Autor: Anne Plau

12.03.2014 Ilhéus

Wir erreichen Ilhéus mittags. Bis zum Centro Historico, der historischen Altstadt, sind es etwa 3 km. Der Stadtstrand beginnt gleich neben dem Kreuzfahrtterminal und endet an der Statue Cristo Redentor, einer 7 m hohen Kopie des Christus in Rio.

llhéus vorausllhéus voraus

Südlich und nördlich von Ilhéus sollen die schönsten Strände Brasiliens liegen. Über 100 km feinster Sand, begrenzt durch tropische Vegetation. Also werden wir einen Ausflug zu einem der Strände machen und anschließend noch einen Rundgang durch das Centro Historico.

Nach unseren bisher sehr guten Erfahrungen in Brasilien verzichten wir auf eine organisierte Tour. Wir nehmen ein Taxi zum Milionários Strand im Süden. Dazu müssen wir die Stadt durchqueren, die in traumhaft schöner Lage an beiden Seiten des Rio Cachoeira liegt, der zum Meer hin breit wie eine Bucht wirkt. Der Fahrer setzt uns an einer Strandbar am Milionários Strand ab und verspricht, uns um 16.00 Uhr wieder abzuholen. Der Strand ist super, flach abfallend, sehr fest, mit Palmen gesäumt.

Ilhéus - Praia dos MilionariosIlhéus - Praia dos Milionarios

Er scheint endlos lang zu sein, schon nach wenigen 100 m sind nur noch vereinzelt Menschen zu sehen. Das Wasser ist sauber und warm, mit langer Dünung, wie ein Tropenstrand sein soll. Ab und zu kommt der mobile Wasserverkäufer vorbei, auch die üblichen Strandverkäufer sind unterwegs, aber überhaupt nicht aufdringlich.

Ilhéus - Wasserverkäufer am Praia dos MilionariosIlhéus - Wasserverkäufer am Praia dos Milionarios

Der Taxifahrer ist pünktlich. Wir lassen uns im Centro Historico absetzen. Die wenigen historischen Gebäude liegen nah beieinander, auch die recht neue Kathedrale ist sehenswert. Man kann danach noch etwas durch die Stand schlendern oder bis zum Stadtstrand. Wir nehmen einen Drink in der bekanntesten Bar des Ortes, der Bar Vesuvio.

Ilhéus - Bar VesuvioIlhéus - Bar Vesuvio

Hier fand der brasilianische Schriftsteller Jorge Amado die Inspirationen für seinen berühmten Roman „Gabriela wie Zimt und Nelken“. Eine junge Frau, die als Köchin und Serviererin im Vesuvio arbeitete, diente als Vorlage seiner Gabriela.

weiterlesen: 6. Schiffstag