AIDAcara - 17 Nächte Kreuzfahrt Transatlantik von Brasilien nach Gran Canaria - 3. Schiffstag - Rio de Janeiro

Autor: Anne Plau

10.03.2014 Rio de Janeiro

In Sorge, dass es sehr voll wird, starten wir um 7.45 unsere Tour zum Zuckerhut. Es ist 31° und so feucht, dass unsere Sonnenbrillen beschlagen. Wir nehmen ein normales Taxi. Nach kurzem Stopp und Go kommen wir gut voran. An der Talstation der Seilbahn zum Zuckerhut ist nichts los, die Kabinen zur Mittelstation Morro da Urca und anschließend zur Bergstation sind nur mäßig besetzt. Der Blick vom Zuckerhut über Rio ist überwältigend und wird auch durch den leichten Dunst nicht getrübt. Hier kann man sich längere Zeit aufhalten und nur schauen.

Rio de Janeiro - Augenweide
Augenweide - Rio de Janeiro

Wir haben es richtig gemacht mit unserer frühen Tour. Die Kabinen, die um 10.00 nach oben kommen, sind voll besetzt und an der Talstation gibt es schon eine lange Warteschlange.

Von der Talstation gehen wir noch bis zur Praia Vermelha, der Strand ist klein und fein, mit einem alten Fort und schönem Blick zum Zuckerhut. Dann geht es mit dem Taxi Richtung Centro, exakt zum Lapa do Largo. Hier gibt es den alten Viadukt zu bestaunen. Etwas weiter zwischen der Rua Joaquim Silva und der Kirche Santa Theresa – die Kirche sieht man gut von unten – muss man sich unbedingt die Escadaria Selarón ansehen, eine Treppe, die von dem chilenischen Künstler Jorge Selarón in jahrzehntelanger Arbeit mit unzähligen Fliesen und Fliesenresten aus der gesamten Welt belegt wurde.

Rio de Janeiro - Escadaria Selaron
Escadaria Selaron - Rio de Janeiro

Leider habe ich vergessen die Stufen zu zählen, es sollen 250 sein. Gefühlt waren es auf jeden Fall mehr. Von hier gehen wir zur Kathedrale, einem modernen Rundbau mit wunderbaren Fenstern, dann weiter den schönen Weg am Petrolbras Hochhaus vorbei zur Rua Branca. Von dort ist es nicht weit zum Stadtteil Cinelândia und den Floriano Platz mit den historischen Gebäuden des Theaters, des Kunstmuseums und der Nationalbibliothek. Vorbei am Convento de Santo Antônio gehen wir noch durch die verkehrsberuhigte Rua Gonçalves Dias und erkennen schon von weitem die Confeitaria Colombo an ihren blauen Markisen. Dieses Haus darf man sich nicht entgehen lassen. Die Leckereien, die dort verkauft werden, lassen einem das Wasser im Mund zusammen laufen.

Rio de Janeiro - Confeitaria Colombo
Confeitaria Colombo - Rio de Janeiro

Noch einen Kaffee und einen Blick auf die Candelaria Kirche, dann geht es mit dem Taxi zum Schiff zurück. Was für eine Stadt! Rio war toll.

Um 15.00 laufen wir aus. Das Auslaufen ist ebenso traumhaft schön wie das Einlaufen. Bei absolut klarem Wetter, guter Sicht auf die zwischen den Hügeln liegende Stadt und die Brücke nach Niterói verlassen wir Rio.

Rio de Janeiro - Brücke zwischen Rio und NiteroiBrücke zwischen Rio und Niteroi - Rio de Janeiro

Cristo Redentor „begleitet“ uns gut sichtbar vom Corcovado aus. Schön, das alles zu sehen. Man sollte noch einmal herkommen.

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