Mein Schiff 2 - Tag 4 - Fuerteventura

Mein Schiff 2 - Tag 4 - Fuerteventura

Autor: Anne Plau

Ein neues Ziel für uns: Wir waren noch nie auf Fuerteventura oder auf Fuerte – wie die Insel kurz und bündig genannt wird. Alles was man über Fuerte wissen muss findet ihr in unserem Beitrag Fuerteventura.

Schon in Deutschland haben wir den Leihwagen gebucht, mit dem wir heute Fuerte erkunden werden. Und weil die Insel groß ist und besonders viele überwältigende Landschaften bietet, konzentrieren wir uns auf den Nordosten. Unsere Tour und Details zu den einzelnen Stationen findet ihr unter Roadtrip Fuerteventura.

Im Norden Fuerteventuras - Blick vom No hay Monumento

Im Norden Fuerteventuras - Blick vom No hay Monumento


Mein Schiff 2 liegt im Hafen von Puerto del Rosario, der Inselhauptstadt. Puerto del Rosario ist ein eher beschaulicher Ort mit 35.000 Einwohnern. Vielleicht bleibt uns auf dem Rückweg noch Zeit für einen Rundgang.

Dünenlandschaft im Parque Natural de Corralejo

Zunächst folgen wir der Küstenstraße in Richtung Corralejo. Fuerteventura ist die Kanaren-Insel mit den meisten Stränden. Etwas ganz Besonderes ist jedoch das Dünengebiet des Parque Natural de Corralejo. Auf rund elf Kilometern erstreckt sich die geschützte Dünenlandschaft. Ein Paradies für Surfer und Kitesurfer, das wir vor Corralejo durchfahren.

Dünenlandschaft des Nationalparks Corralejo
Surfer im Nationalpark Corralejo
Corralejo - Uferzone
Corralejo - Strandleben

 

Um den alten Fischerhafen herum ist Corralejo sehr hübsch. Ein Weg führt am Wasser entlang, es riecht nach Fisch, und es gibt immer noch einfache Fischlokale. Das hatte ich nicht erwartet, eher einen rein touristischen Retortenort. Auch der Blick hinüber zur Vogelinsel Isla de Lobos und auf Lanzarote gefällt mir gut.

Von Corralejo nach Betancuria

Über Lajares und Arriba fahren wir nach La Oliva. Sehenswert dort sind die Pfarrkirche und die Casa de los Coroneles, ein alter Herrensitz.

Mir gefällt die Fahrt über die Insel. Fuerteventura gleicht wegen der Vulkane und der erkalteten Lavaströme vielfach einer Mondlandschaft. Aber die Farben sind außergewöhnlich und geben dem kargen Land einen ganz besonderen Reiz.

Landschaft der Montana Tindaya

Landschaft der Montana Tindaya


Auf dem Weg zur ehemaligen Inselhauptstadt Betancuria halten wir am Mirador de Vallebrón. Der kurze Anstieg zum Aussichtspunkt lohnt sich, weil man weit über die Insel blicken kann. Danach folgt das Ecomuseo de la Alcogida. In diesem Freilichtmuseum wird auf etlichen originalen Höfen die traditionelle Landwirtschaft von Fuerte gezeigt.

Ecomuseo de la Alcogida in Tefia
Windmühle in Llanos de la Concepcion
Betancuria
Kirche Santa Maria de Betancuria

 

Betancuria ist ein Bilderbuchort. Palmen und üppig grüne Gärten lassen Betancuria wie eine Oase erscheinen. Wir besichtigen die Kirche, schlendern durch den Ort und genießen die leckeren kanarischen Tapas.

Salinen und Kalköfen

Über Antigua und Las Pocetas fahren wir zurück zur Ostküste. In den Salinen von Las Salinas wurde früher Salz gewonnen, im Museo de la Sal wird heute interaktiv darüber informiert. Unser letzter Abstecher gilt den Hornos de Cal de La Guirra, drei restaurierten Kalköfen, die ganz nah am Wasser liegen.

Die Hornos de Cal de la Guirra

Die Hornos de Cal de la Guirra


In Puerto Rosario erwartet uns an der Parque Playa Chica ein Strandfest, gleich neben dem Anleger der Mein Schiff 2. Lifemusik zum Abschied von Fuerte – das finden wir gut.

Um 18:00 Uhr verlassen wir die Insel. Es ist ein wunderschöner Abend, und das dämmerige Licht verleiht Fuerteventura etwas Geheimnisvolles. Fuerte hat neue Freunde gewonnen. Gleich gegenüber liegt Lanzarote, unser nächstes Ziel, das wir um 23:00 Uhr erreichen.

weiterlesen: Tag 5 - Lanzarote

 

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