Autor: Karl W. P. Beyer

Mein Schiff 1Die Vorfreude ist die schönste Freude. Monatelang hatten wir uns auf 14 Tage Karibik-Kreuzfahrt an Bord von Mein Schiff gefreut. Der Winter war in unserer Region kalt und schneereich geraten, da kam uns ein Urlaub unter karibischer Sonne auf einem uns noch nicht bekannten Schiff gut zu pass.

Die Kreuzfahrt begann in La Romana im Osten der Dominikanischen Republik.

Der Abflug nach La Romana ging von München aus. Vom uns wesentlich näher gelegenen Flughafen Frankfurt/Main war kein passender Flug zu bekommen. Da wir auch lange Zeit zuvor nichts in München zu schaffen hatten, entschieden wir uns, aus Sicherheitsgründen einen Tag vor Abflug mit dem ICE anzureisen und uns in München ein wenig umzusehen.

Die Fahrt nach München startete mit einer knappen Stunde Verspätung. Die Kupplungen der Züge waren vereist und bereiteten Probleme. Der zweite Zugteil konnte nicht so einfach, wie vorgesehen, angekoppelt werden. Schade für uns, denn wir mussten ab diesem Moment unser Programm für München kürzen.

Der schlecht geheizte Zug erreichte dennoch München. Wir wohnten 200 Meter vom Hauptbahnhof entfernt im guten und empfehlenswerten Regent Hotel. Eine ideale Lage für die anschließende Sightseeingtour mit dem vor dem Hauptbahnhof startenden Doppeldeckerbus der Gray Line. Wir entschieden uns für den Express Circle der an den Pinakotheken, dem Odeonsplatz, dem Bayerischen Landtag, dem Max-Joseph-Platz, dem Marienplatz und dem Stachus vorbei zurück zum Hauptbahnhof führte. Später schlossen wir einen Stadtrundgang an und besuchten die Frauenkirche, das Rathaus, und schließlich, - wir bekennen uns dazu, wir sind Touristen – auch noch das Hofbräuhaus.

Zu Abend aßen wir im Franziskaner; gute Küche, guter, aufmerksamer Service, alles stimmig. Ein letzter Drink in der Hotelbar. Danach ging es ins Bett, denn am Folgetag sollte es Richtung Karibik gehen.