Costa Fortuna - Tag 1 - Einschiffung in Genua

Costa Fortuna - Tag 1 - Einschiffung in Genua

Autor: Anne Plau

Heute beginnt unsere Kreuzfahrt auf der Costa Fortuna. Da wir erst mittags an Bord gehen, lassen wir unsere Koffer zunächst im Hotel. Es ist noch genügend Zeit für weitere Besichtigungen.

Im Garten der Villa del Principe

Wir spazieren durch die Via Balbi, vorbei an prächtigen Palazzi und an der Stazione Piazza Principe bis zur Villa del Principe. Dieser weitläufige Palast hat einen sehenswerten Garten. Wir gehen weiter in Richtung Hafen und bewundern zwei schöne alte Gebäude: das Museoteatro della Commenda und die Chiesa Inferiore di San Giovanni di Prè.

Università degli Studi di Genova - Fakultät für Literatur
Villa del Principe
Gartenanlage der Villa del Principe
Chiesa Inferiore di San Giovanni di Prè

Gegenüber liegt die Stazione Marittima, eines der Kreuzfahrtterminals. Hier ist Genuas Hafenzone noch wenig attraktiv.

Im Porto Antico

Die Neugestaltung des Porto Antico durch den Architekt Renzo Piano, der in Genua geboren wurde, beginnt am Museo del Mare Galata. Im Hafenbecken vor dem Meeresmuseum kann ein verankertes U-Boot besichtigt werden, im nächsten Becken liegt die 65 Meter lange Galeone Neptune.

Galata Museo del Mare
Im Galata Museo del Mare
Galeone Neptune
Die Biosfera

Es folgen das Aquarium und die Glaskugel Biosfera, in der man Fauna und Flora des Regenwaldes beobachten kann, der Panoramalift Bigo und die Fondazione Genova 1893, ein Museum über die Geschichte Genuas seit 1893. Überall findet man zudem gastronomische Betriebe, die zum Verweilen einladen. Der Porto Antico ist beliebt bei Genuesern und bei Gästen.

Genua ist eine sehenswerte Stadt

Für uns wird es Zeit zum Hotel zurückzugehen. Genua hat uns sehr gut gefallen. Freunde von uns hatten ziemlich negativ über die Stadt geurteilt: außer den Palazzi wenig Sehenswertes, dazu dreckig und laut. Das sehen wir völlig anders. Genua hat sich überall sauber und aufgeräumt präsentiert.

Die Piazza Pollaiuoli in Genuas Designer Viertel

Die Piazza Pollaiuoli in Genuas Designer Viertel


In der Altstadt sorgen schon die Ladenbesitzer dafür, dass die Kunden gern in ihren Straßen flanieren. Nur einmal, an unserem letzten Tag, sind wir im Bereich des Hafens in eine verwahrloste stinkige Gasse geraten. Nach weniger als 100 Metern war der Spuk vorbei. Und Interessantes zu sehen gibt es auch. Neben dem Dom und den überaus sehenswerten Palazzi gefällt uns vor allem die Altstadt mit den pittoresken Gassen, den kleinen Läden und den hübschen Lokalen.

Unsere Kreuzfahrt auf der Costa Fortuna beginnt

Zum Kreuzfahrtterminal nehmen wir ein Taxi.

Genua - Liegeplatz der Kreuzfahrtschiffe

Genua - Liegeplatz der Kreuzfahrtschiffe


Das Einchecken klappt gut, und unsere Kabine ist bezugsfertig. Das Schiff ist jedoch erst einmal eine herbe Enttäuschung. Egal, in welchen Bereichen wir uns an diesem Nachmittag und Abend aufhalten: es ist voll, und es ist laut. Übersteuerte Musik, ständige Durchsagen, brüllende Menschen und tobende Kinder. Halte ich diesen Lärm und dieses Geschrei eine Woche lang aus?

weiterlesen: Costa Fortuna - Tag 2 - Marseille

 


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