Abendessens heute eindeutig die überbackenen Schweinefilets und das Rindersteak. Wir machen das jetzt schon von Anfang an so, dass wir immer zur ersten Essenzeit um 18:00 Uhr ins Marktrestaurant gehen. Das ist um diese Zeit jeden Abend richtig leer, man kommt überall problemlos ans Buffet. Wir haben das auch schon anders erlebt, mit Menschenmassen und Schlangen am Buffet und langwieriger Suche nach Tischen. Schön, dass um diese Zeit keiner essen will. Ich will aber gar nicht wissen, wie voll es dementsprechend zu anderen Zeiten ist. Aber wenn sich mal wieder einer beschwert über die Tischsuche in den Restaurants bei AIDA: Alles eine Frage geschickter Planung. 

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Die Ausfahrt aus Ajaccio um 20:00 Uhr sehen wir uns vom Balkon an. Die AIDAblu muss langsam nach hinten rausdrehen, um dann der Bucht auf’s Meer zu folgen und in den Sonnenuntergang zu fahren.

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Abends wird noch eine große Runde Skip-Bo gespielt, danach sehen wir uns noch das Soloprogramm „Auf dem Weg zu mir“ mit dem Spanisch-Niederländer Dennis Marquez an. Er präsentiert Liebesballaden mit sehr schöner, kräftiger Stimme.

Diesmal ist das Theatrium auch voll, die Zeit um 21:00 Uhr ist besser. Vor uns sitzen aber leider 2 ältere Damen, die unbedingt alle Abenteuer ihres langen, ihres sehr langen Lebens austauschen müssen. So mit einer gewissen Schwerhörigkeit ist es gar nicht so einfach, den Sänger zu übertönen. Geht das nicht woanders? Als hätten sie’s gehört, gehen die irgendwann getrennter Wege. 

Aber eins verstehen wir nicht: Wir haben 6 hervorragende Solisten an Bord. Bei unseren letzten Fahrten hatten wir pro 7 Tage wenigstens 3 Soloprogramme. Heute ist über eine Woche um und erst der zweite Soloauftritt. Wenn hier derart gute Sänger sind, warum nicht mit den Pfunden wuchern? Nein, nicht missverstehen, ich meine nicht, dass die Solisten übergewichtig sind, das sind sie alle nicht, sondern dass man das, was man an Qualität hat, auch ausnutzen sollte. Den Tipp berechne ich euch ausnahmsweise nicht, liebe AIDA-Planer! 

Die nächste Etappe sind 565 Kilometer bis Barcelona.

weiterlesen: 9. Schiffstag – Seetag

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