Azamara Journey - Tag 7 - Amsterdam

Autor: Anne Plau

Auch heute fahren wir nicht auf die Aussichtsplattform des A’DAM Lookout. Es regnet zwar nur selten und auch nicht besonders viel, aber die Sicht ist einfach zu schlecht.

Von der Amstel bis zum Nieuw Markt

Gleich nach dem Frühstück geht es los. Mit der Straßenbahn fahren wir bis Oosteinde und folgen der Amstel stadteinwärts. Hier gibt es viel zu sehen, die Details finden Sie unter Amsterdam Sehenswürdigkeiten.

Die Magere Brug Die Blauwbrug mit Het Muziektheater Amsterdam

 

Wir passieren das Königliche Theater, die Magere Brug und die Hermitage Amsterdam. Dann überqueren wir die Blauwbrug, gehen am Opernhaus vorbei, über den Flohmarkt am Waterlooplein und stehen schon vor dem Rembrandthaus, der Wohn- und Arbeitsstätte des Künstlers. Es ist malerisch hier: gegenüber eine Schleuse, daneben ein winziges altes Haus mit dem Café Slyswacht und dahinter der Kanal Oudeschans mit der Keizersbrug.

Café De Sluyswacht Die Oudeschans mit Montelbaanstoren

 

Amsterdam hat übrigens mehr Kanäle als Venedig und circa 1280 Brücken. Als nächstes schauen wir uns die Zuiderkerk an und dann die Waag am Nieuw Markt.

Amsterdams Rotlichtviertel

Danach ist das Rotlichtviertel an der Reihe. In Amsterdam ist das ein völlig normales Quartier. Frauen in Schaufenstern, das Erotikmuseum und mitten drin die schöne Oude Kerk mit der ältesten Kirchenglocke der Stadt. Viele Amsterdamer Bürger liegen hier begraben, auch Rembrandts Frau. In der Oude Kerk werden noch Gottesdienste abgehalten, vor allem aber wird sie für wechselnde Ausstellungen genutzt.

Kunstinstallation in der Oude Kerk

Kunstinstallation in der Oude Kerk


Auf dem Oudekerkplein nicht weit vom Eingang der Kirche steht die Skulptur „Belle“, eine Ehrung für die Sexarbeiterinnen in aller Welt. Und eine Platte im Boden „de gestreelde borst“ zeigt eine Brust, die von einer Hand berührt wird. Amsterdam ist schon sehr speziell.

Skulptur Belle am Oudekerksplein Die Gestreichelte Brust

 

Mittags fahren wir zurück zur Azamara Journey. Das Kreuzfahrtterminal liegt nahe zum Zentrum Amsterdams, und bei einem vollen Tagesprogramm ist eine Pause nicht schlecht.

Rund um den Dam

Nachmittags fahren wir mit der Tram vom Kreuzfahrtterminal bis zum Dam, dem zentralen Platz Amsterdams. Am Dam liegen viele repräsentative Gebäude. Da ist zunächst der Königliche Palast. Er wird nur noch zur Repräsentation genutzt und kann besichtigt werden. In der prächtigen Nieuwe Kerk, der ehemaligen Krönungskirche, finden heute Ausstellungen, Konzerte und ähnliches statt. Das Nationalmonument, ein 22 Meter hoher Obelisk, erinnert an die Opfer der deutschen Besetzung.

Am Dam Das Nationaal Monument

 

Auch das Kaufhaus De Bijenkorf gehört zu den sehenswerten Gebäuden. Da es gerade wieder regnet, schauen wir uns das Kaufhaus näher an. Am besten gefallen uns die vielen verschiedenen Restaurants in der obersten Etage. Auch ein sehr idyllischer Außenbereich mit Blick auf Amsterdams Dächer gehört dazu. Wir gehen noch einmal bis zur Oude Kerk und passieren die Beurs van Berlage, die älteste Börse der Welt. Uns interessiert die Ausstellung, die in der Oude Kerk gezeigt wird. Gleichzeitig besichtigen wir diese beeindruckende Kirche.

Zwischen Damrak und Singel

Zum Abschluss bummeln wir durch das Viertel hinter dem Damrak und dem Einkaufszentrum Magna Plaza.

Im Inneren des Magna Plaza Ebenen des Magna Plaza

 

Wir schlendern durch die Gassen bis zur Singel, dem ehemaligen Festungsgraben. Die Singel umschließt zusammen mit dem Kloveniersburgwal das alte Amsterdam, das heutigen Zentrum. Amsterdam ist eine interessante Stadt. Wie oft waren wir schon in Amsterdam? Und jedes Mal gibt es Neues zu entdecken oder schon Gesehenes muss aufgefrischt werden.

Oudezijds Kolk

Oudezijds Kolk


Passend zur Destination Amsterdam gibt es abends im Windows Café das Dutch Dinner Buffet: Holländische Spezialitäten in großer Vielfalt, z.B. Fisch in leckeren Variationen und eine opulente Käseauswahl. Wir konnten gar nicht aufhören zu essen.

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