Mein Schiff – Tag 7 - Auf See


Vor uns lag ein Seetag, an dem man es sich gern gut gehen lässt. Die Gäste, die am Folgetag Mein Schiff verließen, dürften wohl mit etwas Wehmut über die schöne Zeit an Bord reflektiert haben. Wir, die wir noch eine Woche an Bord blieben, genossen den Tag umso unbeschwerter. Der Kapitän variierte zum x-ten Mal sein Lieblingsthema, doch bitte die Pool-Liegen nicht mit Handtüchern zu blockieren. Es seien genügend Liegen an Bord. Und die Pool-Crew würde blockierte Liegen konsequent abräumen. Geholfen hat der Appell dem Anschein nach nicht. Um 10.30 Uhr begann die Karibische Grillparty am Pool. Da wurden die Liegen sicherheitshalber schon wieder mit Handtüchern blockiert.

Wir gingen ins Theater zur Nautisch-Technischen Fragestunde. Kapitän Block und einige seiner Mitarbeiter gaben Auskünfte zu diesem Fragenkomplex. Schade eigentlich, dass die Zeit für diese interessante Veranstaltung so knapp bemessen ist.

Wer wollte, konnte sich nachmittags Luftartistik im Atrium auf Deck 5 ansehen. Zur gleichen Zeit referierte Gastlektor und GKSS-Wissenschaftler Dr. Ralf Weisse über Monsterwellen, Ostsee-Eis und Kreuzfahrtschiffe.

Und auf dem Pooldeck begann die Schiffsolympiade. Zehn olympische Stationen waren in einem Teamwettbewerb zu absolvieren.

Der Tageshöhepunkt war die Show Cocktails, an die sich die wöchentlich stattfindende Verlosung der Seekarte anschloss. Die Erlöse der Verlosung gingen je zur Hälfte an die Erdbebenopfer in Haiti und an den Crew Welfare Fund. Anschließend bedankte sich traditionell die Crew des Schiffes bei ihren Gästen. Der Revenue Manager sang dazu einen Sinatra-Song. Und das machte er richtig gut.

Mein Schiff - Die Crew nimmt Abschied

Spät abends startete für Zocker die James Bond Nacht im Casino mit Musikbegleitung am Flügel.

Nein, langweilen mussten wir uns an diesem Tag nicht.